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Der SEO-Blog-Wochenrückblick KW 09

Wenn ihr euch fragt, welche lesenswerten Online-Marketing-Artikel diese Woche erschienen sind, seid ihr bei uns genau an der richtigen Adresse! Unsere Top-Themen im Wochenrückblick sind das Task-orientierte Design, die Evolution des Authorship Markups, die nachträgliche Komprimierung von Bildern und wichtiges Wissen zum Disavow Tool. Let’s go!

Responsive Design vs. Task-orientiertes Design

Mann mit Smartphone
© Polka Dot RF/Thinkstock
bearbeitet von SEO-Trainee.de

Im Sinne der mobilen Optimierung setzen E-Commerce-Unternehmen auf Responsive Design, sodass die Website-Inhalte auch auf mobilen Endgeräten lesbar angezeigt werden. Es wird also dasselbe Design auf den verschiedenen Endgerättypen (Smartphone, Tablet und Desktop) ausgespielt. Demgegenüber steht die Idee des Task-orientierten Designs, bei dem für die unterschiedlichen Endgerättypen drei verschiedene Versionen der Seite ausgespielt werden. Dieses Design wird auf searchenginewatch.com näher erklärt. Die drei Endgerätversionen greifen die unterschiedlichen Benutzungsmodelle der Geräte auf. Während ein Desktop-Nutzer beispielsweise komplexe Tätigkeiten ausführt, charakterisiert den Smartphone-Nutzer, dass er kürzere und simplere Tätigkeiten ausführt. Insbesondere bei komplexen Websites, auf denen der Nutzer interagieren kann, soll das Task-orientierte Design für eine bessere User Experience sorgen. Das kann ich mir gut vorstellen! Was meint ihr?

Die Evolution des Authorship Markups

Authorship

Wie das Authorship Markup genutzt wurde und wie es zukünftig genutzt werden soll – darüber schreibt Joel Klettke auf webmeup.com. Das Authorship Markup gibt es seit 2011. Seit der Verkündung des Authorship Markups nutzen Online Marketer es bei jeder sich bietenden Gelegenheit, um ihre Snippets in den Suchergebnissen aufzuwerten. Seit Mitte Dezember 2013 werden 10 bis 15 % weniger Snippets mit dem Autorenprofilbild angezeigt. Matt Cutts begründet das Verschwinden der Authorship Snippets damit, dass das Authorship Markup für Qualität stehen soll. Das Problem: Wenn jeder als Autorität gilt, ist niemand eine Autorität.

Allein durch die Reduzierung des Authorship Markups sei nun ein höherer Anteil der Authorship-Profile von qualitativ hochwertigen Autoren zu verzeichnen. Das alles lässt darauf schließen, dass der Author Rank gepusht werden soll. Ob die Autorität eines Autors bereits als Ranking-Faktor herangezogen wird – darüber wird viel diskutiert, und von Google erhält man hierzu nur widersprüchliche Aussagen. Google Hummingbird kann als weiterer Schritt in Richtung Author Rank gewertet werden, denn mit diesem Suchalgorithmus kann Google nun besser einschätzen, wer als eine Autorität in seinem Themenfeld gilt. Dass der Author Rank zukünftig an Bedeutung gewinnen wird, steht also außer Frage. Aber welche Faktoren könnten den Author Rank möglicherweise beeinflussen? Laut Joel sind einige davon die Folgenden:

  • Durchschnittlicher PageRank des Contents eines Autors
  • Anzahl an Google+-Kreisen, in denen ein Autor sich befindet
  • Die Anzahl und Autorität von Websites, auf denen der Autor Content veröffentlich hat
  • Veröffentlichungen bei Google Books oder Google Scholar

Bilder nicht nachträglich komprimieren

Bilder sind ein wichtiger Bestandteil des Contents einer Website. Unter anderem haben sie eine emotionalisierende Wirkung auf den Nutzer, sorgen für eine bessere User Experience und sind für den Webmaster eine Möglichkeit, seine Snippets in den Suchergebnissen aufzuwerten. Ein klarer Nachteil von Bildern ist ihre Dateigröße und damit die negativen Auswirkungen, die sie auf die Ladezeit einer Website haben. Gerade im Hinblick auf die vermehrte Nutzung von mobilen Endgeräten sollten Bilder und Grafiken daher auf eine kleinere Dateigröße komprimiert werden. Malte Landwehr hat zur Bildkomprimierung ein Experiment durchgeführt und hat Bilder, die bereits indexiert waren, nachträglich komprimiert. Diese stiegen allerdings nicht im Ranking. Im Gegenteil: Die Bilder verloren deutlich im Ranking. Wer aus Performance-Gründen dennoch seine Bilder nachträglich auf ein kleinere Dateigröße bringen möchte, dem gibt Martin Mißfeldt auf tagseoblog.de ein paar Tipps:

  • Neue Bildkopie erstellen und Dateinamen ändern
  • Das Bild auf der Website erstetzen, ohne die alte Bilddatei zu löschen
  • Die alte Bildddatei als Hotlink verlinken, dann muss die alte Datei nicht mehr geladen werden

Resultat: Ladezeit gespart und User, Suchmaschine und sich selbst glücklich gemacht!

Was ihr noch nicht über das Disavow Tool wusstet

Auf searchenginewatch.com wurden sieben wissenswerte Fakten zum Disavow Tool zusammengetragen, die wir euch hier in aller Kürze zusammenfassen:

1. Auch über das Disavow Tool abgewertete Links werden über die Webmaster Tools angezeigt. Wenn Google einen disavowed Link crawlt, fügt die Suchmaschine dem Link quasi ein unsichtbares Nofollow-Attribut an. Wie herkömmliche Nofollow Links auch, erscheinen die Disavowed Links in den Webmaster Tools.

2. Die hochladbaren Disavow-Dateien dürfen maximal 2 Megabyte groß sein.

3. Eine Disavow-Datei wird ausschließlich automatisiert geprüft. Daher werden Kommentare zu den einzelnen Links nicht berücksichtigt.

4. Nofollow-Links müssen nicht disavowed werden, da sie keinen PageRank übertragen.

5. Wenn ein wertvoller Link versehentlich im Disavow Tool gelandet ist, könnt ihr eine neue Datei im Disavow Tool ohne den Link hochladen, sodass der Link anschließend wieder normal von Google gewertet wird.

6. Wenn disavowed Links auf eine Seite zeigen, die per 301 weitergeleitet wird, werden die Links nicht unbedingt auch für die neue Zielseite entwertet. Es empfiehlt sich daher, auch für diese Seite eine Disavow-Datei einzureichen.

7. Webmaster haben keine Ranking-Verluste zu befürchten, wenn Links von ihnen disavowed wurden, so die Aussage von John Mueller, Webmaster Trends Analyst bei Google.

Wenn ihr diese Fakten interessant fandet, schaut für weitere Hintergrundinformationen unbedingt auf searchenginewatch.com vorbei.

Online Marketing News Worldwide

Abstrafung von zwei polnischen Linknetzwerken

Mit Deutschland ist Google nach eigenen Aussagen „noch nicht fertig“. Unterdessen wurden aber schon zwei polnische Linknetzwerke abgestraft. Wir wollen an dieser Stelle keine Namen nennen, da es keine offizielle Stellungnahme dazu gibt, welche Netzwerke konkret betroffen waren. Die Gerüchteküche brodelt aber!

Yandex und Google schließen Kooperation

In der Vergangenheit haben sich Yandex und Google ausschließlich als Konkurrenten gesehen. Jetzt wollen sie zumindest beim Display Advertising zusammenarbeiten. Von nun an werden Advertiser von Googles „DoubleClick“ auch Zugang zu Werbeplattformen von Yandex „Advertising Network“ und andersherum haben. Ob die Zusammenarbeit auch auf andere Bereiche – z.B. Suchmaschinenwerbung – ausgeweitet wird, wurde bisher nicht offiziell kommentiert.

Vermischtes

  • Google SmartWatch soll noch im ersten Halbjahr 2014 auf den Markt kommen. Die schlaue Uhr wird mit dem Android-Betriebssystem laufen und soll vor allem Google Now in den Mittelpunkt stellen.
  • Die INTERNET WORLD Business im neuen Look: Mit dem neuen Design möchte die Publikation sowohl online als auch im Print-Bereich ihrem Anspruch gerecht werden, „die wichtigste Informationsquelle für die Internetbranche zu sein“. Und wie gefällt es euch?
  • Das vorläufige Programm der SEO CAMPIXX steht nun. Aber hinter welchen Vorträgen verbergen sich die für euch relevanten Mehrwerte und welche Vorträge klingen nur spannend? Tipp: Um möglichst viel von der CAMPIXX mitzunehmen, lohnt sich schon jetzt ein Blick auf die Referenten und Vortragsthemen. Sören von SEOlytics stellt sein Vortragsthema kurz in einem YouTube-Video vor. In seinem Vortrag wird es um SEO Intelligence mit Big Data gehen. Sören verspricht Praxisbeispiele aus Marktrecherchen und Inspirationen, wie man SEO-Fragestellungen anhand von Big Data beantworten kann. Auch Nicht-Techys sind willkommen! 🙂
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  • John Mueller sagt: Google zeigt möglicherweise in seinen Suchergebnissen URLs an, die den Nutzer per 301 auf eine andere URL weiterleiten. Mögliche Gründe sind, wenn die alte URL ansprechender gestaltet ist als die neue, ein Canonical Tag gesetzt ist oder viele Links auf die alte URL verweisen.
  • Google Scraper Report: In einem neuen Google-Tool gibt es nun die Möglichkeit, Seiten mit gescraptem Content „anzuschwärzen“. Wenn also eine Seite mit gescraptem Inhalt besser rankt als eure Seite mit dem Original-Inhalt, könnt ihr Google darüber im Scraper-Report-Formular informieren.Ein genialer Tweet kam dazu von @danbarker:

  • Edeka supergeil: Ja, das hat Edeka wirklich supergeil gemacht: Ihr Werbevideo „supergeil“ ist richtig viral gegangen. Das Schlaue: Hier scheinen die Marketingkanäle alle an einem Strang gezogen zu haben. Wenn man „supergeil“ googelt, stößt man nämlich unweigerlich auf eine extra konzipierte Landingpage von Edeka. Davon können sich andere große Marken echt mal eine Scheibe abschneiden. Wer das zum Beispiel ist, lest ihr in unserem Artikel Marketing-Fail: Geschichten, die online nicht zu Ende erzählt werden.
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  • Es wurde fleißig getweetet, geteilt und gehashtagt – wie es sich zu einer Verantsaltung wie der Social Media Week gehört. Auf brandwatch.com gibt es eine kleine Auswertung rund um den Buzz zur Veranstaltung. Kleiner Spoiler: Unsere Produktmanagerin Ines hat übrigens den beliebtesten Tweet zur Veranstaltung versendet.
  • Die Google-Suchergebnisse in den USA werden interaktiv – wie man auf dem SEOlytics-Blog nachlesen kann. Ganz nach dem Vorbild der Islands von Yandex werden die SERPS in den USA noch interaktiver. Bei Suchanfragen rund um da Thema „American Idol“ erscheint nun ein Voting-Element, über das Fans direkt in den Suchergebnissen für ihre Favoriten abstimmen können.
  • Das Dentsu-Aegis-Netzwerk übernimmt Explido: Mit dem Kauf soll die Tochter iProspect gestärkt werden. Die Kartellbehörde muss der Übernahme noch zustimmen.
  • Zum Schluss: Das SEO-Wetter! Laut SEO-Wetterfee Matt Cutts trüben schon bald ein paar graue Wölkchen den Himmel, denn es zieht ein Unwetter in Form von Google-Abstrafungen heran. Momentan befindet sich das Tief noch auf dem polnischen Markt, so twittert die Wetterfee sinngemäß.

  • Ein schönes Wochenende wünschen
    Gesa und die SEO Trainees

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Autor:In

7 Antworten

  1. Das komprimierte Bilder schlechter ranken als größere dürfte bekannt sein. Nicht umsonst sind z.B. die Bilder, die Zalando im Text (auf Produktkategorien im Footer) einbindet zum Teil über 1000 Pixel hoch oder breit.

  2. Vielen Dank für den super Artikel und diese informierende Zusammenfassung. Ein wirklich toller Blog. Ist auf jeden Fall ab sofort in meiner feedly Liste zu finden!

    Und ein schönes Wochenende wünsche ich Dir.

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