Vorstellungsrunde - Teil 9 Denise und Nico

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Vorstellungsrunde – Teil 9 Denise und Nico

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Vorstellungsrunde - Teil 9 Denise und Nico
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Heute gibt es ausnahmsweise eine doppelte Vorstellungsrunde. Quasi als besonderes Geburtstagsgeschenk für SEO-Trainee.de haben mit Denise und Nico zum 1. Juni gleich zwei neue SEO-Trainees angefangen, die sich im Folgenden kurz vorstellen möchten. Man(n) ist ja Gentleman, daher erhält Denise natürlich den Vortritt.

Wie alles begann

Wer: Denise Coordes

Was: Neuer Trainee

Seit wann: 01. Juni

 

 

Es war einmal vor längerer Zeit, als ich hochmotiviert („Oh Gott, du kannst echt nichts Sinnvolles“) mein Bachelorstudium der Germanistik und Philosophie an der Uni Bremen begann.  Damals noch mit dem Plan der PR-Karriere und der Meinung, dass tägliches Pendeln zwischen HH und HB absolut zumutbar sei. Während ich mich durch „Einführung in die Neuere/ Ältere Deutsche Literatur“ und „Einführung in die Grammatik der deutschen Sprache“ arbeitete, nutzte ich die Chance, durch ein Praktikum meiner PR-Idee irgendeine Art von Fundament zu bauen. Irgendwie hätte ich zumindest ahnen müssen, dass das nicht so klappen würde. Zum Glück war nur ein Pflicht-Praktikum vorgesehen und ich konnte das unangenehme Gefühl der Planlosigkeit ganz tief in meinem Kopf einsperren. Um übliche studentische Aktivitäten zu finanzieren sprang ich auf den Zug „Buchhandel“ auf und blieb dort, mit Unterbrechungen, tatsächlich ein paar Jahre. Man kann viel über die Arbeit im Einzelhandel sagen, aber wenn man eins lernt, dann, sich mit den unterschiedlichsten Typen von Menschen zu arrangieren. Auch wenn es oft wirklich schwierig war („Ich suche ein Buch. Der Einband war grün.“), habe ich die Zeit sehr genossen und viel über den Umgang mit Kunden gelernt, was ich nicht missen möchte.

Nach erfolgreichem Ende des Bachelor of Arts war bereits klar, dass ich damit allein keine Lorbeeren würde ernten können. Nächstes Ziel: Master of Arts. Weil ich mich in Bremen mittlerweile sehr wohl fühlte und die Pendelei immer noch „total locker“ fand, blieb ich quasi im gemachten Nest. Positiver Nebeneffekt war natürlich auch, dass ich die ernsthafte Auseinandersetzung mit meiner beruflichen Laufbahn auf unbestimmte Zeit vertagen konnte. Im Zuge eines erneuten Praktikums ging es nun erst mal ins Ausland: Marbach am Neckar in Baden-Württemberg. Im schönen Ländle hatte ich die wirklich fantastische Chance, im Deutschen Literaturarchiv, DEM Archiv schlechthin, an der Betreuung eines Nachlasses mitzuarbeiten. Fazit: interessantes Gebiet, aber auf Dauer zu eintönig. Ich steckte fest und fasste den Plan, mir zumindest einen neuen Nebenjob zu suchen, über den ich dann evtl. in ein Volontariat rutschen könnte.… könnte. Muss ja aber nicht. So landete ich schließlich durch einen glücklichen Zufall („Wir suchen grade Aushilfen. Wie siehts aus?“) in der Biotechnologie, was den Vorteil hatte, dass ich mir meine Arbeitszeit absolut frei einteilen konnte und sich mir eine ganz neue Welt offenbarte. Je schlimmer die Krankheit, desto yeah. Am Ende des Studiums konnte ich mich trotzdem in die Reihe der Protagonisten meiner Masterarbeit („Am Leben gescheitert?! Antihelden der neueren deutschen Literatur“) einreihen und hoffen, dass mir der goldene Gedanke möglichst schnell kommen würde….

Zusammenhang Denise – SEO?

Im Bewerbungsprocedere, welches mit Highlights gespickt war („Die Stelle auf die Sie sich bewerben ist jetzt aber nicht mehr vakant.“ „Aber die ist doch auf Ihrer Homepage noch ausgeschrieben. Habe ich eben noch gesehen.“ „Wirklich? Oh, jetzt seh`  ich´s auch. Das hätte ich wohl mal ändern sollen.“), landete ich schließlich bei der Ausschreibung der wirkungsvoll GmbH. Junges, dynamisches Unternehmen, Sitz in Hamburg, Online-Marketing das klang schon mal sehr gut. Aber was war jetzt nochmal SEO? Nach einem Tag intensiver Recherche stand fest: Da geht meine Bewerbung hin. Die unzähligen und vielfältigen Möglichkeiten, die das Internet und die professionelle Auseinandersetzung damit bieten, stellen für mich einen äußerst reizvollen Gegenstand dar. Wer will nicht wissen, was sich alles hinter den Kulissen von Google verbirgt? Dazu im Rahmen eines Traineeprogramms die richtige, und vor allem bei mir als absolutem Greenhorn, professionelle Anleitung und Betreuung zu bekommen, rundet das ganze Paket wunderbar ab. Ich freue mich sehr auf neue und spannende Herausforderungen und bin äußerst gespannt, was die Zukunft bringt und wo es mich hinführt.

Und sonst so?

Wenn ich nicht grade am Schreibtisch sitze, findet man mich regelmäßig zu Hause auf dem Sofa mit einem guten Buch, bei verschiedensten sportlichen Aktivitäten, beim Handball in der O2 World, am Flughafen Richtung weite Welt oder im Metronom in Richtung alte Kommilitonen. Pendeln ist ja soooo schön…

 

Vorstellungsrunde die Zweite

 

Wer: Nico Hachtmeister

Was: Neuer Trainee

Seit wann: 01. Juni

 

Mein Name ist Nico und ich bin seit Anfang dieses Monats der zweite neue SEO-Trainee bei der wirkungsvoll GmbH. Zugegeben, ich habe mir nicht den einfachsten und direktesten Weg gesucht, um ans Ziel zu kommen. Jetzt bin ich aber hier und sehr glücklich darüber, auch wenn es ein wenig gedauert hat.

Über Umwege zur Suchmaschinenoptimierung

Nach meinem Realschulabschluss habe ich eine Lehre zum Bankkaufmann gemacht. Mit einer soliden Ausbildung sollte die Grundlage für meinen weiteren beruflichen Werdegang gelegt werden. Schnell wurde mir jedoch klar, dass die Aufstiegschancen im Bankenwesen ziemlich beschränkt sind und auch der Arbeitsalltag in der Sparkasse entsprach nicht ganz dem, was ich mir vorgestellt hatte. Dazu kam, dass in der Branche zu der Zeit – bedingt durch Online-Banking, automatische Kassensysteme, Überweisungsterminals etc. – massiv Stellen abgebaut wurden. Nach Beendigung meiner Lehre gab mir der Zivildienst in einer Kurklinik genug Gelegenheit, mich intensiv mit meiner Zukunftsplanung zu beschäftigen. Ich beschloss, mein Abitur auf dem zweiten Bildungsweg zu machen, um anschließend Kommunikationswissenschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster zu studieren. Das Studium war spannend, hatte aber – wie jede Geisteswissenschaft – den Nachteil, dass man kein wirkliches Handwerk erlernt, sondern sich primär mit wissenschaftlichen Theorien und Modellen beschäftigt. Praxisbezug? Fehlanzeige! Es galt also, sich zusätzlich zu qualifizieren. In meinem Fall durch eine Tätigkeit beim Campusradio der Universität Münster, durch eine freie Mitarbeit beim NDR-Info und zuletzt durch ein Praktikum in einer kleinen Hamburger PR-Agentur.

Power To The People

In der Praxis musste ich feststellen, dass viele Theorien und Modelle, die ich im Studium gelernt hatte, überholt waren. Hatte ich mich als Kommunikationswissenschaftler noch intensiv mit dem Verhältnis von Medien und PR auseinandergesetzt und mit der Frage, wer von beiden Themen und Timing der Berichterstattung bestimmt, erkannte ich als PR-Praktikant schnell, dass sich das alte Konzept in einem deutlichen Wandel befindet. Den Rezipienten kommt eine wesentlich aktivere Rolle zu. Das Internet ermöglicht es den Menschen, selbst aktiv zu werden und sich die gewünschten Informationen im Netz selbst zu beschaffen. Dadurch verliert die klassische PR-Arbeit, die darauf abzielt, Informationen an Redaktionen zu senden (in der Hoffnung, dass diese dann von den Medien nach Möglichkeit unverändert übernommen werden) an Relevanz. Viel wichtiger ist es heute, in einem Meer von Informationen gefunden zu werden. Eine Erkenntnis, die mich dazu bewogen hat, meinen Berufswunsch des PR-Beraters zu überdenken. An diesem Punkt habe ich angefangen, mich intensiv mit SEO zu beschäftigen. Im Praktikum war ich fortan mit der Aufgabe betraut, kleine Informationstexte zu verfassen, in denen für die Agentur relevante Keywords enthalten waren. Zudem habe ich mich im Netz und der Literatur mit Online-Marketing auseinandergesetzt. Insbesondere das Buch “The New Rules of Marketing and PR: How to Use News Releases, Blogs, Podcasting, Viral Marketing and Online Media to Reach Buyers Directly”, von David Meerman Scott hat mich begeistert. Ich beschloss, mich beruflich in die Richtung des Online-Marketings zu orientieren. Zunächst suchte ich im Internet nach relevanten Studiengängen in dem Bereich. Ich musste aber feststellen, dass – abgesehen von recht kostenintensiven Privatschulen – auf Universitätsebene noch ein deutlicher Nachholbedarf besteht. Ein Masterstudium kam also nicht in Frage. Neben vielen anderen recht informativen Seiten bin ich bei meiner Recherche auch auf den sehr interessanten und sympathisch geschriebenen Blog SEO-Trainee.de gestoßen. Nachdem ich mich durch die Beiträge geklickt hatte, stieß ich auf eine Stellenausschreibung, die mir wie auf den Leib geschrieben war. Sie entsprach genau dem, was ich mir für mich vorgestellt hatte. Der Rest ist schnell erzählt. Ich bewarb mich bei der wirkungsvoll GmbH, wurde zum Vorstellungsgespräch eingeladen, erhielt die Zusage für die Trainee-Stelle und bin jetzt selbst Teil der immer weiter wachsenden SEO-Familie.

Wir freuen uns auf eine spannende und lehrreiche Zeit mit euch.

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Dieser Artikel wurde am Dienstag, den 07. Juni 2011 geschrieben. Wir freuen uns auf Deine Meinung, nutz hierfür einfach die Kommentarfunktion.
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