Aufbau eines neuen Projektes Teil II: Webspace & SEO

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Aufbau eines neuen Projektes Teil II: Webspace & SEO

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Nachdem wir uns im ersten Teil unserer kleinen Serie darum gekümmert haben, worauf bei der Wahl des Domainnamens zu achten ist, geht es heute um das Thema Webspace & SEO.

Die Überlegungen zum Domainnamen sowie die Umfrage zum gleichen Thema geben eine deutliche Antwort: Wer die Wahl hat, sollte sich für eine Keyword-Domain entscheiden. Hat man einen Namen ausgewählt, stellt sich die Frage, wo man Webspace für sein Projekt herbekommt – oder sollte man sogar einen eigenen Server mieten? Die Antwort ist so einfach wie unbefriedigend: Kommt darauf an, welche Art von Projekt man verwirklichen möchte.

Für jedes Projekt den richtigen Webspacem

Geht es um Platz für einen kleinen, privaten Blog, benötigt man z.B. meist nur sehr wenig Speicherplatz. Wer dafür allerdings auf das aus verschiedenen Gründen sehr beliebte CMS WordPress zurückgreifen möchte, muss einen Anbieter finden, der MySQL-Datenbanken bereitstellt und PHP unterstützt. Darüber hinaus hat WordPress nach wie vor Memory-Probleme mit 64Bit-Systemen.

Ist dagegen das Ziel, z.B. einen Online-Shop zu realisieren, sind die Ansprüche völlig andere. Viele Webhoster bieten etwa Pakete an, die Shop-Systeme beinhalten. Hier ist darauf zu achten, dass das System die Möglichkeit bietet, die gewünschte Anzahl Artikel einzustellen.

Möchte man gleich mit mehreren Domains loslegen, kann es – gerade aus SEO-Sicht – durchaus relevant sein, ob der komplette Webspace ein und derselben IP-Adresse zugeordnet ist. Es gibt mittlerweile Webhoster, die sich auf SEO-Bedürfnisse spezialisiert haben. Bei Anbietern wie rb-media-group.de oder iwebspace.de ist es beispielsweise möglich, Webspace auf verschiedenen IPs und sogar aus unterschiedlichen Class-C-Netzen zu buchen.

Guter Webspace

So verschieden auch die Projekte sein mögen, einiges gilt es ganz generell beim Webhosting zu beachten: Zu bevorzugen sind Anbieter, die bekannt und schon längere Zeit am Markt sind. Allein die Tatsache, dass sie sich schon eine längere Zeit behauptet haben, macht sie vertrauenswürdiger als die teilweise recht windigen Billig-Anbieter, die seit einigen Jahren wie Pilze aus dem Boden schießen. Zudem ist generell wichtig, dass sich das ausgewählte Angebot – z.B. bezüglich des Speicherplatzes und des Traffics – problemlos erweitern lässt. Gerade Traffic-Beschränkungen können extrem ärgerlich sein, wenn sie die unverhofften Besucherströme auf einen Online-Shop unsanft abwürgen. Die Skriptsprache PHP und MySQL zur Verwaltung von Datenbanken sollte guter Webspace ebenso unterstürzen wie .htaccess-Zugriff. Ein weiterer, wichtiger Qualitätsfaktor ist die Ausfallsicherheit. Die Ansprüche, die man hier stellen darf, hängen natürlich stark von dem Preis ab, den man bereit ist zu zahlen. Aber bereits bei Webspace für 99 Cent im Monat darf man eine Verfügbarkeit erwarten, die zwischen 99 und 99,99 Prozent liegt.

Gerade aus SEO-Sicht ist darauf zu achten, dass der Webhoster das Apache-Modul mod_rewrite unterstützt. Mit dieser Funktion ist es möglich, dynamische URLs in suchmaschinenfreundliche, sprechende URLs umzuschreiben. Eigentlich selbstverständlich, aber tatsächlich nicht bei allen Anbietern garantiert: Der Server sollte in Deutschland stehen bzw. zu der ausgewählten Toplevel-Domain passen.

Web- oder Server-Hosting?

Der Unterschied zwischen Server- und Web-Hosting ist, dass einem bei ersterem ein eigener Server zur Verfügung steht, den man sich bei letzterem mit vielen anderen Kunden teilen muss. In der Regel bietet ein exklusiv gemieteter Server dem Kunden mehr Freiheiten – ganz besonders was die Möglichkeiten der Serversteuerung betrifft. Server-Hosting ist für jedes Projekt die bessere Wahl – wenn das Geld keine Rolle spielt. Denn Server-Hosting ist in der Regel wesentlich teurer als Web-Hosting und daher für private bzw. nicht-kommerzielle Projekte eher nicht interessant.

Umfragen zum Webhosting

Zur Beurteilung, welcher Anbieter von Webspace nun die beste Wahl ist, reicht es nicht, die Preise der Pakete zu vergleichen. Antworten auf Fragen z.B. nach der Qualität des Services oder der tatsächlichen Ausfallsicherheit findet man nicht auf den Websites der Anbieter, sondern nur durch eigene Erfahrungen – oder durch die Erfahrungen anderer. (3 Anworten möglich)

Wer sind die besten Anbieter fürs Webhosting?
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Wer sind die besten Anbieter fürs Server-Hosting?
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Dieser Artikel wurde am Mittwoch, den 13. Oktober 2010 geschrieben. Wir freuen uns auf Deine Meinung, nutz hierfür einfach die Kommentarfunktion.
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