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Der SEO-Wochenrückblick KW 17

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Der SEO-Wochenrückblick KW 17

Unser heutiger Wochenrückblick thematisiert die Frage, welche Vor- und Nachteile Progressive Web Apps (PWAs) gegenüber nativen Apps besitzen. Zusätzlich informieren wir euch über Googles neues „Project Owl“ mit der Feedback-Funktion und ihr erfahrt, was sich diese Woche in den Social Networks verändert hat. Los geht’s!

Native Apps oder Progressive Web Apps?

Eva Wagner von OnPage.org stellt in ihrem Artikel „Mobile Optimierung: Progressive Web Apps vs. Native Apps“ vor, worin die allgemeinen Vorteile der beiden App-Arten liegen und welche Version für Webmaster aus SEO-Sicht am sinnvollsten ist.

Warum sind Apps wichtig?

Die Autorin weist darauf hin, dass es in Zeiten des „Mobile First“-Ansatzes von Google für Webmaster immer wichtiger wird, ihr Angebot für Mobilgeräte zu optimieren. Im letzten Jahr überstieg die mobile Internetnutzung erstmals die Desktop-Nutzung. Außerdem ist die „Mobile Friendliness“ ein Ranking-Faktor – Grund genug, der mobilen Optimierung volle Aufmerksamkeit zu schenken. Generell sind Apps ein sehr gutes Werkzeug, um die Kundenbindung zu stärken, zum Beispiel durch das Ausspielen von Push Notifications.

progressive web app washingtion post

PWA der Washington Post

Vor- und Nachteile von nativen Apps

Native Apps werden eigens für ein spezielles Betriebssystem entwickelt und sind dadurch optimal an dieses angepasst. Daraus ergibt sich jedoch auch gleich ein Nachteil, denn durch die verschiedenen Betriebssysteme ist die Entwicklung einer nativen App aufwendiger. Außerdem muss die App stetig aktualisiert werden, sodass hohe Wartungskosten anfallen. Andererseits bieten native Apps den Vorteil, dass sie zum Beispiel im Apple Store oder Google Play Store gefunden werden können und nach dem Installieren automatisch ein Icon auf dem Home Screen des Users erstellt wird. Kostenpflichtige Apps sorgen zudem für einen höheren Umsatz beim Unternehmen.

Vor- und Nachteile von Progressive Web Apps

Progressive Web Apps sind die Mischung aus einer responsiven Webseite und einer App. Die Seite kann ganz normal über die URL im Browser aufgerufen werden, allerdings ähnelt das Design einer App und ist optimal an das jeweilige Endgerät angepasst. Genau wie native Apps stellen PWAs bestimmte Funktionen auch bereit, wenn der Nutzer offline ist. Push-Nachrichten können ebenfalls verschickt werden. Der große Vorteil von Progressive Web Apps ist, dass sie nicht extra installiert werden müssen, der User aber trotzdem ein Icon auf dem Home Screen erstellen kann. Zwar können sie nicht in den App Stores gelistet werden, dafür sind PWAs über die mobile Google-Suche auffindbar. Außerdem laden sie schneller als native Apps und Webmaster können sich die doppelte Programmierung einer App und einer mobilen Webseite sparen.

Zu den Nachteilen von PWAs zählt sicherlich, dass sie momentan nicht vollständig von Apples Betriebssystem iOS unterstützt werden und dass sie, anders als native Apps, auf bestimmte Gerätefunktionen, wie z. B. Kontakte, keinen Zugriff haben.

Fazit

Auch wenn Progressive Web Apps bei einigen Funktionen den nativen Apps noch hinterherhinken, ist Eva Wagner der Meinung, dass sie für SEO sinnvoller sind, weil sie im Browser aufgerufen und per Link geteilt werden können. Zusätzlich kann man die Seiten indexieren und für die mobilen SERPs optimieren. Die Autorin rät deshalb dazu, möglichst schnell mit der Umsetzung zu beginnen, um frühzeitig Erfahrungswerte zu sammeln.

Google News

  • Die Hälfte der Suchergebnisse auf der ersten Google-Seite sind https-Seiten: Moz hat eine Studie veröffentlicht, die besagt, dass mittlerweile mehr als 50 % der Suchergebnisse auf der ersten Seite von Google https-Ergebnisse sind. Basierend auf den bisherigen Daten prognostizieren die Autoren der Studie, dass der Anteil bis Ende 2017 sogar auf 65 % ansteigen wird.
  • 15 % aller Google-Suchanfragen sind neu: In einem aktuellen Statement erklärt Google, dass 15 % der Suchanfragen über Google komplett neu sind. Wenn man bedenkt, dass jährlich Billionen von Suchanfragen an die Suchmaschine gestellt werden, erscheint die Zahl extrem hoch. Wie Barry Schwartz auf Search Engine Land berichtet, lag der Anteil vor 10 Jahren mit 20-25 % allerdings noch viel höher.
  • Feedback-Funktion in der Google-Suche: Im Kampf gegen Fake News hat Google das „Project Owl“ gestartet und führt nun verschiedene Feedback-Funktionen für die Nutzer ein. User können zum Beispiel bewerten, wie hilfreich sie ein Featured Snippet oder Vorschläge der Autocomplete-Funktion finden. Das Feedback wird dann vor allem das Ranking verändern, die Inhalte verschwinden also nicht automatisch aus den Suchergebnissen. Alle Infos hierzu hat das SEO-Portal.
feedback funktion featured snippet

© Google

Vermischtes

  • Gruppen für Facebook-Seiten: Facebook arbeitet daran, dass Unternehmen innerhalb der Seiten, die sie verwalten, Gruppen eröffnen können. Angelegt werden können die Gruppen nur vom Admin der Seite, ansonsten unterscheiden sie sich nicht von herkömmlichen Facebook-Gruppen. Der Vorteil besteht darin, dass sich die Unternehmen intensiver mit den Fans austauschen können, berichtet allfacebook.de.
  • Snapchat Discover in Deutschland gelauncht: Seit dieser Woche können sich auch deutsche Firmen im Discover-Bereich von Snapchat vermarkten. Zu den ersten Medienpartnern zählen Spiegel Online, Bild, Vice und Sky Sport, weitere Firmen sollen folgen. Währenddessen meldet t3n, dass Snapchat aufgrund der jungen Zielgruppe nur für wenige Unternehmen überhaupt als Werbeplattform attraktiv ist.
  • Optimierung für Voice Search: Auf Search Engine Watch gibt Jim Yu nützliche Tipps zur Optimierung für die Voice Search. Marketer sollten zum Beispiel unbedingt lokale Keywords in ihren Inhalten unterbringen, da viele Sprachsuchen einen lokalen Bezug haben. Außerdem sollten Markups genutzt werden, um im Local Three Pack angezeigt zu werden und im Fall von unterschiedlichen Standorten sollte jede Filiale eine eigene Seite besitzen, die individuell optimiert ist.
  • Content Marketing Masters: Am 31. Mai und 01. Juni findet wieder die Content Marketing Masters Konferenz in Berlin statt. Euch erwartet ein spannendes Programm mit tollen Speakern, die zum Beispiel über Influencer Marketing oder Social Media Marketing referieren. Mit dem Code MP-SEOTrainee-15 erhaltet ihr einen Rabatt von 15 % auf den Ticketpreis.

Ein schönes langes Wochenende wünschen euch

Kira und die SEO-Trainees

SEO-Trainee
Schon während meines Studiums stand fest: Online Marketing und ich, das passt! An SEO begeistert mich besonders die Vielseitigkeit der Aufgaben sowie die Mischung aus Kreativität und logischem Denken. Ich freue mich darauf, mein theoretisches Wissen in die Praxis umzusetzen und bin gespannt, wohin die Reise geht.

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