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Warum Nofollow-Links besser sind als ihr Image

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Warum Nofollow-Links besser sind als ihr Image
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Das Leben eines Links ist nicht leicht. Als Google das Linkattribut Nofollow einführte, entstand eine wahrhaftige Zweiklassengesellschaft mit Dofollow-Links auf der einen Seite und „Nofollow“-Links auf der anderen. Somit ist es mal an der Zeit, für die Nofollow-Links in die Bresche zu springen und aufzuzeigen, wann und wie sie dem Linkbuilding nützlich sein können.

Die kleine Geschichte der Nofollow-Links

Los geht’s mit einer kleinen historischen Einleitung in die Thematik. Denn Links waren schon immer nichts anderes als Empfehlungen. Das sehen auch die Suchmaschinen so, welche stets bestrebt sind, das menschliche Verhalten zu imitieren. Je mehr Empfehlungen eine Seite hat, desto besser ist sie demnach auch aus Sicht von Google & Co. Aufgrund des hohen Spam-Aufkommens in Blogs und Foren sah sich Google 2005 dann aber gezwungen, das Linkattribut rel=“nofollow“ aus der Taufe zu heben. Von nun an war es für jeden Webseitenbetreiber möglich, durch das Robots-Metatag oder die robots.txt-Datei Google mitzuteilen, dass die von seiner Seite ausgehenden Links keine Bedeutung haben, sprich keinerlei Linkjuice, PageRank etc. weitergegeben werden soll.
Natürlich ging mit diesen Maßnahmen ein Aufschrei durch die Linkbuilding-Gemeinde und Nofollow-Links wurden von nun an gemieden. Warum Nofollow-Links aber dennoch ihre Daseinsberechtigung haben, soll im Folgenden geklärt werden.

Nofollow-Links und ihr Nutzen für SEO

Welchen Nutzen Nofollow-Links für die SEO-Arbeit leisten, hängt ganz stark davon ab, ob sie von kleinen Low Authority Sites, Social Media-Kanälen wie Twitter oder High Authority Sites wie Wikipedia stammen. Diese drei „Bereiche“ müssen also gesondert betrachtet werden.

Nofollow-Links von Low Authority Sites

Fangen wir an mit ein paar Überlegungen zu kleinen Low Authority Sites. Nachdem am Anfang noch über den Einfluss von Nofollow-Links spekuliert wurde, hat sich im Laufe der Zeit eine recht einheitliche Meinung dazu herauskristallisiert: Nofollow-Backlinks geben in der Regel nichts, weder PageRank, noch Linkjuice, noch Trust, an die eigene Webseite weiter. Sie haben absolut gar keinen direkten Einfluss auf das Ranking einer Seite. Bewiesen haben das zahlreiche Tests wie z.B. vom SEO-Evangelisten, der einige seiner Domains einem Langzeittest unterworfen hat und dabei feststellen musste, dass Domains, die lediglich mit Nofollow-Links von Low Authority Sites verlinkt waren, nicht im Index von Google auftauchten.
Nichtsdestotrotz können Nofollow-Links etwas anderes: Sie verschaffen der Backlinkstruktur ein hohes Maß an Natürlichkeit. Und wer kein natürliches Backlink-Profil hat, der wird irgendwann abgestraft. SEOptimise bezeichnete diese Natürlichkeit erst kürzlich in einem weit verbreiteten Artikel als einen der vielfach unterschätzten Rankingfaktoren. So weit, so gut. Was jetzt nur noch fehlt, ist ein ungefährer Richtwert, an dem man sich orientieren kann, um ein natürliches Backlink-Profil zu erhalten. Dazu kursieren immer wieder die Zahlen 20% und 10% (Tameco). Selbstverständlich können diese Zahlen einen Anhaltspunkt liefern, generell ist es aber ratsam, sich einfach an den Durchschnittswerten in der jeweiligen Branche zu orientieren. Diese können manchmal sehr stark voneinander abweichen, wie ein Backlinkstruktur-Vergleich großer Reiseportale mit bekannten SEO-Blogs mittels LinkResearchTools offenbart. Während in der Reisebranche im Durchschnitt lediglich 7% aller Links mit dem Nofollow-Linkattribut gekennzeichnet sind, ist dieser Anteil in der SEO-Branche mit 15% deutlich höher.

Nofollow-Links von Social Media-Portalen wie Twitter

Die Nofollow-Links von Twitter nehmen einen Sonderstatus bei den Suchmaschinen ein. Man könnte sagen: Sie haben den gesellschaftlichen Aufstieg geschafft. Bis Ende 2010 wurden sie laut offiziellen Bekundungen von Google & Co. nämlich nicht fürs Ranking herangezogen. Im vergangenen Dezember wurden dann aber Verträge zwischen Twitter und den Suchmaschinen abgeschlossen, wonach Twitter einen gesonderten Datenstream (Firehose) von Tweets (ohne Nofollow-Attribute!) an Google und Bing übermittelt. Von nun an war es den Suchgiganten also möglich, diese Informationen ins Ranking einzubeziehen. Wie bereits in unserem Artikel „Tipps und Tricks für Twitter“ erläutert, hängt der Einfluss jedes einzelnen Tweets von der Stärke des zugehörigen Twitter-Accounts ab. Mehr Macht haben bspw. Accounts, die über viele Follower verfügen, die eine höhere Anzahl an Followern im Vergleich zu Leuten, den sie selber folgen, besitzen und die regelmäßig bei Twitter aktiv sind.
Auch die gestern kursierende Meldung, dass Google vorläufig auf die Daten von Twitter verzichten möchte, dürfte nur von kurzfristiger Gültigkeit sein. Obwohl Google SEOs mit Dofollow-Links aus dem Profil lockt, ist das eigene soziale Netzwerk Google+ bei weitem noch nicht so stark, als dass auf soziale Rankingfaktoren wie die von Twitter verzichtet werden könnte. Bei Bing bleibt in jedem Fall alles beim Alten.
Darüber hinaus darf man auch den Punkt nicht vergessen, dass häufig über Twitter verbreitete Nachrichten ein hohes Maß an Aufmerksamkeit erhalten und sie somit entweder auf natürliche Art und Weise verlinkt werden oder in Aggregationsdiensten wie z.B. den berühmt berüchtigten Twitter-Zeitungen auftauchen, wo sie u.U. in den Genuss eines waschechten Dofollow-Links kommen.

Nofollow-Links von High Authority Sites wie Wikipedia

Was die Nofollow-Links von High Authority Sites wie Wikipedia anbelangt, so ist das vorhandene Wissen ein Sammelsurium aus Spekulationen. Google wird nicht müde zu betonen, dass Wikipedia lediglich eine gute Traffic-Quelle darstellt, aber keinen Einfluss auf die SERPs hat. So äußert sich auch Matt Cutts in dem folgenden Video:

Die meisten SEOs sind sich aber einig, dass Wikipedia-Links, trotz dieser Aussagen, einen Effekt auf das Ranking haben, und sind sehr bestrebt, mindestens einen für ihre Domain zu erhaschen. Martin Mißfeldt spricht in seinem Artikel zur „kritischen Hürde“ gar von 3-5 Plätzen, die ein Wikipedia-Link gutmachen kann.
Aber wenn das wirklich so ist, warum ist das dann so? Hierzu tauchen immer wieder drei verschiedene Annahmen auf:

  1. Es wird zwar keine Linkkraft bzw. kein PageRank-Wert vererbt, dafür aber ein Teil des Trust-Ranks, welcher bei Wikipedia sehr hoch sein dürfte.
  2. Google berücksichtigt trotz gegenteiliger Bekundungen die Daten aus Google Analytics. Da Besucher, die aus Wikipedia kommen, tendenziell eine geringere Absprungrate aufweisen, mehr Seiten aufrufen und länger auf der Webseite bleiben, verbessern sich die Durchschnittswerte dieser eben genannten Ranking-Faktoren. Hier stellt sich jedoch die Frage, ob Google wirklich das Risiko eines derartigen Image-Verlustes auf sich nehmen möchte, der mit einer Aufdeckung dieser Tatsache einherginge.
  3. Google ist nicht ehrlich. Auch im Falle von Twitter wurde für lange Zeit abgestritten, dass diese Daten einen Einfluss auf das Ranking haben. Da Wikipedia seine ausgehenden Links recht gut kontrolliert, könnte es sein, dass Google hier eine Ausnahme macht und die Nofollow-Links nicht als solche wertet. Selbstverständlich dürfte dieser Sachverhalt nicht ans Licht kommen, da die Vertrauensquelle Wikipedia ansonsten von Spammern überrannt würde.

Ihr seht also, die Geschichte mit und von den Nofollow-Links ist sehr spannend und geheimnisvoll. Alle, die weitere Gedanken und Meinungen zu dieser Thematik haben, sind herzlich eingeladen, dieses über unsere Kommentarfunktion kundzutun. Links aus unseren Kommentaren sind auch garantiert „Dofollow“. 🙂

Eure Kerstin und die SEO-Trainees

Head of international SEO
Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch … Ich lebe und arbeite in einem Sammelsurium an Sprachen. Das Spannendste ist dabei, jeden Tag aufs Neue im internationalen Team die kleinen aber feinen Unterschiede zu entdecken. Das gilt sowohl für die Kultur als auch die SEO-Branche des jeweiligen Landes. Nach meinem Traineeship bei der wirkungsvoll GmbH habe ich 2012 den internationalen Bereich unserer Agentur aufgebaut. Was hätte es Passenderes für mich geben können? Durch mein vorhergehendes Studium des Tourismusmanagements begeistern mich fremde Länder und Sprachen seit jeher. Das nun mit meiner anderen Leidenschaft, dem SEO, verbinden zu können, ist mehr als perfekt.

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Dieser Artikel wurde am Mittwoch, den 06. Juli 2011 geschrieben. Wir freuen uns auf Deine Meinung, nutz hierfür einfach die Kommentarfunktion.
91 Kommentare bisher • RSS-Feed für Kommentare
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  • Julian sagt:

    Der Artikel von Dan ist schon 2 Jahre alt. Ob dies noch alles der Fall ist, sei mal dahin gestellt.

    Rein logisch betrachtet müssen Links aus Wikipedia und Twitter trotz des nofollow eine Wirkung haben. Je nach Bereich ist es einfach verdammt schwer bei Wiki einen Link zu bekommen bzw. diesen auch zu behalten. Bei Twitter ist es ähnlich. Wird ein Link getwittert von mehreren „Trust“-Accounts oder oft geretweetet, dann muss der Link ja gut sein. Egal was Twitter sagt.
    Man kann sowas auch gut vergleichen mit dem Hausbauer. Der hat von Baufirma XY sein Haus bauen lassen und sagt „ich bin sehr zufrieden, aber ich kenne ja nur die eine Firma, also kann ich nicht sagen ob es die besten sind“. Im Grunde sagt er also er kann es nicht wirklich beurteilen. Ist dies nun eine Empfehlung oder nicht?

    Kurz noch zum Thema Analytics.
    Google wertet die Daten aus. Das ist ganz einfach festzustellen. Legt eine versteckte Seite an die nicht verlinkt ist und surft diese mehr von mehreren eingeloggten Google Accounts an. Die landet irgendwann im Index.

    • Kerstin sagt:

      Hallo Julian,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Ja, der Artikel von Dan ist schon 2 Jahre alt. Allerdings wäre ich sehr überrascht, wenn Google in der Zeit seine Strategie geändert hätte und Nofollow-Links jetzt doch werten würde. Aber du hast Recht: Es ist nichts unmöglich!
      Das Hausbauer-Beispiel ist sehr einleuchtend. Wenn Google die menschliche Denkweise nachahmen möchte, dann müsste es dieselben Schlussfolgerungen ziehen.

      Viele Grüße

  • Matthias sagt:

    Hallo Kerstin, allein ein Blick in die Google-Webmastertools reicht aus um einen gewissen Zweifel an der Nichtbeachtung des nofollow-Attributs von seitens Google zu bekommen. Weshalb listet Google eigentlich Links als Backlinks, welche mit nofollow entwertet wurden? Die sind doch angeblich nichts wert … angeblich

    • Kerstin sagt:

      Hallo Matthias,

      die Darstellung in den Google-Webmastertools zu betrachten, ist ein interessanter Ansatz. Wahrscheinlich bräuchte die SEO-Welt mal wieder einen neuen, sehr umfangreichen Test, um der Google-Bewertung von nofollow-Links auf die Schliche zu kommen. 🙂

      Beste Grüße

  • Einen Wikipedia-Link nehm‘ ich doch immer wieder gern! Obwohl mir das follow / nofollow bei entsprechender Themenrelevanz sowieso fast egal ist.

    Klasse Artikel! Mal sehen, ob es noch ein paar Reaktion geben wird.

  • Marina Eins sagt:

    Nofollow-Links sind ebenso wie Follow-Links als Empfehlungen anzusehen, allerdings handelt es sich bei ihnen mehr um informative Empfehlungen als um persönliche Empfehlungen. Nofollow sagt aus, dass es zu einem Thema folgende Seite gibt, für die ich aber nicht unbedingt mit meinem guten Namen bzw. PR einstehen würde. Am Beispiel von Julian ausgedrückt, könnte ein Hausbauer also sagen: Es gibt da Baufirma A und B, und mit B habe ich bereits gute Erfahrungen gesammelt. A käme also einem Nofollow und B einem Follow gleich. Das Ganze lässt sich nun auf unerfahrene Hausbauer (Low Authority Sites), die breite Masse an Hausbauern (Twitter), die erfahrenen Hausbauer (High Authority Sites) und das Verzeichnis der vertrauenswürdigen Firmen (Wikipedia) ausweiten. Ein Nofollow-Link von Wikipedia wäre also eine informative Empfehlung, die einfach sagt, es gibt diese Baufirma und sie können darauf vertrauen, dass sie sich mit Hausbau beschäftigt. Somit hätten wir, als Baufirma mit einem Wiki-Link, neben der Autorität, noch die Themenrelevanz und natürlich die vielen Hausbauer (mit hoffentlich wenig Absprungrate) für unser Ranking gewonnen. Eigentlich wollte ich nur kurz die Themenrelevanz eines Wiki-Links betonen, nun ist mein Kommentar aber doch etwas ausgeschweift.. Naja, Schlussfazit: Auch ein Nofollow Wikipedia-Link rockt!      

    • Kerstin sagt:

      Hallo Marina,

      das stimmt natürlich: Die Themenrelevanz ist ein weiterer Pluspunkt der Wikipedia-Links. 😉

      Viele Grüße

  • […] möglicherweise eine Einladung? Oder hab’ ich das übersehen? Denn die Geschichte “Warum Nofollow-Links besser sind als ihr Image” ist super aufbereitet und kann als “abschließend” für dieses Thema angesehen […]

  • Daß Links von Twitter (oder das Twitter-Profil selbst) einen nicht zu unterschätzenden Anteil am Ranking haben, stelle ich schon seit längerer Zeit fest. Wichtig ist in diesem Zusammenhang außerdem, das Twitter-Profil mit entsprechend guten Texten auszustatten, also Name, Biographie usw. Wikipedia kann ich noch nicht beurteilen, weil mein Link aus Wikipedia noch nicht alt genug ist… 😉

    • Kerstin sagt:

      Hallo Markus,

      vielen Dank für deine Ergänzungen. Das Twitter-Profil sollte gut ausgefüllt sein und die Tweets für die Follower einen echten Mehrwert bieten, da stimme ich dir zu.

      Viele Grüße

  • Chris Donner sagt:

    Dennoch finde ich es sehr schwer, einne Link im Wiki zu platzieren. Meist gelinkt das nur, wenn man gleich neuen Content oder eine neue Page zu einem Thema mit liefert. Auf bestehenden Einträgen seinen link (wenn auch noch so passend) zu setzen hat bei mir selten zum Erfolg geführt.

    • Kerstin sagt:

      Hi Chris,

      du hast Recht: Einen Link in Wikipedia zu platzieren, ist manchmal ein bisschen Fleißarbeit. Auch wir haben höhere Erfolgsquoten, wenn wir ein bisschen Content zu den jeweiligen Artikel/dem Thema beisteuern.

      Viele Grüße

      • Hallo zusammen,

        ich finde es aber auch OK so. Man kann doch ruhig etwas Content mitliefern, davon lebt Wikipedia schließlich. Außerdem hat man doch ein viel besseres Gefühl, nicht nur genommen, sondern auch gegeben zu haben… 😉

  • […] NoFollow Links ja oder nein oder doch? Hier sind gute Gründe dafür. […]

  • […] Warum Nofollow-Links besser sind als ihr Image erklären die SEO Trainees. […]

  • stefan sagt:

    Netter Bericht! Es stimmt, einen langfristigen Link aus der Wikipedia zu erhalten ist nach meiner Meinung sehr schwierig. Aber zum Glück ist Wiki nur ein Zacken eines großen Zahnrads. Mich würde mal interessieren wie es so um die nofollows aus bekannten Bookmark-Diensten wie lycos, yahoo usw. steht. Die haben ja bei G zumindest was den PR betrifft einen teils sehr hohen Wert? (PR 7 z.B.)… Ich könnte mir deshalb durchaus vorstellen, dass sich da ein paar Links fürs Gesamtbild nicht schlecht machen würden.

    • Kerstin sagt:

      Hallo Stefan,

      ich denke, dass Nofollow-Bookmarking-Links genauso zu einem natürlichen Linkaufbau dazugehören, wie andere Links von Low Authority Sites. Ob sie darüber hinaus noch einen Einfluss auf das Ranking haben, müsste man mal durch einen Test herausfinden. Da sie sehr einfach zu setzen sind, würde ich aber mal vermuten, dass sie keinen Sonderstatus einnehmen.

      Beste Grüße
      Kerstin

  • Die letzten Experimente bezüglich Twitter haben ja gezeigt das hier das nofollow attribut ganz andere Wirkung hat als auf einer normalen Webseite. Abgesehen davon: Ich finde es wäre einfach unlogisch wenn Wikipedia Links nicht positiv einfließen würden. Aus dem genannten Spammergrund wird dieses aber nicht klar kommuniziert..

    Ansonsten sollte für SEOs wohl der wichtigste Faktor das natürliche Linkbuilding sein. Hier sollte es selbst für laien genauso logisch klingen das eine Webseite halt alle möglichen Arten von Links bekommt, der Rest ist verdächtig 😉

    BTW: guter Artikel, weiter so!

  • Klaus sagt:

    Hm,wenn der Content stimmt und auf einer vielbesuchten Seite ist, kann ja auch darüber etwas Traffic entstehen. Letztendes möchte man ja Bescuher und nicht Links. Aber die Vermutung, dass Google etwas schummelt ist ja auch interessant.

    • Kerstin sagt:

      Hallo Klaus,

      dass Traffic sehr erstrebenswert ist, lässt sich nicht leugnen. Für gute Rankings in den SERPs sind aber auch (hochwertige) Links nicht uninteressant. 😉

      Viele Grüße

  • Julian sagt:

    Habe nochmal einen Test durchgeführt. Das KW wird beim nofollow-Link nicht übergeben

    • Kerstin sagt:

      Hallo Julian,

      das klingt nach einem interessanten Test. Kannst du uns verraten, wie bzw. in welchem Umfang du den Test durchgeführt hast?

      Viele Grüße
      Kerstin

  • Julian sagt:

    Naja, habe einfach einen nofollow Link mit einem Linktext HandAufTastatur (hjbvbnzsfghsadftwe) genommen der keine Ergebnisse liefert. Google findet den Text bisher nur auf der linkgebenden Seite.

    • Karsten sagt:

      Hallo Julian,

      ich weiß nicht ob der Test mit nur einem Link repräsentativ ist und ein wirklich aussagekräftiges Ergebnis liefert…

      Leider fehlt mir die Zeit einen solchen Test durchzuführen, aber für die SEO Trainees als auch für die Leser dieses Blogs wäre es sicher spannend mehr Details über deinen Test in einem Gastartikel zu lesen.

      • Julian sagt:

        Wer sagt dass ich nur einen Link gesetzt habe? 😉

        Man könnte hier aber mal einen richtigen großen Test aufsetzen der noch andere Faktoren betrachtet wofür man sicherlich auch noch einen größeren Artikel schreiben könnte. Aber dafür fehlt mir pers. einfach die Lust am Thema nofollow. Jeder Link ist per se gut.
        Ich würde allerdings nie Links einkaufen die nofollow sind um irgendeine Quote zu erfüllen. Sie gehören dazu und beim Start eines Projektes baut man ein paar auf aber dann sollte man sie einfach gedanklich streichen. ZB über Blogkommentare kann man gut Traffic und Links generieren, aber ganz ehrlich: ob follow oder nicht spielt doch keine Rolle.

  • Klaus-Martin sagt:

    wirklich gut recherchiert und dargestellt.

  • Dawid sagt:

    Ich bin auf diesen Artikel durch das ABAKUS Forum gestoßen. Ich habe die Frage gestellt, ob es eventuel schlechte Auswirkung haben könnte, auf Low Authority Sites das nofollow Attribut bei Verlinkungen zu Kontakt, Impressum etc. zu setzen. Wenn ich diesen Artikel als SEO Anfänger richtig verstanden habe, macht es durchaus Sinn dieses Attribut für die oben gennanten Unterseiten zu nutzen. Ich fand den Artikel aufjedenfall sehr gut geschrieben und das nofollow Attribut und seine Funktion sehr gut beschrieben.

    Danke und lG

    XRipper

    • Nico sagt:

      Hey Dawid,

      vielen Dank für das Lob!

      Es ist durchaus nicht unüblich Impressum und Kontakt mit dem nofollow Attribut zu versehen, da in der Regel ja kein Interesse besteht, diese Seiten zu stärken.

      • Dawid sagt:

        Bitte bitte!

        Ich habe eine Seite die mit Joomla gemacht wurde. Leider musste ich feststellen, dass es gar nicht so einfach ist das nofollow Attribut in diesem CMS zu setzen. Aber ich suche noch nach einer geeigneten Lösung. Aufjedenfall möchte ich Seiten die aus reiner Formalität entstanden sind mit einem nofollow versehen.

        lG Dawid

  • Philip sagt:

    Super Artikel, wurde ja schon in diversen Foren heiß diskutiert, ein wirklich auf den Punkt gebrachte Zusammenfassung.

  • Sebastian sagt:

    Vielen Dank für diese schöne Zusammenstellung. Ich werde diesen Artikel im Zuge meiner Grundlagen-Weiterbildungen wohl als Leseempfehlung weitergeben…vor allem auch wegen der geschichtlichen Erläuterung, die viel einfach so erklären kann.

    Ach ja: sollte ein Twitter-Link positiven Effekt haben, dann gibt es jetzt einen mehr…allerdings mit meinem Account eher einen mit weniger Power 😉

    Gruß,
    Sebastian

  • Der SEO-Blog-Wochenrückblick KW 31 | SEO Trainee - Ab hier geht´s nach oben sagt:

    […] Warum Nofollow-Links besser sind als ihr Image […]

  • Jack Camino sagt:

    Wie sieht es eigentlich bei Facebook aus? Diese ganzen Links sind bestimmt auch no-follow. Wird aber nicht mal der Link auf der Info-Seite gewertet?

    • Kerstin sagt:

      Hallo Jack,

      wie genau Google und Co. Facebook-Signale mit in das Ranking einbeziehen, ist ein ungelöstes Geheimnis. Dass sie einbezogen werden, ist aber Fakt.

      Beste Grüße

  • Marcel sagt:

    Gibt es ein Online Tool, was sofort sagt ob die Seite nofollow oder follow Links ausspuckt?

    • Kerstin sagt:

      Hallo Marcel,

      ja, dafür gibt es eine Unmenge an Tools, die dir relativ schnell anzeigen, ob eine Seite Do- oder Nofollow-Links ausspuckt. Da wären z.B. die beiden Firefox-Add-ons „seerobots“ und „NoDoFollow“. Das erste Add-on bezieht sich auf die im Robots-Tag hinterlegten Daten und das Zweite zeigt dir mit einer farblichen Markierung jeden No-/Dofollow-Link auf einer Seite an.

      Viele Grüße
      Kerstin

  • Jev sagt:

    Ein sehr interessanter und ausführlicher Artikel.

    Es ist im Grunde klar, dass Google falsche Tatsachen ans Licht bringt. Würden sie nach und nach Kleinigkeiten preisgeben, würden wir wieder dort landen, wie vor etwa 10 Jahren, dass nur noch Webseiten mit belanglosen Inhalten auf den vordersten Plätzen vorzufinden ist.

    Ich bin regelrecht froh drüber, auf der ersten Seite in den Suchergebnissen das zu finden, wonach ich auch gesucht habe.

    Gruß

    Eugen

  • Michael sagt:

    Ich bin der Meinung das auch NoFollow Links einen guten Einfluss auf das Ranking haben, das habe ich schon oft beobachten können. Auch eigene Testreien von mir haben das bestätigt.

  • Kaddy sagt:

    Ich habe jetzt einen Wikipedia Link auf eine neue Unterseite bekommen, die derzeit auf Seite 2 in den Google Serps auftaucht. Mal sehen was noch so geschieht wenn der Link von Google entdeckt wird. Bisher hat die Unterseite keinen weiteren Link bekommen.

  • Sabrina sagt:

    Ich finde auch, dass Nofollow-Links einfach zu einer sauberen Linkstruktur dazu gehören. Allerdings ist es schon erschreckend, dass gerade die SEO-Branche einen so hohen Faktor an Nofollow-Links vergibt. Vielleicht liegt das daran, dass SEOs einfach ein anderes Verhältnis zu einem Link haben, bzw. jeden Link genauestens bewerten.
    Wenn ich Google wäre, wurde ich die Wikipedia-Links auch entsprechend beurteilen. Denn nur wenige können auf dieser Plattform Beiträge von sich veröffentlichen. Allein dadurch ist ein hohes Maß an Vertrauen da, dass die Inhalte gut und wichtig sind.

    • Sebastian sagt:

      Hi Sabrina,

      Die SEOs kommentieren doch wie verrückt auf allen SEO-Blogs (gar nicht mal immer nur um Links aufzubauen!), da aber die allermeisten WP-Blogs den Kommentarbereich auf „nofollow“ geschaltet haben, kommt auf diese Weise halt ein hoher Anteil derartig gekennzeichneter Links zustande.

      Erschreckend ist daran gar nichts, im Gegenteil:
      Es zeugt von einer lebendigen Community, die noch immer in Blogs aktiv ist, obwohl die „Soschil Midia“ Experten ja schon lange versuchen den Tod der klassischen Blogs und der Firmenwebsite herbeizureden, um uns anschließend die Jobs wegzunehmen, aber das wird garantiert nix 😉

      Gruß,
      Sebastian

  • Xeon sagt:

    Selbst wenn Wikipedia den Pagerank verbessert. Für eine normale Webseite ist es doch praktisch unmöglich einen Backlink auf Wiki zu bekommen. Oder irre ich mich?

  • […] Denn nichts ist unnatürlicher als 100% Follow Links, Pflichtlektüre in diesem Bereich ist der Nofollow Artikel bei den SEO Trainees. Ich selbst habe auch schonmal was geschrieben zu diesem Thema und zwar […]

  • Tobias sagt:

    @Xeon
    Es ist mit einer „normalen“ Seite nur schwieriger, aber nicht unmöglich. Kommt drauf an wie gut deine Seite ist und was du an relevanten Content bietest die Wikipedia aktzeptieren würde als gegebene Quelle.

  • Der SEO-Blog-Wochenrückblick KW 49 | SEO Trainee - Ab hier geht´s nach oben sagt:

    […] Als zu beeinflussende Faktoren sind die Linktexte, die Deeplink Ratio und die Verteilung des Linkstatuses zu nennen. Bevor man die richtigen Hebel in Bewegung setzt, um die beeinflussbaren Faktoren zu […]

  • Naja kommt echt drauf an welchen Content du hast, sollte deine Seite etwas neues bieten was keiner in der Art hat kann man sein Glück versuchen!

  • Jörg sagt:

    Ich halte ehrlich gesagt von Nofollow-Links überhaupt nichts, allerdings sollten sie dennoch in einem Linkaufbau intergriert werden, da ohne Nofollow Links sich ein nicht sehr „natürliches“ Bild ergibt; Google mag ja bekanntlich „natürlichen“ Linkaufbau!

  • Miyo sagt:

    Also viele Foren erlauben ja eine kleine Signatur mit Link zu erstellen und das habe ich damals für mein erstes Webprojekt immer genutzt. Diese Signaturen sind doch auch meist nofollow und trotzdem hatte ich mit dem alten Projekt die Erfahrung gemacht, das die nofollow Links was bewirken. Ich bin der Meinung das ranking meiner Seite hatte sich mit zunehmenden Forenbeiträgen auf verschiedenen Portalen erhöht. Davon ab kann es auch so helfen.. wegen den Besuchern die auf meiner Page gelandet sind, weil sie neugierig waren. 🙂

    Gut da es eine Tutorial Website war, wurde mit der Zeit auch mein Content auf anderen Seiten verlinkt, aber dann meist eher PR 0 oder PR 1 Seiten. Und das relativ wenige. Mein Projekt hatte aber dann bald PR3 bekommen. Ich ärgere mich heut noch das ich die Domain weggehauen hab, aber das Geld war damals knapp und Domain und Hosting noch nicht so günstig wie heute. Aber immerhin hab ich da damals meine ersten Erfahrungen sammeln können.

  • Andree sagt:

    Ich stehe mit meinem Blog noch ganz am Anfang und denke, dass auch NoFollow Links einen positiven Effekt haben. Immer, wenn ich einen zielgerichteten Kommentar auf einer anderen seite abgegeben habe, kann ich danach einen Besucheranstieg verzeichnen. Sicherlich ist die Absprungrate relativ hoch, aber den ein oder anderen Besucher interessiert mein Thema vielleicht doch und er wird zum wiederkehrenden Leser. Gerade zu Beginn ist es ja wichtig, die Bekanntheit des gesamten Projekts zu steigern und eben potenzielle Leser zu erreichen. Kommt mir manchmal vor, wie die sprichwörtliche Geschichte mit dem Ei und dem Huhn.
    Wenn ich keine Besucher habe, ist mein Suchmaschinenranking nicht besonders. Ein besseres Raking ist aber im Wesentlichen von Besuchern abhängig.

    „Die sich den Wolf tanzen…“

  • Pinterest - voll im Bilde mit den SEO Trainees | SEO Trainee - Ab hier geht´s nach oben sagt:

    […] Wähle den besten Link! Jedem Bild wird automatisch seine Quelle in Linkform zugefügt. Da der Nutzer diesen Link jedoch nach Belieben ändern kann, sofern er das Bild selbst gepinned hat, bietet es sich an, hier den zielführendsten Link zu wählen. Leider sind die ausgehenden Links des Portals mittlerweile mit dem Nofollow-Attribut ausgezeichnet, aber wie wir wissen, sind Nofollow-Links besser als ihr Image. […]

  • Tom sagt:

    Danke für den guten Artikel, Kerstin. Du erklärst in einfachen und auch für den Nicht-Seo-Profi verständlichen Sätzen, worauf es ankommt.

  • Marcel sagt:

    Hallo Kerstin

    Danke für den Hinweis. Ich werde mir beide Addons genauer anschauen.

    Wie handhabt ihr das selber? Sind eure Links auf NoFollow gesetzt? Da würde man doch Partnerlinks besser hervorheben bei einer Linkpartnerschaft?

    Beste Grüsse aus der Schweiz

  • Mike sagt:

    Vielen Dank für diesen ausführliche, aber nicht zu komplizierten Artikel.

    Für mich als Anfänger war er gut verständlich.

    Habe – um ehrlich zu sein – bisher gar nicht gewusst, dass es NoFollow gibt 🙁

  • Conny sagt:

    Habe schon miterleben dürfen, dass Seiten für lange Zeit im Google-Filter gelandet sind, weil sie eine unnatürliche Linkstruktur hatten. Ich bin mir allerdings nicht sicher ob ein gewisser Anteil an Nofollow-Links maßgeblich ist oder eher die Streuung der Links gemessen an ihrer Linkpower. Ein paar Nofollow-Links können aber definitiv nicht schaden.

  • Seb11 sagt:

    Super geschriebener Artikel, den auch Laien verstehen sollten. Für mich war es sehr aufschlussreich, auch wenn ein paar Sachen nicht mehr ganz aktuell waren.

  • Mueggi sagt:

    Ich bin leider erst heute auf diesen Artikel aufmerksam geworden und ich muss sagen, Hut ab, dieses ganze Thema dofollow/nofollow, da followed mein Hirn nicht immer ganz mit, aber dank die Artikel hier steige ich jetzt mal recht gut durch. Es ist ja so, dass einem immer wieder was anderes erzählt wird. Die Links sind nützlich, die Links sind absoluter Mist, was nun wirklich Phase ist ist schwer zu durchschauen. Aber das sagt ihr hier ja selbst. Aber generell begründet ihr die Für und Widers hier wirklich gut, so dass man euren Aussagen durchaus gut folgen kann. Vielen Dank dafür

  • Uwe sagt:

    Der Artikel hat mir gefallen. Als Anfänger habe ich auf jeden Fall etwas dazu gelernt. Allerdings wirft jede beantwortete Frage wieder 3 neue auf den Tisch. Gibt es für den Trust auch einen Rank den man sich anzeigen lassen kann, ähnlich wie den PR ?
    Naja werd wohl noch viel lesen müssen.

  • Sergio sagt:

    Ich bin auch ganz klar der Meinung, dass Links von großen seiten einen Wert für die Webseite darstellen. Ganz davon abgesehen das man durch solche Links extrem viele Besucher bekommen kann werden sich diese auch positiv auf das Ranking auswirken. Außerdem gibts es meiner Meinung nach kein „universal Rezept“ um bei den Suchmaschinen hoch gerankt zu werden.. Außprobieren und hoffen das man nicht abgestraft wird 😛

  • Slawo sagt:

    Danke für die NoFollow Info. Sehr schöner Artikel.

  • Martin sagt:

    Sehr gut recherchierter Artikel. Denke auch, dass Nofollow Links nicht unterschätzt werden dürfen. Bei den ganzen Google Updates ( z.B. Penguin ) sollte jeder Seo gerade die natürliche Streuung der Links im Auge behalten.

  • Thomas sagt:

    „Links aus unseren Kommentaren sind auch garantiert „Dofollow“.

    Dann bedanke ich mich erstmal für diesen kostenlosen Backlink! 🙂

    Aber zum Thema: ich sehe das auch so, dass Links von Wiki oder anderen Authority Sites „irgendetwas“ bringen. Ich teste das gerade mit ein paar unterschiedlichen Domains und poste hier noch mal mein Ergebnis dazu. 🙂

    Gruß Thomas

  • Daniel sagt:

    Danke für die Infos.

    Ich hatte mich bisher auch eher gescheut mir Arbeit für „nofollow“-Links anzutun. Der natürlich wirkende Linkaufbau schliesst aber „nofollow“-Links natürlich mit ein, das ist einleuchtend.

  • Hallo Kerstin!
    Vielen Dank für die nützlichen Informationen. Befasse mich erst seit kurzem mit SEO für meine Rauchen aufhören Website. Hätte nicht gedacht das die Thematik so umfangreich ist. Aber es ist natürlich auch eine schöne Herausforderung. Habe mich bisher, wie mein „Vor-Kommentator“ auch, nur auf die follow links gestürzt. Aber was Du sagst klingt alles sehr logisch. Das ist eine wirklich tolle Arbeit die Du da machst. Aber durch Deinen Artikel bin ich jetzt natürlich scharf auf eine wikipedia link. Wie kommt man denn dazu? Ich selbst verlinke schon zu wikipedia, weil mir jemand gesagt hat, wenn man zu denen verlinkt, dass auch sehr positiv für die Suchergebnisse sein kann.
    Gruss!
    Helmut Rossmann

  • Remoters sagt:

    Hallo und vielen Dank für den Beitrag.

    Generell finde ich es gut das jemand sich dafür entscheiden kann Follow oder Nofollow zu wählen. Dadurch sind aber auch erst die Leute entstanden die Backlinks über Portale verkaufen…

    Wikipedia sollte ja auch eigentlich zur Information dienen und nicht zum Backlinkaufbau.

    Trotz allem sehe ich in den Ergebnissen von Google steht nicht der der das beste Angebot hat oder den besten Service sonder der der am meisten Backlinks kaufen konnte.

    Aber wir arbeiten mit Fleiss weiter an unserem Aufbau.

    Beste Grüße

  • Strotason sagt:

    Danke für den Beitrag. Ich habe vor einigen Tagen auch einen Backlink auf Wikipedia erhascht.
    Beim nächsten Backlink-Update die nächsten Tage werde ich dann auch sehen ob es doch was gebracht hat.
    Ich bin ebenso der Meinung, dass Google nie die Wahrheit sagt was den Wert von Links und anderen Faktoren angeht.
    Irgendwo ist das aber auch gut 🙂
    Mfg

  • traisy sagt:

    Danke für den Beitrag. Das nofollow-Links einen Beitrag zu einem natürlichen Linkprofil leisten glaube ich inzwischen ebenfalls. Was ich in diesem Zusammenhang ebenfalls beobachten konnte ist, dass von „nofollow“-Seiten oftmals ein hoher Trust-Wert vererbt wird…

  • Sehr schöner Artikel Kerstin, auch wenn ich ihn jetzt erst gefunden habe, ist er immer noch aktuell.

    Es findet sich im allgemeinen sehr viel Unsinn zum Thema „nofollow-Hype“.
    Ich bin der Meinung, den Wenigsten ist klar, was nofollow ist und dass das Attribut häufig sinnlos als Linkjuicevernichter eingesetzt wird.

    Häufig wird bei Kommentaren auch die Logik angesetzt, eine Diskussion der Interessierten entstehen zu lassen, wenn man Kommentare auf nofollow setzt. Das kann ich nicht ganz nachvollziehen.
    Denn wer spammt wird gelöscht (ist keine Zeitfrage, sondern nur ein Klick).
    Ich setze immer alles auf follow und mache damit seit Jahren die beste Erfahrung.

    Grundsätzlich gehören nofollow-Links zu einem gesunden Linkbild und sie werden von Google auch verfolgt. Das hat zur Folge, mal abgesehen davon, dass man auch Klicks erhält, die Seiten indiziert werden. Zwar ohne Vererbung, aber sie gehen in den Index, auch dann, wenn ein generelles noindex im Head gesetzt ist.
    Also insgesamt praktisch und auch gut.

    Außerdem stelle ich immer wieder fest, das sich themenrelevante ausgehende Links auch auf das Ranking der abgehenden Seite auswirken.
    Im Umkehrschluss (nicht getestet) könnte das heißen, ich setze ein nofollow auf z.B. wikipedia um schlechte Nachbarschaft zu vermeiden…?

    Ich habe Wikipedialinks und kann sagen, sie wirken sich positiv aus.

  • Peter sagt:

    Interessant wäre zu wissen, ob es sinnvoll ist, das Impressum NoFollow zu verlinken.

  • […] Links nach außen mit einem  rel=”nofollow” kennzeichnen sollte, dann solltest Du diesen Artikel lesen, dann weißt Du schon […]

  • […] möchtest, solltest du deshalb dein Hauptaugenmerk auf den Audbau von dofollow-Links setzen. Nofollow Links gehören aber auch zum natürlichen Link-Profil einer Website, für das Ranking sind die Dofollow-Links aber wesentlich […]

  • Susanne sagt:

    Na toll, da hab ich ja ganz umsonst Links verteilt 😉
    Super informativer Artikel! Allerdings muss ich anmerken, dass ich das Gefühl habe, dass no-follow Links doch etwas bewirken. Vielleicht wird kein Linkjuice etc weitergegeben, aber Google registriert doch bestimmt die wachsende Bekanntheit der Seite. Zu mindestens sehr kleine Seiten, die noch sehr wenige Backlinks haben, können dadurch ein wenig höher rutschen.

  • […] viele, darüber brauchen wir erst gar nicht zu diskutieren. Trotzdem möchte ich den Beitrag “Warum Nofollow-Links besser sind als ihr Image” von seo-trainee.de erwähnen, vielleicht wird dann meine Entscheidung besser […]

  • David sagt:

    Hallo Kerstin,

    vielen Dank Dir für diesen äußerst übersichtlichen Artikel. Auch wenn ich ihn offensichtlich sehr spät lese. ;)Oftmals schmeißen Artikel zu dem Thema ja mit Sätzen wie „no-follow-Links bringen aber doch was“ rum, erklären ihre Vermutungen aber in keinster Weise.

    Was ich mich immer noch zu diesem Thema frage, ist auf der technischen Seite eine Möglichkeit gegeben, ein nofollow Attribut zu setzen, dass man im sichtbaren Html-Code nicht sieht? Meine Kenntnisse in den gängigen Programmiersprachen sind leider begrenzt. Obwohl ich nach meinem Kenntnisstand davon ausgehen würde, dass dies nicht möglich ist, da ja der Seitenquelltext alles ist, was auch die Suchmaschinen lesen. Aber ja, vielleicht weiß ja jemand mehr?

    Frohe Grüße und nochmal Danke,
    David

  • Arndt sagt:

    Im nachfolgenden geht es um eine Anfrage an einen Ferienhaus- Anbieter aus welchen Grunde der Link auf unser Ferienhaus auf nofollow gesetzt ist. Mich würde die Meinung von Experten dazu interessieren, wie ihr das seht.
    Hierzu die Stellungsnahme der Internetplattform (Namen möchte ich nicht nennen):

    Die Homepagelinks sind bei uns schon seit einigen Jahren auf nofollow gesetzt. Bei Links, die von Kunden gesetzt werden, ist das im Internet gängige Praxis.

    Außerdem dient der Homepagelink der weiteren Information unserer Nutzer, die Auszeichnung als follow oder nofollow ist für den Seitenbesucher nicht zu erkennen.

    Unsere Dienstleistung besteht darin, für alle unsere Kunden so viele Anfragen wie möglich über unsere Seite zu generieren, nicht, die privaten Homepages einzelner Kunden zu stärken. Daher können wir auch im Interesse unserer zahlreichen Kunden, die keine eigene Homepage besitzen, keine follow-Links anbieten.

    Wenn Sie weitere Fragen oder Anregungen haben, können Sie sich gerne wieder an uns wenden.

  • Wenn ich das richtig verstanden habe, dann setzt ein Portal-Betreiber, der eine Webseite mit zahlreichen Infos zu Ferienhäusern anbietet, alle Links zu diesen auf „nofollow“?

    Geht aus meiner Sicht so völlig in Ordnung und es wird ja auch bereits völlig korrekt begründet: „… für alle unsere Kunden so viele Anfragen wie möglich über unsere Seite zu generieren …“

    Für den Portal-Betreiber könnte die Verwendung von follow-Links aus Sicht von Google ein Link-Verkauf darstellen, was den Google-Richtlinien widerspricht. Auch wenn ich persönlich bei Firmen-/ Vereinsverzeichnissen mit Hunderten follow-Links diese Erfahrungen nicht machen konnte.

    Letztendlich würde ich mich nicht um follow / nofollow aus einem solchen Verzeichnis scheren.
    Wenn der Eintrag kostenpflichtig ist, dann würde ich einen Blick auf die eigene Webstatistik werfen und schauen, ob Besucher über dieses Portal auf meine eigene Seite gelangen bzw. ob ich Kunden über das Portal gewinnen konnte.

  • Daniel sagt:

    Ich sehe aktuell kaum Chancen um überhaupt noch an dofollow Links zu kommen. Einzige Möglichkeit wäre Artikeltausch oder bezahlte Links, allerdings haben sich die SEO Agenturen auch so enorm auf das Thema gestürzt, so dass auch diese Anfragen unbeantwortet bleiben.

  • […] eigentliche Grund für die Einführung des nofollow-Attributes war das hohe Spam-Aufkommen, durch sinnlose Blog-Kommentare, welche getätigt wurden, nur um einen Backlink zu bekommen, der […]

  • Marco vom Katzenkacke! - Blog sagt:

    Natürlich haben NoFollow-Links einen Nutzen: Sie führen Besucher viel direkter zu Deiner Website, als es Google jemals könnte: Durch Draufklicken. Wer für Besucher schreibt, dem kann das Attribut egal sein. – Andererseits hab ich bei mir alles auf DoFollow gesetzt, weil ich mir nicht vorschreiben lasse, welche Links auf meinen(!) Seiten entwertet werden sollen. NoFollow setze ich händisch, wenn ich es für angebracht halte.

    • Gesa sagt:

      Hey Marco,

      du hast einen interessanten Nachnamen.

      Es ist spannend, was du schreibst. Wir halten es auf SEO-Trainee ähnlich – im Zweifel muss man in den Kommentaren aber auch schon mal zu drastischeren Methoden greifen und auch mal Links löschen. Nofollow reicht manchmal da nicht aus.

      Liebe Grüße,
      Gesa

  • Gerd sagt:

    Hallo,
    danke für den Artikel, wir sind auch der festen Überzeugung, dass sich die NoFollows ebenfalls positiv auswirken.

    Grüße,
    Gerd

  • von dutch sagt:

    Kurz, knackig, gut geschrieben.

  • Peer sagt:

    Wie sieht das ganze eigentlich bei einer noindex & nofollow Seite aus?? hat das schon mal jemand getestet?

  • Nach der verstrichenen Zeit sind u.a. folgende Umstände neu entschieden worden:

    Google veröffentlicht seit ca. 2013 (im Verlauf des Jahres) keine individuellen PR-Werte mehr. Das verschleiert zwar die tatsächlichen Werte einer Domäne, auf der anderen Seite nimmt dies auch Druck, neuen Trends in der Suchmaschinenoptimierung blind hinterher zu laufen, da keiner mehr wirklich weiß, ob dies wirklich zielführend ist. Man muss zukünftig auf Spekulationen vertrauen und sich daher breit aufstellen, um nicht ins Abseits zu geraten, da auf ein falsches Pferd (SEO-Maßnahme) gesetzt wurde.

    Google ist schlauer geworden und setzt nur die Tatsache um, dass Über-Transparenz eher schadet als nutzt. Ein Quäntchen Täuschen sorgt dafür, dass sich die interessierten Nutzer nicht zu sehr auf die tatsächlich wichtigen Maßnahmen (da unbekannt) konzentrieren, sondern eher wieder einer natürlichen Relevanz folgen.
    Dies sollte eine Rückkehr zu wirklich relevanten Inhalten ermöglichen und eine Abkehr von sportlicher SEO-Optimierung bedeuten. Im Grunde genommen doch eine wirklich wichtige Kurskerrektur für alle Parteien von Suchmaschinen.

  • Martin Nürnberg sagt:

    Habe gerade den Beitrag hier gelesen und bin jetzt erleichtert, das meine Arbeit Kommentare in Blogs zu schreiben nicht umsonst war. Habe erst seit kurzem damit angefangen und gar nicht darauf geachtet, was für Backlinks ich da bekomme. Ich hatte bisher eine sehr unnatürliche Linkstruktur und da haben mir die nofollow Links schon erheblich geholfen in den Suchtreffern nach vorne zu kommen.

  • Thorsten sagt:

    Hallo und Danke für diesen Artikel. Ich bin gerade dabei, meine Seite nachhilfe-hannover.org hinsichtlich SEO zu optimieren und habe im Zuge dessen auch bereits einen Twitter-Account angelegt.

    Nun werde ich mich dort mal einloggen, mein Profil optimieren und anfangen, regelmäßig zu „twittern“, um „Follower“ zu gewinnen.

    Viele Grüße
    Thorsten

  • Robert Dadanski sagt:

    Ach du meine Güte, da sieht man erst wie alt dieses Thema ist, wenn der erste Kommentar 2011 erschienen ist.

    Aber Jahre später handeln wir genauso. Herbst 2015 haben wir nicht nur uns ein neues Logo und Design auf unserer Seite verpasst sondern versuchen auch unsere Seite etwas besser findbar zu machen. Aber wirklich leicht war das scheinbar schon damals nicht. Daher danke für den kleinen Einblick ich bin ja gespannt, wie sich das in den nächsten Jahren entwickelt.

    LG

  • Ilona sagt:

    Der Artikel ist zwar alt, aber immer noch wichtig! Vielen Dank! Hat mir sehr geholfen!

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