Vorstellungsrunde Teil 14 - Ines

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Vorstellungsrunde – Teil 14 Ines

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Vorstellungsrunde - Teil 14 Ines
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Ich heiße Ines Schaffranek, bin 28 Jahre alt und seit dem 01. Mai 2012 stolzer SEO-Trainee. Nachfolgend will ich euch erklären, warum Japaner vier Schriftarten brauchen, weshalb ich keine Bildschirme küsse und was ich hier eigentlich zu suchen habe.

Wie alles begann

Ines

Wer: Ines Schaffranek

Was: SEO-Trainee

Seit wann: 01. Mai

In Japan würde man sich an seinem ersten Tag tief vor seinen Kollegen verbeugen und laut yoroshiku onegaishimasu rufen –  was so viel heißt wie „Ich bitte um Ihr Wohlwollen“.
Japan hat mich schon sehr früh fasziniert. Das liegt vor allem an der Schrift, ein System, das sich aus insgesamt vier verschiedenen Schriften zusammensetzt. Warum das so ist? Duplicate Content! Japan hatte bis zum 5. Jahrhundert keine eigene Schrift, weshalb sie die chinesischen Zeichen übernommen haben. Leider kann man aber die japanische Sprache mit chinesischen Zeichen allein nicht richtig darstellen, deshalb wurde das System im Laufe der Zeit modifiziert und durch zusätzliche Schriftarten ergänzt.
Japan ist außerdem eine faszinierende Insel, weil die Regierung bis zum Ende des 19. Jahrhunderts Kontakt zum Ausland abgelehnt hat. Fast über 250 Jahre lang war das Land isoliert, bevor die ersten Amerikaner mit Kriegsschiffen vorbei gekommen sind. Innerhalb kürzester Zeit ist Japan dennoch zur Industrienation aufgestiegen. Die Ursachen hierfür sind des Japanologen liebstes Forschungsfeld, aber auch Institutionsökonomen sind von diesem Aufstieg fasziniert.
Meine Entscheidung, Japanwissenschaften und später Ostasienwissenschaften in Frankfurt zu studieren, habe ich nie bereut. Trotz der nervigen Standardfrage: „Und was willst du damit später mal machen?“

Mensch und Technik oder Japaner und Technik

Während des Studiums habe ich für die Ostasiatische Gesellschaft in Tokyo gearbeitet und mich unter anderem um die vernachlässigte Website gekümmert. Zum Glück konnte ich noch auf rudimentäre HTML-Kenntnisse aus der Schulzeit zurückgreifen.
Japaner sind ja für ihre Liebe zu technischen Spielereien bekannt — eine Vorliebe, die ich durchaus teile. Allerdings würde ich nicht so weit gehen und einen Bildschirm küssen.

 

Trotzdem war es sehr interessant zu erleben, wie sich das Zusammenspiel von Mensch und Technik viel intensiver, angstfreier und innovativer als hierzulande gestaltet. Schon 2005 habe ich die ersten Mobiltelefone gesehen, die digitale Fernsehsignale wiedergeben konnten. Tatsächlich verfügen japanische Mobiltelefone schon seit 1999 über E-Mail, über Kameras seit 2000 und eine elektronische Möglichkeit zu bezahlen seit 2004. Anstelle eines PCs oder Laptops nutzen eine große Mehrheit ausschließlich ihre Smartphones, um ins Internet zu gehen. Gleichzeitig unterliegt japanischer E-Commerce und der mobile Content-Markt dem sogenannten Galapagos-Effekt: Der isolierte Markt hat sich (über) spezialisiert und kann nicht ohne weiteres mit dem globalen Markt konkurrieren. Das haben die Großen wie Panasonic, Sharp, Toshiba und Fujitsu aber längst erkannt — nicht zuletzt auch mit Blick auf den starken koreanischen Nachbarn — und wir können noch einige japanische Innovationen erwarten.

Das Thema Innovation war auch im Masterstudium sehr präsent. Durch meinen juristischen Studienschwerpunkt hatte ich schon Zugang zum Konzept des Geistigen Eigentums, in meiner Abschlussarbeit habe ich mich deshalb mit Urheberrechten beziehungsweise copyright law rumgeärgert. Wenn jemand mal eine hitzige Debatte über ACTA, Patente und Konsorten benötigt, der mag zu mir kommen.
Da — dem Internet sei Dank — inzwischen jeder von uns Urheber sein kann, habe ich mich viel mit dem sogenannten User Generated Content beschäftigt, also Medieninhalte, die von Internetnutzern erzeugt werden wie z.B. Blogbeiträge.

Ich bitte um Wohlwollen

Nachdem ich im Januar dieses Jahres mein Studium beendet habe, war mir klar, dass ich mich weiterhin mit Online-Medien beschäftigen möchte. Auf der Suche nach einem geeigneten Einstieg bin ich schnell auf die wirkungsvoll GmbH und SEO gestoßen. Die Kombination von analytischer und kreativer Herangehensweise und die große Dynamik des Arbeitsfeldes an sich haben mich sofort begeistert. Wirklich zur Bewerbung getrieben haben mich aber dieser Blog und die Beiträge der anderen Trainees.

In Anbetracht dessen, wie oft ich meine neuen Kollegen wohl noch um Rat und Hilfe bitten muss, möchte ich mich an dieser Stelle deshalb sehr tief verbeugen und sehr laut yoroshiku onegaishimasu rufen!

Ich freue mich auf die Zeit mit euch!

Produktmanagerin
Von den SEO Trainees wird Kreativität und analytisches Denken verlangt – eine reizvolle Kombination, die sich auch in meinem Studium der Rechts- und Japanwissenschaften widerspiegelt. Nach dem Traineeship kann ich als Produktmanagerin bei der wirkungsvoll GmbH meiner Leidenschaft für Innovationsökonomie nachgehen. Neben Fortschritt und Wandel macht mich auch smartes Linkbuilding glücklich. Und Whisky. Und Schokolade.

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