Penguin Update

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Penguin Update

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Das Penguin Update bezieht sich auf die Aktualisierung eines Suchmaschinenalgorithmus‘ der Suchmaschine Google. Es wurde erstmals im April 2012 ausgerollt. Neben dem Panda Update ist es das größte Update von Google. Ziel des Penguin ist es wie beim Panda Update, Webspam in den Suchergebnissen weiter zu reduzieren. Im Gegensatz zum Panda Update, bezieht sich die Qualitätssicherung beim Penguin Update allerdings nicht auf den Inhalt, sondern auf das Backlinkprofil einer Website.

Beim ersten Update waren etwa 3,1 % aller Suchanfragen im englischsprachigen Raum sowie 3 % der Anfragen auf Deutsch, Chinesisch und Arabisch betroffen.

Von den Anpassungen des Algorithmus‘ negativ betroffen waren vor allem Websites,

  • deren Anchortexte aus zu vielen manipulativen Keywords oder harten Money Keywords bestanden
  • deren Backlinks häufig von der gleichen Quelle stammten (oftmals nicht vertrauenswürdige Quellen)
  • deren Backlinks ein unnatürliches Verhältnis in ihrer Position aufwiesen (z.B. wenn nur Backlinks auf eine Kategorienseite verwiesen oder es sich bei den Backlinks der Website z.B. nur um Footerlinks handelte)
  • deren Linkaufbau ungewöhnlich schnell und ungleichmäßig geschah

Googles Absicht Penguin Updatemit dem Roll Out des Penguin Updates war es also, manipulierende Maßnahmen beim Linkaufbau aufzudecken und dafür zu sorgen, dass das Backlinkprofil einer Website natürlich entsteht. SEOs sollten also darauf achten, dass genug Variation im Anchortext und bei der Linkplatzierung oder Linkquelle besteht und der Linkaufbau im Gesamten natürlich wirkt. Außerdem sollte man Links aus schlechter Nachbarschaft – also Backlinks von Seiten mit illegalen oder fragwürdigen Inhalten – vermeiden.

Nach einem größeren Update (Penguin 2.0) im Mai 2013 und mehreren kleinen Refreshs wurde im Oktober 2014 Penguin 3.0 aktiv. Nach jeder Aktualisierung des Algorithmus‘ konnten Webseitenbetreiber die Auswirkungen ihrer Veränderungen bei abgestraften Seiten beobachten und darauf reagieren. Zusätzlich dazu führte Google 2012 das Link Disavow Tool ein, mit dem Webmaster selbst unnatürlich wirkende Links überprüfen und ggf. entwerten lassen konnten.

Eins der Ziele von Penguin 3.0 war es, in Zukunft vor allem auch häufigere Refreshs durchführen zu können.