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Der SEO-Wochenrückblick KW 52

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Der SEO-Wochenrückblick KW 52

Es ist so weit. Der letzte SEO-Wochenrückblick des Jahres ist da. In der Zeit zwischen den Jahren passiert natürlich nichts Bahnbrechendes, die Redakteure schlafen allerdings auch nicht. Besonders interessant war eine umfangreiche Checkliste für die Optimierung auf mobile Endgeräte. Außerdem gab es wieder einige Google News und einen Rückblick auf das Social-Media-Jahr 2016. Viel Spaß beim Lesen!

Mobile Optimization – die ultimative Checkliste

Ihr erinnert euch bestimmt noch an den epischen Artikel auf Search Engine Journal vom 13.12., in dem 44 SEOs ihre Prognose für das Jahr 2017 abgeben. Viele reden über PageSpeed, Responsivität oder Progressive Web Apps. Man ist sich einig: das Jahr 2017 wird noch viel mobiler werden. Deshalb liest und hört man momentan auf jeder Plattform, die etwas mit Online Marketing zu tun hat, dass man Mobile First denken oder untergehen soll.

mobile marketing

Kapiert! Aber was heißt „Mobile First“ eigentlich? Soll ich meine Website responsiv gestalten, sie noch schneller machen und die Texte anpassen? Ja, ja und ja! Aber es gibt noch viel mehr zu tun, damit eine Seite auf Smartphones gut bedient werden kann.

Marcus Miller hat auf Search Engine Land deshalb die „Ultimate Mobile Site Optimization Checklist“ veröffentlicht. Darin enthalten sind 25 Punkte, die man am besten sofort umsetzen sollte. So soll man unter anderem Werbung nicht zu prominent platzieren, die OnSite-Suche optimieren, Interstitials vermeiden oder das Einkaufen als Gast ermöglichen.

In dem dazugehörigen Artikel zur Mobile Optimization 2017 geht er noch weiter auf die einzelnen Punkte ein.

Das Social-Media-Jahr 2016

In einem kurzen Rückblick resümiert Tim Peterson auf Marketing Land, wie sich die Social-Media-Landschaft in den letzten zwölf Monaten entwickelt hat. Dazu hat er eine Liste mit sieben großen Ereignissen erstellt.

social media

  • Fake News: Ob die auf Facebook veröffentlichten Fake News Schuld an Trumps Sieg sind, ist fragwürdig. Klar dagegen ist, dass die „postfaktischen“ Nachrichten an Facebooks Reputation kratzten. Mark Zuckerberg hat angekündigt, Falschmeldungen zukünftig zu kennzeichnen.
  • Facebooks Berechnungsfehler: 2016 musste Facebook mehr als nur einen Berechnungsfehler gestehen. Unter anderem stimmten viele Kennzahlen zum Bemessen des Engagements nicht. Unter anderem waren die Angaben zu Video-Views, „Teilen“ oder den generierten Traffic über „Instant Articles“ fehlerhaft.
  • Live Videos: Live Videos sind bereits seit 2015 Bestandteil der sozialen Medien, aber erst 2016 zum Geschäft geworden. Verträge mit Promis, Medienhäusern und Sportvereinen sorgten zumindest in den USA für einen Hype.
  • Snapchat wird Snap Inc.: Der Neuling in der Social-Media-Welt wird erwachsen. Das Unternehmen hinter der App heißt fortan Snap Inc. und startet riesige Kampagnen wie den Gatorade-Super-Bowl-Deal mit 160 Millionen Impressions.
  • Snapchat vs. Instagram: Nachdem Facebooks Vorhaben, Snapchat für drei Milliarden Dollar zu übernehmen, gescheitert ist, ist Mark Zuckerberg mit Instagram nun bemüht, Snapchat den Garaus zu machen. Dazu werden snapchattypische Features wie „Storys“ ungeniert kopiert und weiterentwickelt.
  • LinkedIn wird gekauft, Twitter nicht: Microsoft hat das Karrierenetzwerk LinkedIn für 26,2 Milliarden Dollar übernommen. Twitter stand ebenso zum Verkauf, fand für den geforderten Preis allerdings keinen Abnehmer.
  • Chatbots: In China längst Teil der digitalen Welt, haben Chatbots dieses Jahr auch die westliche Welt erreicht. Im Facebook Messenger bieten Unternehmen via Chatbots verschiedene Dienste an, um beispielsweise Nachrichten zu erhalten oder Produkte zu bestellen.

Vermischtes

  • Alte Seiten entfernen beschleunigt Seiten-Umzug nicht: Wenn man auf eine neue Domain umzieht, sollte man die alte nicht über die Search Console aus dem Index entfernen. Dies würde nach John Müller nicht den Prozess beschleunigen, die neue Seite in den Index zu bringen, wie SEO-Südwest berichtet.
  • 11 Blackhat-Methoden und ihre Folgen: Auf Search Engine Journal findet ihr einen Artikel mit elf gängigen Blackhat-Methoden wie Linkkauf, versteckte Links oder Keyword Stuffing, die ihr besser nicht nutzen solltet. Autor Joe Howard erklärt, wie Google mit diesen illegalen Maßnahmen umgeht.
  • Passwortabfrage ohne https führt zu Warnung: Wie unter anderem SEO-Südwest berichtet, wird https bereits ab Januar noch wichtiger. Google hat dazu eine Nachricht an alle Webmaster geschickt. So sollen Nutzern Seiten, die Passwörter abfragen, aber nicht auf https umgestellt worden sind, fortan als unsicher gekennzeichnet werden.
  • Sechs SEO-Experimente: Larry Kim präsentiert auf Search Engine Journal die Ergebnisse von sechs Experimenten, um einige Metriken besser zu verstehen. So zeigt er u. a., wie wichtig Title in Wirklichkeit sind, dass die CTR wahrscheinlich ein Rankingfaktor ist und wie sich Social Shares auswirken.
seo experiments

© Search Engine Journal

Einen guten Rutsch ins neue Jahr wünschen euch

Julian und die SEO-Trainees

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Eines Tages ein Online-Marketing-Rockstar zu sein, um mit dem Keyboard unterm Arm das Internet zu rocken, ist für mich eine tolle Vorstellung des beruflichen Werdegangs. Vor allem als ehemaliger Redaktions- und Werbefilmprakti lockt mich die Kombination aus kreativer Werbewelt und innovativer Technologie. Bei artaxo beginnt für mich jetzt dieser neue, aufregende Weg, auf dessen Entwicklung ich sehr gespannt bin – let’s Rock 'n' Roll!

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2 Kommentare bisher • RSS-Feed für Kommentare
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  • Julian sagt:

    Moin Patrick,

    ich würde auch nicht sofort die Desktop-Version vergessen. Bei SEO-Trainee kommen lediglich 15 % über mobile Endgeräte. Kommt eben auf die Branche an …

    BG
    Julian

  • Patrick von Kettlebell Info sagt:

    Hallo Julian,
    als Anfänger auf dem Gebiet SEO ist so eine Zusammenfassung ziemlich hilfreich 🙂
    Gerade der Hinweis auf die Mobile Friendliness für das kommende Jahr mag ich mir im Gedächtnis behalten. Ich selbst finde es grausam, Informationen im Internet mit dem Smartphone zu suchen, aber vermutlich muss man dem Volk einfach das geben, was es verlangt.

    Gleichzeitig ist diese Tatsache aber auch eine gute Möglichkeit, sich von anderen Unternehmen abzuheben, die möglicherweise noch konservativer aufgebaut sind und bei der Umstellung nicht hinterher kommen.

    Guten Rutsch,
    Patrick

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