Keywords – Der Schlüssel zum Erfolg

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Keywords – Der Schlüssel zum Erfolg

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Mit den richtigen Keywords steht und fällt der Erfolg eines Projektes im Internet. Daher sollte man die Recherche nach den passenden Wörtern nicht unterschätzen. Im SEO-Trainee-Artikel von heute soll es darum gehen, mit welchen Hilfsmitteln man die geeigneten Keywords findet und wie man die guten von den schlechten unterscheidet.

Gute Keywords sind viel Wert

Es ist eine große Herausforderung, Wörter zu finden, mit denen man gefunden werden will. Man muss sich in die Perspektive der Suchenden begeben und sich fragen, mit welchen Wörtern sie suchen würden. Es geht also in erster Linie nicht darum, die Wörter zu wählen, die einem selbst am besten gefallen, sondern die Wörter zu nehmen, mit der die Zielgruppe sucht.
Weitere Gedanken, die man sich bei der Auswahl des Keywords im Vorfeld machen sollte, sind z.B.:
•    Einzahl oder Mehrzahl (Buch – Bücher)
•    zusammengeschrieben oder getrennt (autofahren – auto fahren)
•    rechtsrum oder linksrum (cola trinken – trinken cola)
Am besten ist es, Keywords zu finden, die ein hohes Suchvolumen und einen geringen Wettbewerb haben – doch das ist leichter gesagt als getan.

Wie finde ich die richtigen Schlüsselwörter?

Es gibt viele Methoden um passende Keywords zu finden, aber eines ist bei allen gleich: Jede Methode fängt mit einem Brainstorming an. Man setzt sich zusammen, am besten auch mit Leuten die mit dem Thema nicht ganz so viel zu tun haben, und schreibt auf, was einem in den Sinn kommt. Im Anschluss ist es ratsam, die Wörter auf ihr Suchvolumen zu überprüfen. So wird sichergestellt, dass nach den ausgewählten Wörtern auch gesucht wird.

Am einfachsten findet man Keywords mit einem Blick auf die Konkurrenz. Mit dem Tastenbefehl „Strg+U“ kann man sich den Quellcode einer Website anzeigen lassen und bei dem Eintrag <meta name=“keywords“ content=“****“/> kann man nachlesen, auf welche Keywords die Seite optimiert worden ist. Allerdings ist der Keyword-Tag nicht immer befüllt.

Das Keyword-Tool von Google-AdWordsWeitere Tools, die man bei der Recherche benutzen sollte, sind das Keyword-Tool von Google AdWords und der MetaGer-Web-Assoziator. Gerade bei der Suche nach Long-Tail-Keywords liefert dieses Tool gute Hinweise. Bei dem Google-Keyword-Tool sollte man sich nicht zu 100 Prozent auf die Zahlen verlassen. Die Ergebnisse für das durchschnittliche Suchvolumen, die das Tool auswirft, sind nur ein Teil der Wahrheit. Zwar bekommt man nach der Anmeldung mit seinem Google-Konto genauere Zahlen, aber die exakten Zahlen wird man wohl nie bekommen.

Zusätzlich kann man noch kostenlose Keyword-Datenbanken nutzen, als Beispiel soll hier kurz die Datenbank von rankingCHECK erwähnt werden, die einem sogar mit dem Google-Adwords-Wrapper bei der Verknüpfung von Keywords hilft.

Dieses sind kostenlose Tools. Wenn man es ein wenig spezieller, aber auch teurer haben möchte, kann man sich noch einen Account bei den gängigen SEO-Tools (wie z.B. SEOlytics & SEO Diver) gönnen.

Keywordoptimierung fängt schon beim Schreiben der Texte an

Keyworddichte messenHat man seine Auswahl getroffen, kann man anfangen, die eigene Webseite auf die Schlüsselwörter zu optimieren. Diese sollten im besten Fall an vielen Stellen der Website auftauchen. Zum Beispiel in der URL, im Title, der Description und im Content. Damit aber niemand auf die Idee kommt und sein Keyword überall im Text versteckt, muss man sich beim Schreiben der Texte an die sog. Keyworddichte halten. Diese besagt, wie oft das Keyword im Text vorkommen sollte. Im Idealfall liegt sie bei 3 bis 4 Prozent. Das bedeutet, in einem Text mit 100 Wörtern wird drei Mal das Keyword benutzt. Man fängt also schon beim Schreiben der Texte mit der Optimierung an. Ist die Dichte zu niedrig, wirkt die Seite für den Google-Bot uninteressant. Ist die Dichte zu hoch, erweckt man Spam-Verdacht.

Deshalb sollte man im Text nicht immer dasselbe Wort benutzen, sondern auch Synonyme verwenden. Ein Tool, mit dem man die Keyworddichte der Website überprüfen kann, ist webjectives.com. Um nicht den Überblick zu verlieren ist es ratsam, sich zu Beginn auf 3-5 Wörter zu beschränken. Erst wenn man mit diesen Wörtern gut rankt, sollten weitere hinzugefügt werden.

Bei Keywords ist die Länge entscheidend

Während früher oft nur nach einem Wort gesucht wurde, geht heutzutage der Trend eindeutig in Richtung Mehr-Wort-Suchabfrage. Am populärsten sind die Zwei-Wort-Suchabfragen.

•    Ein-Wort-Suchabfragen: 19 bis 20 Prozent
•    Zwei-Wort-Suchabfragen: 23 bis 33 Prozent
•    Drei-Wort-Suchabfragen: 24 bis 26 Prozent
•    Vier-Wort-Suchabfragen: 15 bis 21 Prozent
•    Fünf-Wort-Suchabfragen: 8 bis 19 Prozent
Quelle: Fischer,M. Website-Boosting 2.0. S. 206

Auch diese Zahlen sollte man bei der Auswahl eines geeigneten Keywords berücksichtigen. Ein nützliches Tool um Long-Tail-Keywords zu finden gibt es bei seokai.com. Dieses Tool generiert Long-Tail-Keywords und hilft so bei der Suche. Es ist kostenlos und sogar in diversen Sprachen verfügbar.

Longtail-Keyword-Tool

Hart umkämpfte Keywords

Wenn man dieser Liste von teuren amerikanischen Keywords Glauben schenkt, sind Anwälte und Kreditinstitute bereit, viel Geld für ihre Keywords zu bezahlen. In Deutschland dürfte das Bild ähnlich aussehen. Ein bisschen merkwürdig ist es aber, dass so wenig Unternehmen aus der Versicherungs- und Erotikbranche in der Liste auftauchen. Diese Unternehmen hätte ich auf den vorderen Plätzen erwartet.

Was sind eurer Meinung nach Keywords, für die viel Geld geboten wird? Schreibt einen Kommentar und diskutiert fröhlich mit. Viele Grüße eure SEO-Trainees.

Quelle: Fischer,M. Website-Boosting 2.0. S. 206

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Dieser Artikel wurde am Mittwoch, den 17. November 2010 geschrieben. Wir freuen uns auf Deine Meinung, nutz hierfür einfach die Kommentarfunktion.
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