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Gebt uns bloß keine Backlinks! – Von Leuten, die das Internet nicht verstehen wollen

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Gebt uns bloß keine Backlinks! – Von Leuten, die das Internet nicht verstehen wollen
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Eine Entdeckung der besonders skurrilen Art ging uns heute für die SuchphraseDirekte Links zu unseren Seiten sind ohne unser Einverständnis strengstens untersagt!“ bei Google ins Netz.

Wer diesen Satz spaßeshalber in Google eingibt und darauf vertraut, dass doch wohl keine Seite der Welt freiwillig auf geschenkte Backlinks verzichtet, wird eines besseren belehrt. Satte 71.100 Ergebnisse zieren die SERPs!

SERPs der Suchphrase
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An dieser Stelle also nochmal im Klartext für alle Seitenbetreiber, für die der Wert von Backlinks noch nicht ganz ersichtlich zu sein scheint: Ein Backlink bzw. ein Link von einer anderen Seite auf die eigene ist im Internet gleichzusetzen mit einer Empfehlung! Wer keine Empfehlung haben möchte, kann natürlich den erwähnten Satz auf seiner Seite einfügen. 😉

Solchen Seitenbetreibern sei an dieser Stelle nochmal ans Herz gelegt, dass SEO anders geht und man bei vermeintlichen SEO-Tricks aufpassen sollte.

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Dieser Artikel wurde am Mittwoch, den 29. Dezember 2010 geschrieben. Wir freuen uns auf Deine Meinung, nutz hierfür einfach die Kommentarfunktion.
30 Kommentare bisher • RSS-Feed für Kommentare
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  • Tobias Fox sagt:

    Hi, herrlich – das ist sicher 1 Jahr++ her, dass ich so ne
    Formulierung gesehen habe. Danke für den Schmunzler an die
    Erinnerung. Wie schwer wäre der Linkaufbau, wenn alle so denken
    würden… Grüße aus Stuttgart Tobias ps: 71 TSD sind extrem viel,
    das ist hart.

  • […] SEO Trainee hat heute eine lustige Entdeckung
    gemacht: wenn man nach dem Satz „Direkte Links zu unseren
    Seiten sind ohne unser Einverständnis strengstens
    untersagt!“ in Google sucht gibt es 72.300 Ergebnisse.
    […]

  • Daniel sagt:

    Ein Großteil der Seitenbetreiber weiß wahrscheinlich nicht
    mal, daß der Hinweis im »Impressum« steht, weil der Text einfach
    kopiert wird. Da finden sich dann halt solch dämliche Hinweise,
    oder der bekannte »keine Abmahnung ohne vorherige
    Kontaktaufnahme«-Müll den man bestenfalls nutzen kann um sich damit
    in ausgedruckter Form den *** abzuwischen. Schlimm nur, daß sich
    bei einigen Stichproben tolle »Webdesignagenturen« finden die im
    Impressum als verantwortlich für die Umsetzung stehen und dann auch
    noch SEO explizit als Leistung anbieten… wenn Dummheit knallen
    würde, hätten wir das ganze Jahr Silvester.

  • […] geworden bin ich darauf durch einen Blogbeitrag vom SEO-Trainee und hab mir nun auch mal meine Gedanken dazu gemacht, was dieser Satz wohl bezwecken […]

  • Gerhard sagt:

    „Dummheit“ = Unkenntnis –> daraus folgen Fehler –> diese führen zu Optimierungspotential/ -bedarf –> Projekte/Arbeitsplätze!

    (lustig ist es allemal!)

  • Dennis Farin sagt:

    Ich denke da eher sofort an die Psycho schiene 🙂
    Verbotenen Sachen machen doch direkt doppelt so viel Spaß, also schnell viele Links drauf setzen. *g*
    Einfach Herrlich. 🙂

  • lars sagt:

    was wohl passiert wenn ich jetzt anfange jede der Domain zu verlinken^^ … kopf tisch kopf tisch kopf tisch

  • […] Gebt uns bloß keine Back­links! – Von Leu­ten, die das Inter­net nicht ver­ste­hen wol­len …. […]

  • Viktor sagt:

    wer nicht will, der hat schon…
    versagt 🙂

  • Der SEO-Blog-Wochenrückblick KW 52 | SEO Trainee - Ab hier geht´s nach oben sagt:

    […] nach euren guten SEO-Vorsätzen für 2011. Neben der bloßen Verhinderung von offensichtlichen SEO-Fehlern könnt ihr eure Neujahrs-Vorsätze hier für die Ewigkeit festhalten und vielleicht dem ein oder […]

  • Gesammelte Kuriosa aus dem Web 2010 oder die Achse des Blöden…

    Es ist wieder so weit: Mein Ordner Kuriosa 2010 wird entleert. Frei, fank und sinnbefreit, die Achse des Blöden. Aber Obacht: Seit den Debatten um Wikileaks beginnt die Achse unkontrolliert um sich zu schlagen….

  • Domi sagt:

    Und die Trainees ranken auf 4, Glückwunsch! 😛

    • Alex sagt:

      Tja was sollen wir sagen, wir freuen uns darüber dass unser Artikel erfolgreich ist, aber natürlich nehmen wir gerne jeden Link den ihr setzen wollt.

  • Heiko sagt:

    Na ja, das passiert wenn man eben den ‚falschen‘ Standard-Disclaimer auswählt. Ich find’s einfach nur lustig. Zumal in den meisten Fällen nicht unbedingt die eigentlichen Seitenbetreiber das verzapft haben, als vielmehr deren Media-Agenturen, wenn man sich als Beispiel die ‚Verlagsseite‘ aus dem Screenshot anschaut. Nun ja, amüsant eben, aber irgendwie auch traurig sowas von ‚Profis‘ zu sehen. Frag mich, ob die Ihre Backlinks tracken und dann klagen ;

  • Viktor sagt:

    Vielleicht ist es ja genau das was die wollen? Vielleicht ist das eine lukrativere Möglichkeit Geld zu verdienen als mit der eigentlichen Seite 😉

  • Das finde ich einfach nur komisch. Wie kommt man auf die Idee, einen solchen Satz zu verfassen

  • Alex sagt:

    Interessant wäre ob solche Seiten für Anbieter von Trackingsoftware interessante Kunden sind ;).

  • Daniel sagt:

    Wie kommt ihr denn nur auf solch‘ Suchbegriffe 🙂

    Habe in der Top 10 mal nach etwas mit Computer / Internet gesucht und bin über http://www.pcarbeiter.com/shop_content.php?coID=11 gestolpert. Hier steht dann dieser Satz wirklich im Impressum – ist ja geil. Und das funktioniert augenscheinlich sogar (oder ist die Seite einfach nur Kacke): Nur 3 Backlinks in fast 5 Jahren…
    Die Meta-Keywords wurden aber fleißig gesetzt und hier wurde auch auf eine ganze Reihe verschiedener Schreibweisen von „arbeit von zuhause“ geachtet. Gut, in den Top 100 habe ich die jetzt nicht sofort finden können… Liegt aber nicht nur an den fehlenden Links.

    So, SEO-Trainees. Vergesst nicht den Link aus meinem Kommentar zu entfernen bzw. holt euch das Einverständnis. Schließlich ist das Setzen „strengstens untersagt“.

    Bitte mehr von solchen kleinen Spaßmachern für zwischendurch!

  • Erich sagt:

    Jede Dummheit findet einen, der sie macht… Das ist echt der Hammer und hat meinen Tag erheitert. 🙂

  • Olaf sagt:

    Es geht noch besser: Auf der Cebit 2010 war ein Speaker, der es tatsächlich als vorteilhaft bezeichnet hat den Google Bot das indexieren zu verbieten.

  • Daniel sagt:

    @Olaf: Wenn das Thema „Wie verringere ich meinen Traffic?“ war, kann man durchaus so argumentieren. Es werden ja hierbei nicht nur Ressourcen eingespart die der Google-Bot verursacht, sondern ja auch massig weniger menschliche Besucher auf die Webseite gelockt, die dann auch wieder Ressourcen auffressen…
    In diesem Zusammenhang würde sich natürlich auch ein htaccess-Zugangsschutz vor der Indexdatei anbieten oder das Hosten auf einem Rechner ohne Netzwerkanschluss.

  • Denis sagt:

    Für mich ist sowas Aufmerksamkeit bekommen auf dem indirekten Wege. 🙂

    Also: „Schaut euch die mal an, die wollen keine Links haben: *Link*“

    Im moment ist es ja noch nicht möglich einen schlechten Backlink zu setzen, also warum nicht auf diesem Wege?

  • olaf sagt:

    @daniel: Bei dem Vortrag ging es um Social Commerce und Exklusivitäten schaffen.

  • Patrick sagt:

    World Wide Web: Wie der Name schon sagt, handelt es sich um ein Netz, das ohne Verbindungen (Links!) nicht existieren könnte.

  • Enrico sagt:

    na dann, nehm ich die Links.

    Beste Grüße
    Enrico

  • edampfer sagt:

    was kann mir der webmaster anhaben, den ich trotz verbot in den agb etc. verlinke?
    gibts überhaubt ein gesetzt gegen verlinken?
    grüße, der edampfer

  • […] SEO Trainee hat heute eine lustige Entdeckung gemacht: wenn man nach dem Satz “Direkte Links zu unseren Seiten sind ohne unser Einverständnis strengstens untersagt!” in Google sucht gibt es 72.300 Ergebnisse. […]

  • elle sagt:

    Ob das vielleicht so zu verstehen ist wie der Hinweis, jetzt NICHT an einen rosa Elefanten zu denken?

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