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Recap: Digital Commerce Day 2019

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Erfahrt hier, warum sich der Digital Commerce Day 2019 gelohnt hat. Wir haben ihn besucht!

Der Digital Commerce Day ist das Event für alle, die sich im E-Commerce zu Hause fühlen. In diesem Jahr war artaxo das erste Mal zu Gast beim DCD, der von Etribes, Kassenzone und der FH Wedel ausgerichtet wurde. Am Start waren Patrick und Marina, die Euch hier einen kleinen Eindruck vom Digital Commerce Day 2019 geben.

Sympathische Speaker soweit das Auge reicht

Auf zwei Bühnen präsentierten die Speaker des DCD spannende Cases und Insights aus ihren Unternehmen. Zu unseren Highlights gehörten unter anderem folgende Vorträge:

Artjem Weissbeck (Chairman & Co-Founder Kapten & Son) über NPS

Artjem Weissbeck beim Digital Commerce Day 2019

Artjem Weissbeck über den NPS

Sehr anschaulich erklärte Artjem in seinem Vortrag, wie er und seine Mitgründer die Marke Kapten & Son durch geschickte Social Media Posts gepusht haben. Besonders interessant war für uns Artjems Übersicht über den Net Promoter Score (NPS). Der NPS gibt an, wie wahrscheinlich es ist, dass eine Marke oder ein Produkt weiterempfohlen wird. Ist der NPS hoch, können die Kosten zur Neukundenakquise (Customer Acquisition Cost = CAC) signifikant gesenkt werden. Gleichzeitig steigt jedoch der CLV (Customer Lifetime Value). Somit ist ein guter NPS-Wert gleich mehrfach wertvoll für ein Unternehmen.

Nach Kapten & Son steht Artjem jetzt mit seinem neuen Projekt CHARLES in den Startlöchern. Dabei handelt es sich um einen Service, der die Kunden mit Empfehlungen für Basic-Kleidungsstücken versorgt. Das Spannende daran ist, dass der Service über WhatsApp genutzt wird und somit ganz nah am Kunden ist. Nah am Kunden zu sein ist zwar toll, allerdings muss man hierbei besonders vorsichtig vorgehen, um in der privatesten Sphäre nicht als störend wahrgenommen zu werden.

Für uns war Artjems Vortrag eines der absoluten Highlights des CDCs. Danke Artjem!

 

 

Niklas Heinen beim Digital Commerce Day 2019

Niklas Heinen stand beim DCD für Fragen bereit

Niklas Heinen (Gesellschafter und Geschäftsführer Heinen Lovebrands GmbH)

In seinem Vortrag zeigte Niklas den Zuhörern anhand einprägsamer Beispiele, wie wichtig es ist, dem Kern der eigenen Marke treu zu bleiben. So berichtete er von großen Lieferverzögerungen und handgeschriebenen Entschuldigungen, die er und sein Team an die Kunden schickten.

Niklas äußerte sich auch kritisch zum Thema Influencer Marketing. Laut seiner Beobachtungen ist die Zusammenarbeit mit Influencern im Jahr 2019 nicht mehr so ergiebig wie noch vor wenigen Jahren. Das Verhältnis zwischen Kosten und Nutzen hat sich stark verschoben, sodass sich Influencer Marketing gerade für junge Marken kaum noch lohnt.

Besonders interessant an Niklas‘ Vortrag war, dass er auch (kleine) Fehler in der bisherigen Firmengeschichte ansprach und seine Learnings mit dem Publikum teilte: der Marke treubleiben und auch beim MVP die eigenen Standards nicht außer Acht lassen.

Danke Niklas für deinen unterhaltsamen Vortrag!

Das große Thema: MVP

Vielleicht denkt man zunächst an den Most Valuable Player der NBA, aber hinter der Abkürzung MVP verbirgt sich das Minimum Viable Product. Es geht also um das kleinstmögliche Produkt. Das MVP ist kein Prototyp und es geht auch nicht um eine schluderige Arbeitsweise. Das MVP soll sicherstellen, dass nicht zu viel in das Produkt investiert wird, bevor es als marktfähig eingestuft werden kann. Fancy Features können später immer noch hinzugefügt werden.

Das MVP war Thema bei vielen Vorträgen des Digital Commerce Days. Dieser Ansatz ist gerade für Markteinsteiger besonders interessant. Aber auch Marken, die schon länger vertreten sind, können durch den MVP-Ansatz neue Produkte schneller auf den Markt bringen. Wichtig ist jedoch, nicht zu vergessen, dass auch das MVP einen gewissen Qualitätsanspruch erfüllen muss.

Fazit

Aussicht vom DCD auf den Jungfernstieg

Ein Highlight des DCD war definitiv die Aussicht der Location

Fürs nächste Jahr würden wir uns wünschen, auch mal einen Vortrag von einer Frau zu hören. Die Herren auf der Bühne haben allesamt tolle Vorträge gehalten, aber es wäre schön gewesen, auch ein paar Gründerinnen und E-Commerce-Expertinnen zu Wort kommen zu lassen. Bei den Masterclasses am zweiten Tag gibt es schließlich auch die ein oder andere Dozentin.

Ansonsten können wir den Organisatoren nur für die gelungene Ausrichtung des Digital Commerce Days danken. Von der Location mit 1A Aussicht übers Catering bis hin zur Networking-Party war es eine überzeugende und ansprechende Veranstaltung.

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