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Was Euch Katzen über SEO verraten

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Was Euch Katzen über SEO verraten

Spitze Ohren, schwarze Augen, Schnurrbarthaare. Eine getigerte Katze, die ihren Kopf schräg legt. Guckt sie mich an? Darunter in fett gedruckten, weißen Buchstaben ein ‚WELCOME‘. Dieser Zettel klebte an meinem ersten Arbeitstag am Monitor. Mir dämmerte es: Das ist also das Agenturleben. Zwischen Stress, Kaffee und Konferenzen bleibt immer noch ein wenig Zeit für Humor. Oder ticken die Uhren anders in einer SEO-Agentur?

Für die SEO-Agentur artaxo hat der Blog www.seo-trainee.de immer noch einen hohen Stellenwert. 2010 gegründet, 2018 immer noch relevant. Täglich finden Besucher den Weg auf die Website und vertiefen sich in Fachartikel. Doch warum verliert das Thema SEO nicht an Bedeutung? Und was fasziniert mich daran?

Einer muss sich quälen

Die Flut an Nachrichten im Internet lässt nicht nach. Selektives Lesen, den Wust an Informationen über sich hinwegschwappen lassen. Das hilft schon mal. Umgekehrt verhält es sich, wenn wir eine Frage haben und auf diese eine konkrete Antwort möchten. Wir googeln. Und wir hoffen, dass wir schnell auf die relevantesten Inhalte stoßen. Genau das beschreibt SEO: Es bringt jemanden, der sucht, und jemanden, der liefert, passgenau zusammen.

Bis es soweit ist, verlangt es viel Kreativität, analytisches Denken sowie kleinteiliges und zugleich ganzheitliches Arbeiten. Genau das packt mich. Anfang des Jahres bildete ich mich noch zur Online-Redakteurin weiter. Während dieser Zeit stellte sich mir immer wieder die Frage, ob sich journalistisches Schreiben, HTML-Kenntnisse und kreatives Denken nicht vereinen lassen. Genau das gelingt mit SEO! Denn mit Websites verhält es sich ähnlich wie mit Texten. Einer muss sich quälen: Der Besucher oder der, der die Website erstellt.

 

Fünf Fakten über mich

  • Name: Laura Strysch
  • Alter: 28
  • Das ist mir wichtig: Tierschutz
  • Das entspannt mich: Bildbearbeitung
  • Das tue ich an Regentagen: Netflixen

 

Arbeiten wie im Altersheim?

Bevor ich aber Gefallen daran gefunden hatte, Internetseiten zu basteln und kanalgerecht zu texten, habe ich im Lektorat eines Buchverlages gearbeitet. Für einen Wissenschaftsverlag redigierte, korrigierte und lektorierte ich Manuskripte im Fach Geschichte. Ein ehemaliger Kollege verglich einmal scherzhaft die Arbeit eines Lektors mit der Tätigkeit im Altersheim. In der Forschung überwiegen eben betagte, alteingesessene Autoren.

Das kann aber durchaus lehrreich und unterhaltsam sein. Dennoch fehlte mir im reinen Print-Publishing die Arbeit mit den digitalen Medien. So kam ich dann zur Online-Redaktion. Hinzu kam: Das Fach Geschichte hatte ich in Bonn und München studiert. Das sollte mich doch dann mehr mitreißen, oder? Und wieso hatte ich es überhaupt mit Leidenschaft studiert?

Tue, wonach dir ist

Ein Historiker will zeigen, „wie es eigentlich gewesen“ ist. Das schrieb einst Leopold von Ranke. Heute wissen Geschichtswissenschaftler, dass sie nur Kinder ihrer eigenen Zeit sind. Mein Studium der Geschichte schärfte aber meine analytischen Fähigkeiten. Quellen, und sei es nur ein kleines lateinisches Wörtchen, wie mit einer Lupe zu betrachten und dann in einen übergeordneten Kontext zu setzen, fand ich großartig.

Neben dem Studium arbeitete ich noch für ein großes Verlagshaus und erlebte dort ein Highlight. Stephen King stand vor mir, live und in Farbe. Das hat mich damals sehr inspiriert. Kein anderer Autor schafft es, Gruselgeschichten derart fesselnd aufs Papier zu bringen. Er war auch einer der Gründe, warum es mich in die Buchbranche zog. Aber heißt das: Einmal festgelegt, immer festgelegt?

Marketing ohne SEO ist…

Anlässlich der Abiturfeier meines Jahrganges hielt ein Ehemaliger eine Rede. Es war vielmehr ein Appell an alle, die nach dem Abschluss orientierungslos, gestrandet und verzweifelt waren. Und an jene, die daran erinnert werden mussten, was wirklich wichtig ist im Leben. Tue das, was du wirklich willst. Geh dahin, wohin es dich zieht. Denn nur dann wirst du darin wirklich gut sein.

Dieses Credo haftet mir bis heute im Gedächtnis. Ob sich verwirklicht, was wir uns in den Kopf setzen, stellt sich erst im Nachhinein heraus. Derzeit arbeite ich mich als SEO-Trainee ein und genieße es. Das Welcome-Katzenbild für ein flauschiges Agency Life hängt aber nicht mehr am Monitor. Dafür blickt mich jeden Morgen eine Babykatze auf einem überdimensional großen Banner an. Über ihr steht in blauer Schrift: ‚Marketing ohne SEO ist…‘. Es folgt ein quengeliges MIAU.

SEO-Trainee
„If you want to master SEO in 2018, you need to become a CTR Jedi“. Auf diesen Satz von Brian Dean stieß ich kürzlich, als ich Feedly nach spannenden Artikeln durchforstete. Meine Antwort lautet: Dear Brian, challenge accepted! Nachdem ich jahrelang im Bereich Publishing gearbeitet habe, starte ich jetzt voller Tatendrang als SEO-Trainee durch. An SEO gefällt mir vor allem die Idee, für verschiedenste Zielgruppen passgenaue Antworten zu entwickeln. Auf die Zeit als Trainee im artaxo-Team freue ich mich sehr!

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