SEO in Europa

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SEO v Evropě

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SEO v Evropě
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SEO-United hledá nejlepšího SEO v Německu, ale my se dneska podíváme po německých hranicech do Evropy. Jak vypadá SEO v Evropě? Když uveříme číslům, jsou víc a víc uživatelé internetu na světě. Tento rok zase stoupali výdaje za internetovou reklamu. Z toho umíme vyvozovat, že taky stoupá potřeba SEů. My SEO-Traineei myslíme, že je vysoký čas se dívat za jaké je SEO v evropském zahraničí. Jak musou webové stránky být optimalizované, aby dostali dobrou posici? Existujou lokalní rozdíly, na které si musí všimnout? Das war –

tschechisch… 😉 – hier nochmal der Teaser auf deutsch:

SEO in Europa

Während sich SEO-United gerade damit beschäftigt den besten SEO in Deutschland zu finden, wollen wir heute ein wenig über die deutschen Grenzen hinwegblicken und schauen, wie es sich mit SEO in Europa verhält. Glaubt man den Zahlen, gibt es auf der ganzen Welt immer mehr Internetnutzer.

Auch in diesem Jahr sind die Ausgaben für Onlinewerbung wieder gestiegen. Daraus könnte man folgern, dass auch der Bedarf an SEOs zunimmt. Wir SEO-Trainees finden, dass es höchste Zeit ist einen Blick ins europäische Ausland zu riskieren. Wie sollten Websites optimiert werden, um auch im Ausland gut zu ranken. Gibt es lokale Unterschiede, auf die man achten sollte?

Der Suchmaschinenmarkt in Europa

Seznam & Yandex
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Bis auf wenige Ausnahmen, die sich auf die osteuropäischen Länder konzentrieren, suchen die Europäer im Internet mit Google. In Russland hat die Suchmaschine yandex.ru, die optimal auf die Besonderheiten der kyrillischen Sprache eingestellt ist, den größten Marktanteil und in der Tschechischen Republik steht die Suchmaschine seznam.cz auf dem ersten Platz. Daher macht es natürlich aus SEO-Sicht mehr Sinn auf diese Suchmaschinen zu optimieren als auf Google. Trotzdem kann man festhalten, dass Google nicht nur in Deutschland, sondern auch in Europa den Suchmaschinenmarkt dominiert.

Das schnellste Wachstum im Suchmaschinenmarkt in Europa, was die Suchanfragen betrifft, kann Frankreich verzeichnen. Dahinter folgen Deutschland und der Marktführer Großbritannien. Bleiben die Wachstumszahlen in Frankreich auf diesem hohen Niveau, ist davon auszugehen, dass die Franzosen bald die Engländer von der Spitze ablösen werden.

Suchmaschinen Marktanteile

Risiken beim Aufbau

Wenn eine Website im europäischen Ausland etabliert werden soll, gibt es ein paar Risiken, die im Hinterkopf behalten werden sollten. Da man es in Europa mit verschiedenen Ländern zu tun hat, muss man sich über den Domainnamen, die unterschiedlichen Sprachen und Dialekte und die unterschiedlichen Gesetze Gedanken machen. Daher reicht es nicht, seine Keywordliste eins zu eins zu übersetzen. Um nationalen Besonderheiten Rechnung zu tragen, muss die Website teilweise komplett neu aufgesetzt werden. Menüführung und Abläufe müssen an die Wünsche der Kunden angepasst werden. Zusätzlich wäre es ratsam zu recherchieren, nach welchen Keywords in einem bestimmten Land am häufigsten gesucht wird. Auch die Meta-Informationen müssen angepasst werden.

Eine andere Möglichkeit wäre, die Seite dort zu etablieren, wo dieselbe Sprache gesprochen wird. Für Deutschland wäre das z.B. Österreich, für Frankreich könnte das Belgien sein und für die USA evtl. Großbritannien. Aber auch hier sollte man auf die kulturellen Unterschiede Rücksicht nehmen. Amerikaner und Engländer sprechen zwar die gleiche Sprache, dennoch gibt es jede Menge Unterschiede in der Rechtschreibung, die berücksichtigt werden müssen. Von Vorteil ist hier ein Dolmetscher, der sich zusätzlich noch mit den Feinheiten von SEO auskennt. Neben einem internationalen Domainnamen bietet es sich auch an, einen Server im jeweiligen Land zu mieten. Google bevorzugt nationale Webseiten und kann über die IP-Adresse sehr leicht erkennen, wo die Webseite herkommt. Außerdem hat der Nutzer die Möglichkeit über den Filter „Seiten aus Deutschland“ die Suche zu begrenzen. Hinzu kommt, dass ein Österreicher lieber in einem Online-Shop mit der .at-Endung einkauft als in einem Shop mit der .de-Endung. Das Vertrauen scheint hier höher zu sein. Daher ist es von Vorteil, wenn man für jedes spezifische Land eine eigene Domain aufbaut.

Markennamen

Ein Punkt, den man bei der Keyword-Suche nicht unterschätzen sollte, ist die Markensuche. Egal in welchem europäischen Land man sucht, man kann davon ausgehen, dass Menschen, die einen Fernseher suchen, „Sony“, „Panasonic“ oder allgemeiner „Plasma“ eingeben. Und wer nach einem Sportschuh sucht, wird aller Voraussicht nach „Nike“, „Puma“ oder „Adidas“ eingeben. Markennamen sind auf der ganzen Welt gleich und unterliegen kaum nationalen Schwankungen. Eine erfolgversprechende Möglichkeit könnte daher sein, verstärkt auf die Long-Tail-Keywords zu optimieren.

Unterschiede zwischen den Ländern

Der Google-Algorithmus ist zwar immer der gleiche, aber ein paar Unterschiede zwischen den Ländern lassen sich dennoch erkennen. So scheinen, laut Sistrix-Artikel, Preisvergleiche in Großbritannien Probleme mit der Sichtbarkeit zu haben. Außerdem wird in England noch stärker auf die Universal Search gesetzt. Bei der Einbindung von Universal Search sind Spanien und Deutschland in etwa auf einem Niveau, Italien und Frankreich sind dagegen noch weiter zurück. Außerdem werden in Frankreich, Spanien und Italien weniger Bilder mit Keywords verknüpft als in Deutschland und Großbritannien. Es ist anzunehmen, dass man mit gut verlinkten Bildern in diesen Ländern vordere Plätze im Index erreichen kann. Schließlich gibt es noch Unterschiede in der Rechtsprechung der jeweiligen Länder. Es gibt zwar das EU-Recht, aber trotzdem gibt es unterschiedliche Verbraucherschutzregeln. Bestimmte Produkte unterliegen außerdem einer steuerlichen Sonderbehandlung, was besonders für Online-Shops von Bedeutung ist. Nur wer einen Ohnsitz in einem der EU-Staaten hat, darf zum Beispiel eine .it-Domian registrieren. Um eine französische Top-Level-Domain zu bekommen ist es sogar erforderlich, dass der Domain-Inhaber seinen Wohn- oder Unternehmenssitz in Frankreich hat. Der Name der Domain muss aus mindestens 3 Zeichen bestehen und darf maximal 63 Zeichen lang sein.

Fazit

Ein Engagement im Ausland sollte gut überlegt sein. Es ist eine große Herausforderung, die trotz sprachlicher Ähnlichkeiten an kulturellen Unterschieden scheitern kann. Anders als in den USA, die aus 50 Bundesstaaten bestehen, hat man es in Europa mit einzelnen Ländern zu tun, die auch als solche behandelt werden möchten. Bei größeren Projekten ist es sicher ratsam einen „Einheimischen“ zu engagieren, der bei der Übersetzung hilft und auch auf nationale Besonderheiten Rücksicht nimmt. Zusätzlich kann auch, je nach Umfang, ein lokaler Rechtsbeistand ratsam sein. Je sorgfältiger die Planung im Vorfeld gemacht wurde, desto größer sind die Erfolgschancen.

Zum Abschluss würde uns interessieren, wer von euch schon Erfahrungen mit SEO im Ausland gesammelt hat? Viele Grüße, eure SEO-Trainees.

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6.0/7 (1 Bewertung)
Dieser Artikel wurde am Mittwoch, den 20. Oktober 2010 geschrieben. Wir freuen uns auf Deine Meinung, nutz hierfür einfach die Kommentarfunktion.
10 Kommentare bisher • RSS-Feed für Kommentare
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  • Carsten sagt:

    Hi,
    schöner Artikel und spannendes Thema!
    Du schreibst, „Außerdem hat der Nutzer die Möglichkeit über den Filter „Seiten aus Deutschland“ die Suche zu begrenzen.“ … dem kann man durch das regionale targeting in den Google Webmaster Tools ganz schön entgegenwirken…so taucht man auch auf, obwohl Serverstandort Deutschland o.ä.
    So oder so, man sollte den Aufwand nicht unterschätzen, aber einen spannenden Versuch sollte man mal wagen, sicherlich lehrreich.
    Adios

  • Markus sagt:

    Ich habe jetzt in 2 Ländern bereits Liktäusche getätigt und in Frankreich zu tauschen ist eine wahre Katastrophe. Ich habe sehr viele Mailings verschickt und wurde teilweise sogar b“blöde“ angemacht, was dieser Mist soll. In Deutschland lese ich meißt immer nur diesen Satz hier: Ja, wir haben immer Interesse an einem Linktausch… usw.
    Es ist also wirklich Länderspezifisch, wie man SEO macht.
    LG Markus

  • Hartmut sagt:

    Bis auf Anfragen z.B. aus Italien ist da noch nicht so wirklich viel passiert (europäische Anfragen …). Wenn man den Leuten den oben beschriebenen Aufwand/Umfang erzählt … man hört meistens nichts mehr von denen.

  • Bastian sagt:

    Der Hinweis zu den verlinkten Bildern ist interessant. Werde ich mal ein Auge drauf haben 😉 Ansonsten ist der Artikel sehr gut und deckt sich mit meinen Erfahrungen..

    • Michael sagt:

      Hallo Bastian, hallo Hartmut,

      vielen Dank für das Lob und eure Kommentare. Einen schönen Start in die letzte Oktoberwoche und viele Grüße von den SEO-Trainees!

  • seoux sagt:

    ^^ Die Pauschalisierung, dass Markennamen (Brands) sich national kaum im Suchvolumen unterscheiden, gefällt mir gar nicht. Knorr, Rivella, Danone, und auch die ein oder anderen Autovermieter (;)) könnten Dir sicher ein anderes Liedchen trällern.

  • Der SEO-Blog-Wochenrückblick KW 6 | SEO Trainee - Ab hier geht´s nach oben sagt:

    […] immer wieder in andere Suchmärkte zu beobachten, so wie auch wir es bereits in unserem Artikel zu Europa gemacht haben. Andre Alpar hat diese Woche auf seinem Blog einen solchen Blick in den fernen Osten […]

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