Der SEO-Blog-Wochenrückblick KW 33

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Der SEO-Blog-Wochenrückblick KW 33

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Wie optimiert man die interne Verlinkung einer Website, um keinen kostbaren Linkjuice zu verschwenden? Und was hat es eigentlich mit In-depth-Artikeln auf sich? Das sind zwei Fragen, die in diesem Wochenrückblick beantwortet werden. Außerdem geht es um Frauenpower mit den Digital Media Women und wir feiern den 5000. Kommentar auf SEO-Trainee.de. Lehnt euch zurück und läutet mit unserem Rückblick das Wochenende ein!

Die interne Verlinkung optimieren

Wie man die interne Verlinkung einer Website optimiert, erfahrt ihr diese Woche auf SEO-book.de.

Grundsätzlich gilt: Je schwächer eine einzelne Unterseite verlinkt ist, desto weniger Linkjuice gibt sie weiter. Und je mehr Links von einer einzelnen Webseite ausgehen, desto weniger Linkjuice entfällt auf jeden dieser ausgehenden Links. Die folgenden fünf Tipps von Christoph Baur helfen, die interne Verlinkung zu optimieren und eine unnötige Verschwendung von Linkjuice zu vermeiden:

  1. Auf jeder Seite nur die wichtigsten bzw. relevanten Links integrieren.

    Quelle: moz.com

    Quelle: moz.com

  2. Links auf 404-Fehlerseiten und 302-Weiterleitungen vermeiden, da dadurch wertvoller Linkjuice „verschenkt“ wird.
  3. Keinen Linkjuice durch Canonicals verschwenden.
  4. Links auf Seiten vermeiden, die via robots.txt oder Robots Meta Tags vom Crawling oder der Indexierung ausgeschlossen sind.
  5. Nicht mehrere Links von einer Seite auf dasselbe Linkziel setzen.

Im Anschluss an diese hilfreichen Tipps nennt Christoph mehrere Tools, mit deren Hilfe man alle Links überprüfen kann, die von einer Webseite ausgehen. Ein lesenswerter Artikel für alle, die die interne Verlinkung ihrer Website aufpeppen wollen!

In-depth-Artikel – was hat es damit auf sich?

In der SEO-Welt wird momentan viel über die sogenannten In-depth-Artikel diskutiert, eine neue Darstellungsform von detaillierten und umfangreichen Artikeln in den Suchergebnissen, die am 6. August offiziell für englischsprachige Suchanfragen gelauncht wurde. Auf moz.com wurden In-depth-Artikel diese Woche genauer unter die Lupe genommen. Auf Basis von 10.000 Suchanfragen und den dazugehörigen Suchergebnissen zieht Peter Meyers erste Schlüsse bezüglich des neuen Google-Features:

  • Das Snippet eines In-depth-Artikels beinhaltet neben Title und Description ein Bild und den Namen des Publishers oder der veröffentlichenden Domain. Oft werden zusätzlich das Logo des Publishers und der Name des Autors angezeigt.

Beispiel für Snippet für In-depth-Artikel

  • In-depth-Artikel werden vor allem dann in den SERPs angezeigt, wenn die Suchanfrage vage gehalten ist und die genaue Intention des Suchenden nicht deutlich wird. Oft sind das Suchanfragen mit einem oder zwei Wörtern.
  • In-depth-Artikel erscheinen vor allem bei Suchanfragen, bei denen Google auch News-Einblendungen in die SERPs integriert.
  • Die (bisherigen) Gewinner sind die großen und bekannten Publisher wie beispielsweise die New York Times. Google sagt allerdings explizit, dass auch weniger bekannte Publikationen und Blogs mit In-depth-Artikeln in den SERPs auftauchen können.

Wie die Truppe von Moz vertritt auch Demian Farnworth auf copyblogger.com die Meinung, dass es sich lohnt, in das In-depth-Artikel-Markup zu investieren. Denn: Gemäß einer Studie von Google sind 10 % der Nutzer an detaillierten und tiefgehenden Informationen interessiert, wenn sie im Internet suchen. So optimiert man laut Google seine Artikel:

Das A und O bei der ganzen Sache ist natürlich, qualitativ hochwertigen und tiefgehenden Content zu schaffen, der dem User Mehrwert bietet. Wir dürfen gespannt sein, wie sich diese neue Idee von Google zukünftig entwickelt!

Online Marketing News Worldwide

Google-Traffic-Verteilung in den USA

Wer nutzt Google am meisten, wer am wenigsten? Die Werbeagentur Chitika ist dieser Frage für die USA nachgegangen und hat dabei etliche interessante Fakten zusammengetragen. So stellte sich heraus, dass im Zentrum und Norden der USA der prozentuale Anteil von Google am Internet-Traffic mit 50 bis 60 % sehr niedrig ist. Staaten an der Ost- und Westküste wie z.B. New York und Kalifornien kommen auf Höchstwerte von 80 %. Noch interessanter als die reinen Fakten sind aber die aufgedeckten Zusammenhänge. So wurde eine direkte positive Korrelation zwischen der Google-Nutzung auf der einen Seite und dem Bildungsabschluss, Einkommen und Job-Wachstum auf der anderen Seite festgestellt. Staaten mit hoher Google-Nutzung glänzen auch durch einen überdurchschnittlich hohen Anteil an Bachelor-Absolventen und einem über dem Durchschnitt liegenden Jahresverdienst.

google-search-engine-preference-by-state

© Chitika

Briten mit keinem Zugang zum Internet

Dass die Nutzung des Internets im Allgemeinen von sehr vielen sozioökonomischen und demografischen Charakteristiken abhängt, hat auch eine aktuelle Studie aus Großbritannien bestätigt. Die von dem ONS (Office for National Statistics) durchgeführte Untersuchung brachte hervor, dass 33 % aller Briten über 75 Jahre noch niemals das Internet benutzt haben. Das entspricht einer britischen Bevölkerungszahl von rund sieben Mio. In der Gruppe der 16- bis 24-Jährigen gibt es so gut wie niemanden, der noch nie das Internet benutzt hat – wen wundert’s?

Vermischtes

  • Frauenpower in der Online-Welt: Die Digital Media Women haben es sich auf die Fahnen geschrieben, die Situation von Frauen in der Männerdomäne „World Wide Web“ zu verbessern und die weibliche Expertise unter Beweis zu stellen. Networking heißt das Zauberwort! Als Netzwerk
    © Digital Media Women

    © Digital Media Women

    aus Social-Media-Managerinnen, Web- und Grafikdesignerinnen, Online-Journalistinnen, Bloggerinnen, Programmiererinnen und anderen Online-Ladys organisieren die Digital Media Women regelmäßig Events an den Standorten Hamburg, Köln, Berlin und München. Beispiel gefällig? Vergangene Woche war unsere Produktmanagerin Ines auf einem Themenabend der Digital Media Women in Hamburg, auf dem die Entwicklerin Cathy Theys das Open Source CMS Drupal vorgestellt hat. Was Cathy Spannendes zu berichten hatte, fasst Ines auf digitalmediawomen.de für euch zusammen.

  • Optimierung des Firmenlogos: Das Logo ist eines der wichtigsten Bilder auf einer Website und für eine Firma, das insbesondere für das Ranking lokaler Unternehmen von Bedeutung ist. Wie man dieses optimiert und was es neben Title und Alt-Tag noch zu beachten gilt, erfahrt ihr auf searchengineland.com.
  • Content Marketing: Auf searchenginejournal.com wird mit dem Mythos Content Marketing aufgeräumt. Anstatt – wie so viele vor ihm – Tipps für guten Content zu geben, spricht Tommy Landry über sechs Content-Marketing-Mythen und zeigt auf, warum sie in seinen Augen keinen Bestand haben – lesenswert!
  • Wer sich schon mal gefragt hat, wann man eine 301-Weiterleitung einrichten sollte und wann man besser auf ein Canonical-Tag setzt, dem sei ein Artikel auf searchenginewatch.com ans Herz gelegt. Nicht nur der Unterschied zwischen den beiden Möglichkeiten und typische Anwendungsbeispiele werden aufgeführt, sondern auch Probleme, die beim Einrichten einer 301-Weiterleitung oder eines Canonicals auftreten können.
  • Conversion-Rates in Onlineshops optimieren: Wie man mithilfe individueller Produktbeschreibungen die Converstion-Rate verbessern kann, erfahrt ihr diese Woche auf t3n.de. Die Devise lautet: Anstatt ausschließlich sachliche Informationen zu enthalten, sollten Produkttexte vor allem den Wert für den Kunden herausstellen und die Besonderheit des Produkts betonen – nützliche Tipps für Shop-Betreiber!

Veranstaltungen

Wer am 9. und 10. Oktober 2013 noch nichts vorhat, dem sei die OMCap in Berlin ans Herz gelegt! Mittlerweile ist die finale Agenda online und besticht durch eine Vielzahl hochkarätiger Speaker aus unterschiedlichen Ländern. Über 60 Referenten sprechen in mehr als 50 Vorträgen über die aktuellsten Entwicklungen und Best Practices des Online Marketings.Logo OMCap SES

Ob SEO, SEA und PPC, Social Media, Customer Journey, App Marketing, Social CRM, Mobile, Content- oder Link-Marketing – die Themenvielfalt der OMCap lässt keine Wünsche offen.

Zu den Speakern gehören Branchengrößen wie Ade Oshineye, Developer Advocate bei Google im Google+ Developer Relations Team in London, Duane Forrester, Senior Produktmanager für Webmaster Outreach bei Bing, Maik Metzen, Geschäftsführer von AKM3 und der allseits bekannte Karl Kratz. Im Anschluss stehen Dinner, Showacts und Party auf dem Programm – einem fruchtbaren Austausch und erfolgreichen Networking steht somit nichts mehr im Wege! Wer noch kein Ticket hat, sollte sich beeilen!

 

Das Beste zum Schluss: Gestern wurde der 5000. Kommentar auf SEO-Trainee.de hinterlassen! Ein riesiges Dankeschön geht deshalb an all unsere treuen Leser, die durch ihre inspirierenden, informativen, lustigen und hilfreichen Kommentare Diskussionen entfachen und diesem Blog erst so richtig Leben einhauchen! Ohne euch wäre SEO-Trainee.de nicht das, was es ist! 🙂

Damit verabschieden wir uns für diese Woche und wünschen euch ein schönes Wochenende!

Amke und die SEO Trainees

SEO Trainee
Was kann es Besseres geben als den Berufseinstieg in eine dynamische, abwechslungsreiche Branche mit unglaublich viel Potenzial? Genau das verbinde ich mit SEO – Dynamik, kontinuierliche Weiterentwicklung, eine tolle Mischung aus Kreativität und Logik, aus neuen Ideen und analytischem Denken. Ursprünglich aus dem Tourismus kommend, möchte ich jetzt in diesem vielfältigen Bereich des Online Marketings durchstarten und die verschiedenen Facetten des SEO von der Pike auf kennenlernen.
Dieser Artikel wurde am Freitag, den 16. August 2013 geschrieben. Wir freuen uns auf Deine Meinung, nutz hierfür einfach die Kommentarfunktion.
5 Kommentare bisher • RSS-Feed für Kommentare
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  • Hi Amke,

    wie immer eine schöne Zusammenfassung der letzten Woche. Zu den In-depth Artikel passt übrigens noch der folgende Artikel: http://ganalyticsblog.de/analytics-tutorials/in-depth-artikel-mit-google-analytics-tracken/

    Hiermit kann schön gemessen werden, welchen Einfluss diese neue Form bei Google auf das eigene Geschäft hat.

    Viele Grüße und guten Start ins Wochenende

    Mario

  • Pschemi sagt:

    Hmmmm, wieso sollte man von einer Seite aus ein Linkziel nicht mehr als ein mal verlinken? Kann in nem Beitrag doch total sinnvoll sein. Und ich meine für Besucher / Leser eines Beitrags.

    Grüße.
    Pschemi

    • Amke sagt:

      Hallo Pschemi,
      danke für deinen Kommentar!
      Christoph Baur bezieht sich vor allem auf Websites, auf denen Produktdetailseiten angeteasert werden. Hier ist es oft so, dass das Artikelbild, die Überschrift, der Teaser-Text und häufig auch noch ein „hier“ oder „weiterlesen“ als Link zu ein und derselben Produktseite führen. Wenn man dann noch mehrere solcher Produktdetailseiten verlinkt, wächst die Zahl der Links schnell ins „Unermessliche“. Dadurch wird wiederum Linkjuice verschenkt.
      In anderen Fällen kann eine mehrfache Verlinkung im Sinne der Usability natürlich sinnvoll sein – da hast du vollkommen Recht!
      Beste Grüße,
      Amke

      • Christoph sagt:

        Hallo Pschemi, hallo Amke,

        zunächst noch vielen Dank für die Erwähnung meines Artikels!
        Zu der Frage von Pschemi: ich arbeite gerade an einem weiteren Artikel, der an einem Beispiel zeigen soll, welche Links genau zusammengefasst werden können und wie man das mit dem Zusammenfassen anstellt.

        Artikel ist wie gesagt bereits in der Schmiede… sollte morgen, spätestens übermorgen live gehen.

        Viele Grüße
        Christoph

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