SEO-Trainee.de

Der SEO-Wochenrückblick KW 48/18

Geschrieben von
Der SEO-Wochenrückblick KW 48/18

Warum lohnt es sich, Zeit in Google My Business zu investieren? In unserem neuen Wochenrückblick beantworten wir Euch diese Frage und erklären Euch, warum es die alte Google Search Console bald nicht mehr geben wird.

 

MOZ-Umfrage zu Ranking-Faktoren der lokalen Suche 2018

Google My Business wird für die lokale Suche immer bedeutender.

Google My Business wird für die lokale Suche immer bedeutender.

MOZ hat am 20. November 2018 die Ergebnisse einer Umfrage zu Ranking-Faktoren der lokalen Suche 2018 veröffentlicht. Hierzu hatte MOZ ein eigenes Umfragetool entwickelt. Im Vergleich zum letzten Jahr ist der Einfluss von Signalen aus Google My Business immens gestiegen. Zudem werden Signale aus Rezensionen immer bedeutsamer, hingegen Signale aus Local Citations immer weniger wichtig werden.

Google My Business wird immer bedeutsamer, hier zu erkennen an dem angestiegenen Einfluss der Signale um 32,14 %.

Google My Business wird immer bedeutsamer, hier zu erkennen an dem angestiegenen Einfluss der Signale um 32,14 %. © MOZ

Google My Business wächst und wächst

Für  den gewachsenen Einfluss der Signale aus Google My Business sind auch die neuen Funktionen verantwortlich, die Google über die Zeit hinzugefügt hat:

  • Google Posts sind für alle Google-My-Business-Benutzer verfügbar.
  • Google Q&A
  • Website-Erstellung
  • Dienstleistungen
  • Messaging
  • Videos
  • Videos in Google-Posts

Google-My-Business-spezifische Funktionen, wie Google Posts, Google Q & A und Bild-/Video-Uploads, können das Ranking beeinflussen. Da viele Unternehmen sich noch nicht ausreichend mit der lokalen Suche befassen, kann es sogar ein Wettbewerbsvorteil sein, diese Funktionen zu benutzen. Ihr solltet Euch damit also befassen, bevor alle es tun.  Die Umfrage jedenfalls hat ergeben, dass beim Local Pack die Signale aus Google My Business mit 25% den größten Einfluss haben.

Der Local Pack/Finder Breadown 2018 von MOZ.

Der Local Pack/Finder Breadown 2018 von MOZ. © MOZ

Wie Ihr jetzt mit Google My Business durchstartet

  • Beginnt jetzt mit Google Posts. Im Idealfall mehrere Male pro Woche, aber mindestens einmal pro Woche. Seid Ihr bereits dabei, Beiträge auf Facebook, Instagram oder Twitter zu veröffentlichen? Verwendet einfach die gleichen, leicht bearbeiteten Inhalte in Google Posts. Platziert auch genug Handlungsaufforderungen in die Beiträge, um Konversionen zu erzielen.
  • Setzt die Google Q & A mit Euren eigenen Fragen und Antworten um. Gebt diese relevanten Inhalte an Google weiter.
  • Ladet regelmäßig Fotos und Videos hoch – Fotos könnt Ihr mit Google My Business hochladen.
  • Stellt sicher, dass Euer Profil zu 100 % vollständig ist. Wenn es ein leeres Feld in Google My Business gibt, füllt dieses aus.

Warum Ihr jetzt Zeit in Google My Business investieren solltet

Neben dem potenziellen Relevanzsprung durch die zusätzlichen Inhalte sendet Ihr auch wertvolle „Engagementsignale“: Wenn Ihr Euch regelmäßig einloggt und Inhalte bereitstellt, signalisiert Ihr damit Google, dass Ihr ein aktiver und engagierter Geschäftsinhaber seid, der seine Inhalte entsprechend pflegt. Das könnte Euer Ranking positiv beeinflussen.

Hinzu kommt noch ein weiterer, nützlicher Nebeneffekt: die Benutzerbindung. Bietet Ihr mehr Inhalte für die Benutzer, mit denen sie sich beschäftigen können, werden sie mehr Zeit damit verbringen, sich durch Eure Angebote zu klicken und senden damit wiederum positive Benutzersignale an Google.

Einfluss der Signale aus Rezensionen nehmen zu

Signale von Rezensionen haben laut Umfrage im Vergleich zu den Jahren davor an Bedeutung gewonnen. 2015 lagen die Signale von Rezensionen bei 10,8 %. 2018 liegen sie schon bei 15,44 %. Keywords in den Bewertungen sind auch ein Faktor, der gestiegen ist. In der Umfrage von 2017 belegte dieser Faktor bei den lokalen Pack/Finder-Faktoren Platz 26. Jetzt kommt er auf den 14. Platz.

Der Autor von MOZ merkt hierzu an, dass es bei der Umfrage natürlich um die Ranking-Faktoren der lokalen Suche geht und darüber, was ein Ranking so pushen kann. Aber nichts sei besser als eine sehr viele Konversionen. Und hierzu eignen sich Rezensionen eben besonders gut. Bei einer großen Menge positiver Berichte greift ein Kunde eher zum Telefon und führt eine Bestellung aus. Und das sei das eigentliche Ziel eines Unternehmens. Deswegen sei es so wichtig, das Beste aus Rezensionen rauszuholen.

Der Einfluss der Signale durch Rezensionen steigen.

Der Einfluss der Signale aus Rezensionen steigen. © MOZ

Wie Ihr jetzt mit Rezensionen beginnt

  • Arbeitet daran, mehr Google-Rezensionen zu erhalten, beispielsweise durch eine E-Mail nach einer erfolgreichen Transaktion.
  • Bittet Eure Kunden, in den Bewertungen auch die spezifische Dienstleistung oder das Produkt zu erwähnen – so werden wertvolle Keywords in Rezensionen platziert.
  • Reagiert auf jede Rezension (Google benachrichtigt auch den Rezensenten, wenn der Geschäftsinhaber auf eine Bewertung reagiert)
  • Fordert immer ein direktes Kundenfeedback ein. Benutzt hierfür auf Eurer Website strukturierte Daten, sodass sich Google die Rezensionen inklusive der Bewertung rausziehen kann – und diese dann auch mit Sternen in den Suchergebnissen angezeigt werden.
  • Nutzt neben Google auch andere für Eure Branche relevante Bewertungsseiten

Verwendet lokal relevante Links

Sobald Ihr ein vollständiges und aktives Google-My-Business-Profil habt, regelmäßig Rezensionen geschrieben werden und solide Inhalte auf Eurer Website stehen, solltet Ihr Euch mit Links befassen. Das Problem ist natürlich, dass gute Backlinks nicht so einfach zu bekommen sind, aber das macht sie auch zu einem wertvollen Wettbewerbsvorteil.

Auf die Frage: „Welche Strategien funktionieren im Moment besonders gut für Sie?“ an Gyi Tsakalakis, antworte dieser: „Na ja, Links. Oder anders gesagt, thematisch und lokal relevante Links funktionieren nach wie vor besonders gut. Diese Links verbessern nicht nur die Sichtbarkeit sowohl in Local Packs als auch in traditionellen Ergebnissen, sie sind auch besonders effektiv bei der Verbesserung des zielgerichteten Traffics, der Leads und der Kunden. Finden Sie Möglichkeiten, Links für die Website zu bekommen, die Ihr lokales Publikum verwendet. Dazu gehören typischerweise lokale Nachrichten-, Community- und Blog-Websites.“

Local Citations sind nach wie vor wichtig

Local Citations sind nach wie vor sehr wertvoll und sehr wichtig, aber in der Umfrage abgefallen. Den Rückgang erklärt sich der Autor von MOZ mit zwei Dingen:

  • Da die lokale Suche immer komplexer wird, werden zusätzliche Signale in den Algorithmus einbezogen, was den Wert der Local Citations verdünnt. Es gibt eben immer mehr Dinge, die es bei der lokalen Suche zu optimieren gilt.
  • Da die lokale Suche immer bedeutsamer wird und Unternehmen ihre Local Citations inzwischen gezielt steuern, ist der Wettbewerbsvorteil geringer als in der Vergangenheit.

Wer keine Local Citations vorweisen kann, hat es bei Google schwer. Google schaut auf Eure Local Citations, um zu verstehen, wie relevant Euer Unternehmen für ein bestimmtes Thema ist. Ein gut etabliertes und beliebtes Unternehmen sollte in den wichtigsten Unternehmensverzeichnissen seiner Branche präsent sein, und wenn nicht, kann das ein Signal an Google für eine geringere Bedeutung sein.

Wie Ihr mehr erwähnt werdet

  • Stellt sicher, dass Euer Unternehmen auf den 10 bis 15 wichtigsten Websites Eurer Branche (branchen- und stadtspezifischen Websites etc.) aufgelistet ist, und zwar exakt, vollständig und dublettenfrei
  • Erstellt Beiträge auf anderen Websites, zum Beispiel in Form von Gastartikeln oder PR-Artikeln, oder sorgt aktiv für Local Citations mit PR-Maßnahmen
Einfluss der Signale von Erwähnungen nehmen ab.

Einfluss der Signale von Local Citations nehmen ab. © MOZ

Zuletzt hatte der Autor von MOZ in seiner Umfrage noch Fragen nach der Zukunft der lokalen Suche gestellt, deren Ergebnisse er ebenfalls detailreich vorstellt. Die vollständige Umfrage könnt Ihr hier nachlesen.

Google News

  • Hashtags in Rezensionen für Unternehmen bei Google Maps: Wie techcrunch.com berichtete, hat Google für Android ab sofort Hashtags bei Bewertungen von Unternehmen bei Google Maps eingeführt. Zudem schlägt Google vor, wie diese Hashtags von Benutzern zu verwenden sind. So sollen Benutzer nur bis zu fünf Hashtags pro Post verwenden, und, die Hashtags ans Ende der Rezension setzen, damit eine Rezension einfacher zu lesen ist.
  • Google rationalisiert teils organische Suchergebnisse komplett weg: Barry Schwartz auf searchengineland.com berichtete darüber, dass Google für bestimmte Suchergebnisse, wie Matheaufgaben oder Uhrzeiten, direkt die Antwort darstellt und darunter nur einen Button „Alle Ergebnisse anzeigen“. Erst wenn der Benutzer den Button anklickt, öffnen sich alle weiteren Suchergebnisse. Diese Neuerung betrifft vorerst nur alle Benutzer der mobilen Suche, der Google-Apps für Android und iOS.
Die Uhrzeit betrifft auch die Veränderung. © SearchEngineLand

Das Ergebnis, wenn man die Uhrzeit und eine Stadt eingibt. © SearchEngineLand

So sieht das Ergebnis einer Matheaufgabe aus.

So sieht das Ergebnis einer Matheaufgabe aus. © SearchEngineLand

  • Bald nur noch neue Version der Google Search Console: Google stellt bald die alte Version der Google Search Console auf die neue Version um. Die neue Search Console weist gegenüber der alten Version folgende Verbesserungen auf:
    • Suchanfragedaten der letzten 16 Monate bleiben erhalten;
    • für Mobilgeräte optimiert;
    • detaillierte Informationen zu einzelnen Seiten, einschließlich Indexabdeckung, kanonischer URL, Nutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten und mehr;
    • besserer Überblick über von Crawling-Problemen betroffene Seiten, behobene Fehler und erneute Crawling-Anfragen;
    • neue und verbesserte Berichte und Tools

 

Bericht in der alten Search Console Bericht in der neuen Search Console Vergleich
Suchanalyse Leistung Der neue Bericht enthält die Daten von 16 Monaten und ist praktischer aufgebaut.
Rich Cards Separate Optimierung Die neuen Berichte enthalten ausführliche Informationen zur Fehlerbehebung. Nachdem die Fehler behoben wurden, kann mit nur einem Klick ein erneutes Crawlen angefordert werden.
Links zu Ihrer Website & Interne Links Links Der neue Bericht kombiniert die Berichte „Links zu Ihrer Website“ und „Interne Links“. Außerdem ist die Anzahl der angegebenen Links zuverlässiger.
Indexierungsstatus Status der Indexabdeckung Der neue Bericht enthält alle Informationen des alten Berichts und darüber hinaus detaillierte Informationen zum Crawling-Status aus dem Google-Index.
Sitemaps-Bericht Neuer Bericht zu Sitemaps Ähnliche Informationen, aber verbessertes Design. Im alten Bericht können Sitemaps getestet werden, ohne sie zu senden. Im neuen Bericht erfolgt ein Test nur, wenn eine Sitemap eingereicht wird.
Accelerated Mobile Pages AMP-Status Im neuen Bericht werden zahlreiche weitere Fehlertypen gemeldet. Außerdem enthält er einen festen Ablauf für die Neuindexierung von Seiten, deren Probleme behoben wurden.
Manuelle Maßnahmen Neuer Bericht zu manuellen Maßnahmen Der neue Bericht enthält den Verlauf Ihrer manuellen Maßnahmen, einschließlich Überprüfungsanfragen und -ergebnisse.
Abruf wie Google URL-Prüftool Das URL-Prüftool liefert Informationen über die indexierte und die Live-Version einer URL. Außerdem kann das Crawlen der URL angefordert werden. Zu den neuen Informationen gehören die URL der kanonischen Seite, sämtliche Blockierungen durch noindex/nocrawl und ob die URL im Google-Index enthalten ist.
Nutzererfahrung auf Mobilgeräten Nutzererfahrung auf Mobilgeräten Ähnliche Informationen, aber in einem praktischeren Format. Außerdem bietet der Bericht einen festen Ablauf zur Anforderung der Neuindexierung von Seiten, deren Probleme mit der Nutzererfahrung auf Mobilgeräten behoben wurden.
Kein Äquivalent URL-Prüfung Bietet detaillierte Informationen zu Ihren Seiten im Google-Index, einschließlich deren Status im Index (vorhanden oder nicht vorhanden), des letzten Crawl-Zeitpunkts, der kanonischen URL, Blockierungen durch noindex-/robots.txt und mehr. Mit dem Tool kann auch eine Liveseite getestet werden, um festzustellen, ob sie für das Crawling geeignet ist.

 

  • Saisonale Seiten lange online lassen: In einem Google Webmaster Hangout hat John Mueller hilfreiche Tipps gegeben, wie ein Seiteninhaber mit saisonalen Seiten umgehen sollte. Eine saisonale Seite wäre eine Produktseite eines Shops, auf der Weihnachtsartikel sind. Diese saisonalen Seiten sollten so lange wie möglich online bleiben und, sollte man die Seite offline nehmen und wieder online stellen wollen im nächsten Jahr, die URL beibehalten. Zudem gab Mueller den Tipp, die interne Verlinkung so zu gestalten, dass Google sie leicht finden kann und erkennt, was sie bedeutet.
  • Strukturierte Daten, wenn mehrere Websites sie verwenden: Google unterstützt nicht alle Arten von strukturierten Daten. Verwenden aber mehrere Websites bestimmte strukturierte Daten, könnte Google diese möglicherweise bald unterstützen. John Mueller hatte darauf hingewiesen, dass Google beobachtet, welche strukturierten Daten verwendet werden und wenn Google sieht, dass viele Websites bestimmte strukturierte Daten verwenden, besteht auch die Möglichkeit, dass diese künftig unterstützt werden.

Vermischtes

  • Amazon bietet Machine-Learning-Kurse kostenlos für Entwickler an: Ab sofort könnt Ihr Euch von Amazon im Bereich Machine Learning schulen lassen. Über 30 Kurse stehen Euch hierbei zur Verfügung. Diese Kurse standen bislang nur den internen Entwicklern von Amazon zur Verfügung. Grundsätzlich sind alle Kurse kostenlos, allerdings müsst Ihr selbst die Kosten für die Cloud-Services tragen.
  • 10 Möglichkeiten, den Wert der „Danke“-Seite zu erhöhen: Auf dem Blog conversionxl.com hat Derek Gleason 10 Möglichkeiten vorgestellt, wie Ihr den Wert Eurer „Danke“-Seite erhöhen könnt:
    • Bestätigt die Transaktion;
    • sagt „Dankeschön“;
    • verstärkt unmittelbar nach dem Kauf positive Gefühle und präsentiert zum Beispiel positive Bewertungen der Website;
    • macht dem Kunden klar, was er als Nächstes erwarten kann, beispielsweise wie oft er fortan von Euch E-Mails bekommt;
    • Nutzt Upselling, d. h. ein „Zweitverkauf“ des gleichen Produkts, oder Cross-Selling. Zum Beispiel könnt Ihr nach einer erfolgreichen Transaktion Produkte einblenden, die andere Kunden gekauft haben;
    • bietet „vorausschauende Inhalte“ an, zum Beispiel eine Dankesseite, die Hinweise zur Produktnutzung beinhaltet. Das sorgt für Begeisterung und kann die Zufriedenheit der Verbraucher verbessern;
    • ermutigtet den Benutzer, ein Konto zu erstellen;
    • führt den Kunden zu einer weiteren Handlung, zum Beispiel zum Ausfüllen eines Formulars oder zur Teilnahme an einer Umfrage;
    • fragt nach Empfehlungen, zum Beispiel nach dem Hinterlassen einer Rezension;
    • sammelt relevante Kundendaten, zum Beispiel mit Fragen, ob der Kunde ein Kommentar hinterlassen möchte – natürlich DSGVO-konform.
  • Tipps fürs E-Mail-Marketing: Auf contentmarketinginstitute.com hat Dennis Shiao Tipps für die Automatisierung von E-Mail-Marketing veröffentlicht. Aus dem „emfluence Email Marketing 2018 Benchmarks Report“ ging hervor, dass Unternehmen die Einführung von E-Mail-Marketing-Automatisierung nur langsam vorantreiben – nur 2% der von B2B-Organisationen versendeten E-Mails und 3 % der von B2C-Organisationen versendeten E-Mails sind automatisiert.Einen Tipp, den Dennis Shiao beispielsweise Anfängern gibt, ist, nach Feedback in der E-Mail zu fragen. Nach dem Kauf wird automatisiert eine E-Mail verschickt, die darauf ausgelegt ist, den Kunden zu binden und ihn dazu zu bringen, einen zweiten Kauf zu tätigen. Konkret könnt Ihr Kunden beispielsweise zu einer Umfrage einladen und sie werden mit dem Angebot eines kostenlosen Sampler-Pakets bei ihrem nächsten Kauf (d. h. dem wichtigen Zweitkauf) angelockt.
  • Wie Ihr mit WordPress eine internationale Website erstellt: Immer mehr Firmen expandieren ins Ausland und benötigen deswegen auch eine internationale Webpräsenz. Wenn Ihr für Eure Seite WordPress benutzt, gibt es für diesen Fall nur zwei praktikable Lösungen. Auf dem Blog potent.com hat der Autor Jeremiah Bratton die zwei Varianten, eine internationale Website zu erstellen, gegenübergestellt. Entweder ein Seiteninhaber benutzt ein Plugin, das WordPress Multilingual Plugin, oder er richtet sich eine Multi-Site ein. Wenn Ihr an der genauen Umsetzung interessiert seid, schaut unbedingt in den Artikel rein. Wir empfehlen Euch, nur ab einer gewissen Größe eine Multisite zu wählen, und mit der Prämisse, dass man Zugriff auf Entwickler-Ressourcen hat. Der Aufwand für die Pflege und Wartung ist zudem hier nicht zu unterschätzen.
    • Vorteile vom WordPress Multilingual Plugin: Das Plugin beinhaltet ein Translation Management, Menü Übersetzungen und Menü Synchronisierungen, Übersetzung eines Seitentitels, Übersetzung von Seiten, die mit Pagebuilder erstellt wurden, WooCommerce Support, Übersetzung von Plugins und Themes, Übersetzung von Widgets, URLs/Slugs pro Sprache, sehr guten Support, Sprachweiche durch Browsersprache sowie bereits 400.000 Installationen. Vor- und Nachteile gegenüber anderen Plugins hat netz-gaenger.de sehr ausführlich aufbereitet.
    • Vorteile einer WordPress Multisite: Mit dem WordPress Feature Multisite kann man mehrere Websites wie in einem Netzwerk nur in einer einzigen Installation verwalten. Sämtliche Plugins und Themes müssen nur ein einziges Mal installiert werden.

Unsere Tipps der Woche

  • 27 Jahre Suchmaschine und SEO im Zeitraffer: Wer im Online Marketing arbeitet, kennt sicherlich die Eckdaten einiger Ereignisse der letzten Jahre. So versteht Google seit dem Hummingbird Update auch die Semantik hinter einer Suchanfrage. Das Update Mobilegeddon sorgte dafür, dass mobilfreundliche Seiten bevorzugt wurden. Mit dem sogenannten Rankbrain launchte Google ein System, das KI-basiert relevante Suchergebnisse liefert. Zuletzt folgte dann in diesem Jahr Mobile first Indexing. Ab sofort basieren Listings ausschließlich auf der mobilen Seite.
    Doch was passierte alles davor? In einer sehr anschaulichen, unterhaltsamen Grafik wurden alle relevanten Stationen zu Suchmaschinen und SEO zusammengetragen und auf onlinemarketing.de veröffentlicht. Schaut Euch den Artikel unbedingt an, wenn Ihr Lust auf eine Reise in die Vergangenheit habt und Euer SEO-Wissen auffrischen wollt.

 

Ein schönes Wochenende wünschen Euch

Laura und die SEO-Trainees

 

SEO-Trainee
„If you want to master SEO in 2018, you need to become a CTR Jedi“. Auf diesen Satz von Brian Dean stieß ich kürzlich, als ich Feedly nach spannenden Artikeln durchforstete. Meine Antwort lautet: Dear Brian, challenge accepted! Nachdem ich jahrelang im Bereich Publishing gearbeitet habe, starte ich jetzt voller Tatendrang als SEO-Trainee durch. An SEO gefällt mir vor allem die Idee, für verschiedenste Zielgruppen passgenaue Antworten zu entwickeln. Auf die Zeit als Trainee im artaxo-Team freue ich mich sehr!

Bewerte unsere Artikel

Hat dir der Artikel gefallen? Sag es uns und bewerte ihn mit den Hütchen.
 
7.0/7 (6 Bewertungen)
4 Kommentare bisher • RSS-Feed für Kommentare
Hinterlasse Deinen Kommentar!
  • lionfish16 sagt:

    Eure Seite wird jeweils am Freitag in meinen FF AddOns unter „Today’s Pages“ aufgerufen. Seit Jahren 🙂 Und heute war so gut wie alles dabei, was mich interessiert oder betrifft. Chapeaux, danke für die Recherchen.

    • Laura sagt:

      Lieber lionfish16,

      das freut uns und mich natürlich besonders. Ich danke Dir für Dein Feedback. Das motiviert, immer dran zu bleiben und Qualität abzuliefern.

      Viele Grüße aus Hamburg
      Laura

  • Matthias sagt:

    Hallo, ich lese eure Wochenzusammenfassungen schon seit einigen Jahren und finde sie sehr informativ. In der letzten Zeit sind sie meiner Meinung nach aber etwas zu lang und zu detailliert. Viele Grüße, Matthias

Ergänzungen oder Fragen? Diesen Artikel kommentieren: