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Initialverlinkung Teil 1 – Die größten Fehler

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Kein anderer Bereich in der Suchmaschinenoptimierung ist so wichtig wie das Linkbuilding, da eine richtige Verlinkung dem Projekt am stärksten hilft, in den Suchergebnislisten an die Spitze zu klettern. Linkpopularity is King! Leider kann man hier auch die schwerwiegendsten Fehler machen – Fehler, die einer gestandenen Domain vielleicht nicht weiter wehtun, aber das zarte Pflänzlein eines frischen Projektes im Keim ersticken können. Wir haben für euch einmal die gröbsten Schnitzer zusammengetragen, die man bei der Initialverlinkung begehen kann.

Erste Regel beim Linkaufbau: Sich nicht erwischen lassen!

Erste Regel beim Linkaufbau: Sich nicht erwischen lassen!

Gerade bei der Vernetzung der Webseiten untereinander mögen die Suchmaschinen die Natürlichkeit und schätzen es gar nicht, wenn künstlich nachgeholfen wird. Den Backlinks einer Domain wird ja gerade deshalb von Google eine so große Bedeutung zugemessen, weil sie als Empfehlung von Seiten des Link-Gebers gewertet werden. Wird  hier manipuliert, untergräbt das dieses System. Fehler sind deshalb in erster Linie Maßnahmen aktiven Linkbuildings, die von den Suchmaschinen entdeckt werden. Warum das gerade bei neuen Projekten gefährlich ist? Zum einen genießen sie noch wenig Vertrauen bei Google und werden deshalb mit leichterer Hand abgestraft. Zum anderen sind alle Fehler bei Linkbuilding-Maßnahmen gerade bei frischen Domains einfacher zu erkennen, weil die Anzahl der Backlinks insgesamt geringer ist. Was kann man also alles falsch machen?

  • Der Anker-Text besteht stets aus demselben Keyword
  • Backlinks nur von Seiten mit einem hohen Pagerank
  • Die Backlinks kommen überwiegend von derselben Domain oder demselben Server
  • Ein Großteil der Links stammen vom gleichen Seitentyp
  • Gleicher Platz des Links beim Link-Geber
  • Zu rasanter Linkaufbau
  • Alle Links zielen auf die Startseite

Der Anker-Text besteht stets aus demselben Keyword

Überlässt man das Linkbuilding nicht allein der Qualität seiner Artikel, sondern hilft ein wenig dabei nach, sollte man vermeiden, immer dasselbe Keyword als Linktext zu verwenden. Google achtet wohl bereits auf das Verhältnis der Anker-Texte von eingehenden Links. Bei einer natürlichen Verlinkung tragen etwa 70% der eingehenden Links den Firmennamen oder die Domain als Anker-Text. Ca. 20% haben sind auf andere, nicht Keyword- oder themenrelevante Art und Weise benannt.  Allein ungefähr 10% der Linktexte sind, greift kein SEO ein, mit domainrelevanten Keywords versehen. Diese Prozentangaben sind zwar nicht in Stein gemeißelt und von Projekt zu Projekt häufig stark schwankend. Als Richtwerte sollte man sie jedoch stets im Auge behalten.

Backlinks nur von Seiten mit einem hohen PageRank

Ein allzu überschwängliches Lob für die Qualität einer frischen Domain macht ebenso verdächtig. Seiten, die gleich zu Anfang Backlinks von Geber-Domains mit hohem PageRank (PR) erhalten, werden nicht sofort an die Spitzen der SERPs katapultiert, sondern fliegen viel häufiger zunächst einmal aus dem Index. Insgesamt ist die Struktur der Backlinks hinsichtlich des PRs wichtig, auch für ältere Domains. An folgenden Normwerten kann man sich hier orientieren:

Die SEOlytics-Normwerte für die Pagerank-Verteilung

Die SEOlytics-Normwerte für die Pagerank-Verteilung

Die Backlinks kommen überwiegend von derselben Domain oder demselben Server

Stammen die Backlinks des neuen Projektes überwiegend vom selben Link-Geber, sind die Links nicht nur viel weniger Wert als dies bei unterschiedlichen Link-Quellen der Fall wäre, sondern machen den Web-Frischling auch verdächtig. Die so genannte Domain-Popularität ist also die nächste Differenzierungsstufe der allgemeineren Linkpopularität. Hilft man künstlich bei den Backlinks nach, ist jedoch auch ein Blick auf die IP-Adressen der Link-Geber ratsam. Sind diese überwiegend ab dem C-Block gleich – etwa weil man das neue Projekt von den eigenen anderen Domains ein wenig unterstützen möchte, die auf dem gleichen Server liegen – wertet Google diesen Umstand als geringe IP-Popularität. Achtet man nicht auf diese weitere Differenzierungsstufe der Linkpopularität, schießt man allein damit sein neues Projekt zwar nicht unbedingt ab. Die Backlinks können jedoch massiv an Kraft verlieren – und das Vertrauen Googles könnte ein wenig schwinden.

Ein Großteil der Links stammen vom gleichen Seitentyp

Eine gewisse Diversität ist auch bei den Seitentypen ratsam, die als Link-Geber fungieren. Kommen alle Backlinks z.B. aus WordPress-Blogs, macht das die Domain verdächtig. Google orientiert sich recht sicher auch hier an Durchschnittswerten. Es ist an dieser Stelle schwierig, Richtwerte einer natürlichen Struktur zu empfehlen. Gerade im Vergleich von jungen Projekten untereinander sind die Schwankungen naturgemäß stark. Auf eine ebenso starke Toleranz Googles darf man deshalb vermutlich hoffen. Es gilt jedoch auch hier: Treibt man es zu bunt, verlieren die Backlinks bestenfalls an Wert. Schlimmstenfalls droht eine Abstrafung.

Gleicher Platz des Links beim Link-Geber

Sind alle Anker-Texte das Links auf den Domains der Link-Geber exakt an der gleichen Stelle platziert, ist das ebenfalls auffällig – weil unnatürlich. Backlinks aus der Sidebar oder gar aus dem Footer sind per se schon weniger wert als Links aus dem eigentlichen Content der Seite. Stammen sie dann auch noch überdurchschnittlich oft aus einem bestimmten Bereich, dürfte dies ein Alarm-Lämpchen bei Google zum Leuchten bringen.

Zu rasanter Linkaufbau

Beim Linkaufbau von jungen Domains ist es wie im Straßenverkehr: Anfänger sind sicherer, wenn sie es langsam angehen lassen. Viele Backlinks in kurzer Zeit haben schon so manches junges Projekt aus dem Index geschossen – und zwar nicht nur die bösen Buben. Google scheint gerade hinsichtlich der Dynamik der Backlinkstruktur recht strenge Filter zu verwenden.

Alle Links zielen auf die Startseite

Wer beim Linkaufbau nachhilft, sollte nicht alle Backlinks auf die Hauptseite richten, selbst wenn es ihm gerade um deren Stärkung geht. Auch das kann der Seite schaden, denn natürlicherweise zielen Link-Geber auch auf die Unterseiten einer Domain. Die natürliche Verteilung schwankt hier jedoch auch innerhalb von Domains gleichen Seitentyps stark, so dass der aktive Linkbuilder hier recht viel Spielraum hat. Allgemein sagt man: 60% der Backlinks zeigen auf die Startseite, 40% auf Unterseiten.

Im zweiten Teil unserer kleinen Serie wird es in der nächsten Woche darum gehen, Strategien zu verraten, wie man jungen Domains aktiv beim Linkaufbau unter die Arme greift.

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Dieser Artikel enthält folgende Tags und wurde am Mittwoch, den 14. Juli 2010 geschrieben. Wir freuen uns auf Deine Meinung, nutz hierfür einfach die Kommentarfunktion.
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