SEO Traffic Boosters im Test, inkl. Gewinnspiel

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SEO Traffic-Booster im Test, inkl. Gewinnspiel

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SEO Traffic-Booster im Test, inkl. Gewinnspiel
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Data Becker SEO Traffic-Booster

Nachdem wir bereits im Wochenrückblick KW 42 kurz auf das Erscheinen des Data Becker Traffic-Boosters hingewiesen hatten, wurde uns SEO-Trainees in der letzten Woche die Möglichkeit geboten, das Tool auch selbst einmal ausgiebig zu testen. Dieses Angebot haben wir natürlich sofort genutzt und das Tool auf Herz und Nieren überprüft. Zusätzlich warten bei uns drei Versionen der Software darauf unter unseren Lesern verlost zu werden.

Soviel schon vorab, mit der klaren Schritt-für-Schritt-Vorgehensweise und dem einmaligen Anschaffungspreis von 99,- Euro bietet das Tool gerade für Webmaster ohne größere SEO-Kenntnisse eine gute Möglichkeit, die ersten Schritte im Bereich SEO zu machen. Durch den recht hohen Aufwand bei den Arbeiten an einer Seite ist das Tool aber eher für kleinere Projekte gedacht und im großen Maßstab nur begrenzt einsetzbar.

Wie von Data Becker gewohnt, ist das Tool, in Form einer Desktop-Anwendung für Windows verfügbar. Es wird allerdings sowohl für die Registrierung als auch für den Betrieb eine Internetleitung benötigt. Der Erwerb ist über den Onlineshop von Data Becker möglich, wobei der Download mit seinem geringen Umfang recht zügig abgeschlossen ist. Natürlich ist die Software auch mit allen von Data Becker für das Webdesign vorgesehen Programmen der „to date“-Serie kompatibel und kann deren Daten direkt innerhalb des eigenen Rechners nutzen.

Startseite des Traffic-Boosters
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Im Kern bietet das Tool zwei große Bereiche, einerseits lässt sich eine OnPage-Analyse durchführen, um eine Domain oder einzelne Seiten zu untersuchen und zu optimieren. Andererseits bietet das Tool auch Hilfe im Bereich der OffPage-Optimierung an und deckt somit die beiden großen Bereich der Suchmaschinenoptimierung ab. Das aufgeräumte Design der Startseite spiegelt diese klare Struktur wider. Einige der wichtigeren Elemente wurden noch direkt auswählbar auf der Benutzeroberfläche eingebunden, um die Usability zu erhöhen. Bei bereits angelegten Projekten ist die direkte Einbindung der letzten Maßnahmen und des Projektstandes ebenfalls durchaus praktisch.

Die OnPage-Analyse

Zu Beginn einer OnPage-Analyse steht stets das Anlegen eines Projektes, wobei hier die Auswahl einzelner Seiten oder ganzer Domains möglich ist. Diese werden dann zunächst zur Analyse und Bearbeitung auf den Rechner geladen. Hier ist eine erste kleinere Schwäche festzustellen, da je nach Größe des Projektes der Download eine längere Zeit erfordert. Nutzer, die bereits ein desktopbasiertes Webdesign-Programm nutzen, dürften diese Ladezeit aber bereits gewohnt sein.

Der Schwerpunkt liegt innerhalb des Tools klar bei der OnPage-Analyse. Hier wird auch die Schritt-für-Schritt-Vorgehensweise deutlich, die es auch Anfängern ermöglicht, eine eigene Analyse zu betreiben. Hilfreich sind in diesem Zusammenhang die kurzen Zusatzinformationen, die im unteren Bereich jeder Seite eingeblendet werden und den Sinn und Nutzen des jeweiligen Schrittes erklären.

Wer nun damit beginnt, nicht nur eine einzelne Seite zu untersuchen, sondern eine vollständige Domain, wird gleich beim ersten Schritt die größte Schwäche des Tools erkennen. So ist es nötig, jede einzelne Seite getrennt von allen anderen zu untersuchen. Dies macht es zwar möglich sehr detailliert jeden Fehler aufzuspüren, ist aber gerade bei größeren Projekten aus zeitlichen Gründen kaum durchführbar. Auf diese Weise würde beispielsweise ein normal großes Shopsystem einen relativ hohen Zeitaufwand für eine vollständige Analyse benötigen. Hier hätte man durch eine Vereinheitlichung zumindest die Möglichkeit bieten können gewisse ähnliche Kategorien auch gemeinsam zu analysieren. Es bietet sich also eher an, kleinere Projekte zu untersucht, in unserem Fall einen privaten Blog.

Keywords finden

Keywords im Traffic-Booster
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Wer bereits eine Vorstellung davon besitzt, welches Keyword relevant sein könnte, hat die Möglichkeit einer Auswertung der Top 10, die bei den drei größten Suchmaschinen mit dem Begriff ranken. Hierbei werden dann weitere Keywords, die diese Seiten gemeinsam nutzen, angegeben.

Eine sehr intelligente Erweiterung gerade für Anfänger ist die Möglichkeit, auf Keywordsets zurückzugreifen. Hierbei werden dem Nutzer zu einer gewählten Branche mögliche

Keywordsets im Traffic-Booster
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Bereiche aufgezeigt, die bei Suchanfragen wichtig sein könnten. Da 35 Branchen erfasst werden, können nicht alle erdenklichen Möglichkeiten abgedeckt werden. Es ist aber auch für alle „branchenlosen“ Nutzer hilfreich, um gewisse Erfahrungswerte zu sammeln. Gerade für Personen, die mit dem Bereich Online-Marketing und Webdesign bisher nur wenig zu tun hatten, liegt hier eine einfache Hilfe vor. Auch eine Empfehlung von ca. vier Keywords wird bei der Auswahl automatisch angezeigt, die wir ebenfalls als sinnvoll erachten.

Schwächen analysieren

Die eigentliche Analyse zu den jeweiligen Keywords läuft automatisch ab und wird wieder sehr übersichtlich präsentiert. Dabei sind sowohl eine reine SEO-Analyse als auch eine technische Analyse möglich. In unseren Augen werden hierbei die wichtigsten Elemente aufgeführt, von einem passenden Title-Tag bis hin zur Untersuchung der Keyword-Dichte. Es wird an erster Stelle der aktuelle Stand der Elemente gezeigt. Danach folgt ein kurzer Erläuterungstext, der die Bedeutung der jeweiligen Maßnahmen erläutert und zum Abschluss eine kurze automatisch generierte, Einschätzung des aktuellen Zustandes.

Analyse mit dem Traffic-Booster
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Verbesserungen durchführen

Die Verbesserungen
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Der nächste Schritt bietet dem Nutzer abschließend die Möglichkeit, Verbesserungen innerhalb des Textes, des Titles sowie der Description vorzubereiten. Hierbei stößt man allerdings wieder an die Grenzen aller Programme dieser Art, denn gerade für Anfänger dürfte es schwierig sein, die perfekten Ergebnisse in diesem Bereich selbst zu erstellen. Trotzdem helfen die Tipps der Analyse dabei, zumindest die gröbsten Schnitzer innerhalb dieser Elemente auszubessern.

Das abschließende Ergebnis (auch von vollständigen Domains) lässt sich automatisch in ein Textdokument einfügen oder drucken, um damit die Korrekturen an der eigentlichen Seite auszuführen. Ein direkter Einbau in die Seiten, die ja bereits auf den Rechner geladen wurden, wäre hier zwar wünschenswert gewesen, wurde aber bisher nicht umgesetzt.

Die OffPage-Möglichkeiten

Wer nach einer OnPage-Optimierung mit den deutlich wichtigeren OffPage-Maßnahmen beginnen möchte, kann diese auch direkt innerhalb des Tools machen. So wird eine Liste von Suchmaschinen bereitgehalten, bei denen, gerade bei neuen Projekten, eine Anmeldung lohnt. Der dazu integrierte Browser kann einige Eingaben bereits standardisiert übernehmen, erfordert aber weiterhin manuelle Eingaben. Auch wenn eine solche Anmeldung bei den Suchmaschinen im Prinzip nicht nötig ist, da sie im Normalfall die Seiten automatisch finden, stellt dieses Element eine nette Erweiterung da, zumal es eine Beschleunigung der Indizierung ermöglicht.

Deutlich nützlicher ist die Suche nach Linkpartnern, die ebenfalls integriert wurde. Hierbei werden passende Seiten zu bestimmten selbst gewählten Keywords gesucht und dem Nutzer präsentiert. Zwar sind diese Listen nur relativ unpräzise Hilfen, bieten aber doch einen ersten Ansatz um Partner zu finden, die einem bei der passenden Verlinkung nützen könnten.

Alle weiteren  Werkzeuge, die direkt auf der Startseite eingebunden sind, stellen einen Bonus dar. So sind die Abfragen des Rankings zu einem Keyword oder auch des Domainalters und der Meta-Tags möglich, wodurch das Abrufen dieser Daten einfacher wird, da man ansonsten auf andere Tools zurückgreifen müsste. Die automatische Erstellung einer Sitemap ist allerdings für alle, die nicht bereits über eine solche verfügen, durchaus sehr nützlich.

Fazit

Abschließend kommen wir Trainees zu dem Urteil, dass der Traffic-Booster vieles richtig macht. Gerade für die ersten Schritte im Bereich SEO ist er ausgesprochen nützlich, da seine sehr gute Usability es auch Anfängern ermöglicht, grundlegende Klippen zu umschiffen. Wer allerdings tiefergehende Analysen erstellen möchte, oder bereits umfangreiche Erfahrung besitzt, sollte zu anderen Tools auf dem Markt greifen, die über mehr Features verfügen. Der Preis von 99,- Euro liegt allerdings so niedrig, dass auch private Webmaster oder kleine Geschäfte es sich erlauben können, ihre Seite zu optimieren.

Hauptmanko ist der recht große Aufwand. Gerade bei umfangreicheren Projekten erfordert das Tool einfach zu viel Arbeit, als dass man dieser in aller Kürze umsetzen könnte. Es ist also definitiv eher für Projekte bis rund 100 Seiten nutzbar. Größere Projekte lassen sich zwar mit dem Tool ebenfalls analysieren, doch ist in diesem Fall meist der Zeitaufwand unverhältnismäßig groß.

Gewinnspiel

Wie bereits erwähnt, warten hier drei Versionen des Tools auf ihre neuen Besitzer. Der Rahmen dieses Gewinnspiels ist eigentlich recht unkompliziert und dürfte für jeden Webmaster ein Leichtes sein. Ihr müsst einfach auf eurer Seite eine kurze Vorstellung unseres Blogs schreiben und uns darin natürlich auch verlinken.

Teilnahme-Regeln

Wir verlosen drei Versionen und ihr habt 3 Wochen bis zum 25.11.2010 diese Aufgabe zu erfüllen:

  • Die drei Traffic-Booster VersionenStellt auf eurer Website SEO-Trainee.de vor.
  • Bindet einen Link auf SEO-Trainee.de ein.
  • In den Kommentaren teilt ihr uns mit, wo wir den Text finden.
  • Verratet uns, warum ihr das Tool haben wollt.
  • Am 26.11.2010 werden wir unter allen Teilnehmern per Losverfahren die 3 Gewinner ziehen.

Wir hoffen auf eine rege Beteiligung und sind gespannt zu lesen, was ihr von uns denkt.

Viel Glück wünschen euch die SEO-Trainees.

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Dieser Artikel wurde am Montag, den 01. November 2010 geschrieben. Wir freuen uns auf Deine Meinung, nutz hierfür einfach die Kommentarfunktion.
30 Kommentare bisher • RSS-Feed für Kommentare
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  • […] SEO Traffic-Booster im Test inkl. Gewinnspiel […]

  • Jürgen sagt:

    Das Problem bei dieser Software ist das gleiche, wie mit (fast) allen Produkten von Data Becker: Sie leben nur so lange wie Data Becker damit was „abkassieren“ kann.

    Sorry, ich finde das schon sehr dubios, so einen Müll zu empfehlen. Zur Entschuldigung mag gelten, dass Data Becker gerne paar Euros an Website-Betreiber verteilt, um seinen „Software-Trash“ an den Mann zu bringen 🙁

    • Alexander sagt:

      Danke für deinen Kommentar Jürgen und von Data Becker kann man sicherlich halten was man will. Sie sind eine Firma und wollen Profit machen, das geht so ziemlich jedem Unternehmen so, deswegen kann man ihre Produkte trotzdem testen, denn ein schnelles Vorurteil vorweg hilft sicherlich nicht. Wir haben einen ehrlichen Test geschrieben und sowohl ich wie auch alle anderen hier stehen zu der Meinung, dass es sich um ein Produkt handelt, dass für den Einstieg grundsätzlich ok ist.

      Wir können aber ganz sicher sagen, dass wir nicht bezahlt wurden und uns auch nicht bezahlen lassen, um auf unserem Blog einen falschen Test zu veröffentlichen. Da einzige was wir erhalten haben sind drei Exemplare zur Verlosung an unsere Leser, über die wir ja nicht geschwiegen haben. Dadurch ist unser Urteil aber nicht getrübt und wir haben all das kritisiert, was zu kritisieren ist.

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