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Wichtige Basics der OnPage-Optimierung eines Onlineshops

Mit dem Thema „Suchmaschinenoptimierung“ haben sich die meisten Shop-Betreiber schon einmal auseinandergesetzt. Schließlich geht es hier um einen der wichtigsten Marketing-Kanäle eines E-Commerce-Unternehmens. Reizvoll ist SEO vor allem, da die Optimierungskosten verhältnismäßig konstant bleiben, während man im Bereich AdWords für jeden Klick oder jede Konversion zahlen muss.

Die Online-Marketing-Agentur eology GmbH hat in Zusammenarbeit mit Kai Spriestersbach ein kostenloses Whitepaper „SEO für Onlineshops“ herausgegeben.

Den Lesern wird ein Einblick in die Welt der Herausforderungen im Bereich SEO verschafft. Tagtäglich sind E-Commerce-Betreiber mit neuen Problemen konfrontiert und müssen sich für sinnvolle Lösungswege entscheiden, die auf lange Sicht Erfolge bieten.

Zu diesen Tipps gehören die vier wichtigsten Faktoren, die für eine nachhaltige und langfristig erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung sorgen:

  1. seo-basicsBranding: Aufbau einer echten Marke
  2. Strategie: Nachfrageorientierte Maßnahmen
  3. Inhalt: Unique Content, der realen Mehrwert bietet und die vorhandenen Bedürfnisse der Zielgruppe mit dem richtigen Ergebnis erfüllt
  4. Technik: Die Grundlage des Ganzen dank einer sauberen Indexierung

Wie lautet die richtige E-Commerce-SEO-Strategie?

Zum Thema „Suchmaschinenoptimierung“ gibt es zahlreiche Varianten und massenhaft Strategien und niemand kann beteuern, eine einzige davon sei für jeden die einzig wahre. Dennoch sind die ersten Schritte eines Onlineshops immer dieselben und die richtige Durchführung ist unerlässlich.

Die grundlegenden Schritte in der Übersicht:

  1. Keyword-Recherche: Analyse der relevanten und geeigneten Keywords.
  2. Keyword-Targeting: Feststellung der passenden Keywords jeweils für die bereits vorhandenen Seiten und Nachprüfung, ob diese Seiten für dieses Keyword(-Set) auch optimiert sind.
  3. Informationsstruktur: Ausrichtung des Contents, um den Nutzer zu befriedigen.
  4. Crawlability: Zugänglichkeit für den Googlebot.
  5. Interne Verlinkung: Saubere, strategische Verteilung des Linkjuice.
  6. Indexierungskonzept: Aufstellung einer Strategie zur Indexierung der geeigneten Seiten.
  7. Inhalt: Erstellung von einzigartigem und qualitativ hochwertigem Content.
  8. Brand Management: Aufbau und Weiterentwicklung einer Marke mit dem Wiedererkennungswert als Ziel.
  9. Links: Erzeugung von verlinkungswürdigen Inhalten und Errichtung eines natürlichen Backlink-Profils.
  10. Sicherheit und Schnelligkeit: Sicherstellung der Schnelligkeit bei der Umwandlung des Webshops in HTTPS-Verschlüsselung.

Das bedeutet jedoch nicht, dass eine deutliche Verbesserung der Rankings sofort zu erkennen sein wird, nachdem man diese Maßnahmen konsequent umgesetzt hat. Suchmaschinenoptimierung ist ein langwieriger, kontinuierlicher Prozess, der sich auf Dauer mit begehrten Rankings, Traffic und Umsatz bezahlt macht.

Besonders OnPage-Optimierungsmaßnahmen haben in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Daher sollte man diesem Gebiet die erforderliche Aufmerksamkeit schenken.

Die OnPage-Optimierung als wichtige Grundlage für den Erfolg eines Onlineshops

Snippet-Optimierung

Die ersten Schritte der OnPage-Optimierung drehen sich um die Optimierung der Suchergebnisse, der sogenannten Snippets.

Klassischerweise besteht das Snippet aus einem Seitentitel, einer URL (bzw. aus einem Breadcrumb-Pfad) und einer Beschreibung (bekannt als Meta-Description). Der Inhalt des Title- oder Description-Tags sollte die erlaubte Zahl von Pixeln in der Länge nicht überschreiten, um auf den Suchergebnissen vollständig angezeigt zu werden.

eology-snippetAttraktiver wirkt ein Suchergebnis auf den Käufer, wenn zusätzlich zum Text noch weitere Infos angeboten werden, welche auf den ersten Blick sofort erkennbar sind.  Diese Meta-Informationen sind z.B. Bewertungen, Termine, Preise und ähnliches. Bei einer sehr guten Klickwahrscheinlichkeit auf eine Domain, zeigt Google außerdem zusätzliche Links unterhalb des Snippets an, sogenannte Sitelinks, die als weitere Einstiegspunkte für den User dienen.

Wie sollte ein Title-Tag aussehen?

titleDer Title-Tag ist der erste Berührungspunkt von Nutzern und Webseiten und kann entscheidend dafür sein, ob man es schafft, den Kunden auf seine Seite zu holen oder nicht. Der Seitentitel ist nicht nur sehr wichtig für das Ranking in den Suchergebnissen, sondern auch für eine gute Click-Through-Rate.

Im Title-Tag werden Wörter fett gedruckt, wenn sie in der Suchanfrage vorgekommen sind oder wenn sie diesen ähneln. Einem Käufer wird damit dabei geholfen, festzustellen, wie relevant ein Ergebnis für seine Suche ist.

Der Seitentitel muss also den Inhalt der jeweiligen Webseite mit den relevanten Keywords effektiv und aussagekräftig wiedergeben. Eine Integration der Haupt- und Marken-Keywords ist in der Regel unerlässlich.

Wie sieht die optimale Meta-Description aus?

Eine Meta-Description dient als Kurzfassung einer Webseite, die in den Suchergebnissen als eine Art Einführung angezeigt wird. Auf einer Länge von etwa 500 Pixeln lässt sich die Meta-Description unterbringen. Empfindet die Suchmaschine eine Beschreibung als nicht relevant genug, weil z.B. das gesuchte Wort hier nicht enthalten ist, wird stattdessen häufig ein passender Absatz aus dem Seiteninhalt angezeigt.

descriptionDas Hinzufügen einer Meta-Description mit relevanten Keywords ist fundamental, aber mit Vorsicht zu genießen. Denn die Keyword Stuffing-Methode bewirkt genau das Gegenteil von dem, was man erreichen möchte.

Die perfekte Meta-Description besteht aus einem einzigartigen, sinnvollen Text mit einem realen Mehrwert, der den Kunden direkt anspricht und gegebenenfalls zum Handeln auffordert. Bei der Erstellung einer Meta-Description kann das AIDA-Modell (Attention/Interest/Desire/Action) als Orientierungshilfe genutzt werden.

Wie funktioniert die Optimierung der Produktabbildungen in der Suchmaschine?

Bei vielen Suchanfragen, die eine Kaufabsicht des Nutzers offenbaren, werden die besten Treffer der Google-Bilder bereits auf der ersten Seite der Suchergebnisse gezielt platziert. Neben einer besseren Platzierung in der Google-Suche ist die Steigerung der Sichtbarkeit eines Onlineshops das Ziel einer Bilder-Optimierung. Es ist ratsam für jeden Shop-Betreiber, einige Faktoren zu berücksichtigen, damit die ohnehin verfügbaren Produktabbildungen in der Bildersuche angezeigt werden.

Googles Intention lautet, den Nutzern stets die besten und relevantesten Ergebnisse zu liefern. Die Kunst liegt also darin, Google mit den richtigen Maßnahmen von der Relevanz der Bilder zu überzeugen.

Für die Optimierung eines Bildes gilt: So viele Bildinformationen wie möglich. Der Dateiname eines Bildes sollte präzise und aussagekräftig sein. Dieser spielt eine wichtige Rolle für das bild-optimierungspätere Ranking in den Suchergebnissen und sollte genau das ausdrücken, was auf dem Bild erkennbar ist. Eine Abbildung wird auch schneller und leichter in den Index aufgenommen, wenn es sich um eine web-optimierte Dateigröße handelt.

Bei den Metadaten spielen auch Aspekte wie Alt-Attribut und Title-Tag eine wichtige Rolle. Das Alt-Attribut wird zur Beschreibung des Inhalts eines Bildes verwendet, falls das Bild aufgrund von technischen Problemen im Browser nicht angezeigt werden kann. Relevante Keywords sollten hier genau wie beim Title-Tag untergebracht werden.

Die Verwendung relevanter Keywords in unmittelbarer Nähe zum eingebetteten Bild übt ebenfalls einen großen Einfluss auf das Ranking dieser Abbildung aus. Passen etwa die Überschrift oder der Fließtext inhaltlich mit dem Bild zusammen, wird eine Abbildung dementsprechend für das Ranking als relevant deklariert.

Diese kleineren Aspekte sind jedoch nur einige Bausteine für den Erfolg von Onlineshops. Noch mehr Tipps für die Optimierung gibt es im Whitepaper „SEO für Onlineshops“.

Über die Autoren

eology_logoDie Autoren sind Mitarbeiter der eology GmbH, die sich in ihrem Whitepaper intensiv mit dem Thema Shop-Optimierung auseinandergesetzt haben. Die eology GmbH ist eine Online Marketing Agentur mit Sitz im unterfränkischen Volkach. Seit 2010 betreuen die Experten Kunden in den Fachgebieten Suchmaschinenoptimierung sowie Suchmaschinenwerbung.

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Autor:In

16 Antworten

  1. Sehr schöner Artikel, Ich lese hier immer sehr gerne. Hier sind so viele wertvolle Tipps die mich jedes mal weiter bringen. Vielen Dank an alle dafür! 🙂

  2. Vielen Dank für den spannenden Artikel. Mir gefällt der Übergang von der Strategie zu den ersten konkreten Optimierungstipps. Gerade bei Onlineshops mit mehreren tausend Artikeln erhält die Indexierungssteuerung einen ganz anderen Stellenwert.

  3. So richtig verstehe ich jetzt nicht nun der Unterschied zwischen Webseitenoptimierung und Onlineshop-Optimierung ist, außer jetzt vielleicht die Bennenung Onlineshop in Ihrer Überschrift.

    LG
    Svensson

  4. Nunja der Artikel kratzt jetzt wirklich nur die absoluten Basics an, also ob die Leser eures Blogs da nun etwas draus lernen können mag ich mal in Frage stellen. Der Text wurde doch von einem Mitarbeiter der eology GmbH verfasst, also eine professionelle Marketing-Agentur, hier wäre ein Tagebuch-Auszug viel interessanter gewesen, wo z.B. ganz konkrete Probleme aus dem Alltag eines SEOs geschildert werden. Ich fand´s leider langweilig, sorry.

    Lg. Merida

  5. Super Artikel! Für Webseiten gibt es ja jede Menge Anleitungen für die OnPage-Optimierung. Deswegen klasse, dass Du dich hier mit den Besonderheiten eines Online-Shops auseinander gesetzt hast. Danke!

  6. Hallo Irina,
    toller Artikel, herzlichen Glückwunsch und vielen Dank für die Zusammenfassung.
    Ich habe eine Frage bzgl. des canonical Tags auf den du ja oft eingehst: wir haben eine Shop mit ca. 10 URLs welche via canonical alle auf eine URL verweisen. Im Index bei Google (u.a. mit site: suche erkennbar) werden alle 10 URLs gelistet, im Quelltext der gecachten Version ist der canonical-Tag auch erkennbar.
    Heisst das nun das Google die kanonischen URLs nicht wertet? Oder ist das normal dass ale URLs gelistet sind?

    1. Hallo Sems,

      nein das ist keineswegs normal, aber es kann durchaus eine Weile dauern bis Google die Anweisung auch übernimmt. Sollte die Änderungen also erst ein paar Tage her sein, dann würde ich an Deiner Stelle einfach noch ein paar Tage warten. Was natürlich auch sein kann, dass sich im Canonical-Tag selbst ein Fehler eingeschlichen hat. Wenn du uns nochmal die Seite schickst, um die es geht, dann können wir das mal für Dich prüfen. Kannst du auch gerne direkt an mich schicken.

      Viele Grüße
      Phillip

  7. Hallo,

    Danke für den Klasse Leitfaden und Content.

    Wird es noch weitere Beiträge zu den einzelnen Punkten geben? Vor allem das Stichwort Crawlability hat mich sehr neugierig gemacht.

    VG Ferenc

  8. Super Leitfaden! Wichtig ist auch das man eine „gescheite“ Shopsoftware nutzt, das kann einem schon viel Arbeit abnehmen. Wir arbeiten mit Shopware, das erstellt z.B. schon Breadcrumb-Navigation und Snippetdaten ganz automatisch.

    Ausserdem ist die Software auch im Standardtemplate mobilopitmiert, was ja auch ein SEO-Kriterium ist.

    Also nicht an der Software sparen, das rächt sich auf dauer 🙂

  9. Hallo,

    Vielen Dank für den sehr informativen Beitrag.
    Werde ich gleich mal ausprobieren und sehen ob ich damit eine Verbesserung erreiche.

    Toller Bericht, und danke für die Tipps weiter so!

    LG Vanessa

  10. Sehr nützliche Tipps für die Optimierung eines Onlineshops. Vieles davon ist mir zwar schon bekannt, aber die Tipps zur Bildoptimierung werde ich beim nächsten Online-Projekt beherzigen. 🙂 Da hatte ich mir bisher nie wirklich Gedanken drüber gemacht.

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