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Google Shopping ab 2013 kostenpflichtig

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Google Shopping ab 2013 kostenpflichtig
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Bislang war die Google Produktsuche eine lukrative Möglichkeit, um Produkte im Internet kostenlos anzubieten und sich dadurch gegenüber seinen Mitbewerbern einen Vorteil zu verschaffen. Viel zu häufig wurde dieses Potential von Shopbetreibern nämlich nicht genutzt, obwohl man sich lediglich als Google Merchant registrieren und das eigene Sortiment an Google übermitteln musste, um in den Ergebnissen der Produktsuche aufzutauchen.

Das Ziel: bessere Produktinformationen für den User

Mit der Einführung von Google Shopping – einem Dienst, der die Google Produktsuche ab 2013 ersetzen wird – ist diese Möglichkeit endgültig verstrichen. Dann nämlich müssen Online-Händler bezahlen, wenn sie weiterhin in der Produktsuche gelistet sein möchten. Durch diese Veränderung möchte der Suchmaschinenbetreiber nach eigener Aussage den Druck auf die Händler erhöhen und sie dazu bringen, die besten und aktuellsten Informationen über ihre Produkte an die Verbraucher weiter zu geben. Die Umstellung auf Google Shopping startet im Juli 2012 zunächst in den USA, im Jahr 2013 wird dieser Dienst dann auch in Deutschland kostenpflichtig werden.

„We believe that having a commercial relationship with merchants will encourage them to keep their product information fresh and up to date. Higher quality data—whether it’s accurate prices, the latest offers or product availability—should mean better shopping results for users, which in turn should create higher quality traffic for merchants.” (Quelle: googlecommerce.blogspot.de)

Weitere Produktinformationen durch Product Listing Ads

Grundlage des neuen Modells für Google Shopping sind die Product Listing Ads (PLA), die Google schon seit längerer Zeit anbietet.

Bei den PLAs handelt es sich um Search Ads, die weiterführende Produktinformationen (Produktbild, Preis etc.) für den User bereithalten. Um diese zu nutzen, muss der vorhandene Produkt-Feed mit dem AdWords-Konto verknüpft werden, obwohl die PLAs jedoch unabhängig von bestehenden AdWords-Kampagnen sind. Wenn die vollständige Umstellung erfolgt ist, wird das Ranking in Google Shopping auf einer Kombination aus Suchergebnis-Relevanz und Anzeigenpreis, den der Online-Shop mitbestimmt, basieren.

Google Shopping in der Universal Search

Auch die Darstellung der Google Produktsuche in den organischen Suchergebnissen wird sich ab 2013 verändern. Wenn ein User einen Suchbegriff eingibt, der sich mit dem Produkt eines Merchant Center Accounts deckt, spuckt Google automatisch die relevantesten Produkte mit entsprechendem Bild, Preis und Produktnamen aus. Dazu werden keine hinterlegten Keywords benötigt, sondern Google entscheidet selbst, wann eine Anzeige relevant für eine Suchanfrage ist und wann nicht.

In den USA experimentiert google.com derzeit mit neuen Darstellungsformaten. Geben User beispielsweise eine Kategorie wie [telescopes] ein, verfügen die angeteaserten Produkte bereits über deutlich größere Produktbilder, die den Usern die Suche nach Produkten und deren Vergleich noch weiter erleichtern soll. Diese Darstellungsform ist durch den Vermerk „sponsored“ jedoch klar als bezahlter Content ausgewiesen.

Google Shopping-Bild1

Erfolgt die Suche zielgerichteter nach einem ganz bestimmten Produkt wie beispielsweise [Celestron CPC 800], so wird den Usern zukünftig möglicherweise in der Sidebar eine genauere Produktbeschreibung, eine Vorauswahl von Online-Stores, die dieses Produkt führen, sowie deren Preise angezeigt.

Google Shopping-Bild2

Noch sind die Neuerungen in Google Shopping für die meisten Online-Shops Zukunftsmusik, doch spätestens im nächsten Jahr müssen sich alle Online-Shops mit dieser Thematik auseinandersetzen und abwägen, ob sie bereit sind für derartige Einblendungen zu bezahlen.

Fazit: Bis 2013 ist Google Shopping noch bares Geld wert, da sich Erfolge bereits mit geringem Aufwand einstellen und wir helfen gerne dabei diesen Vorteil in diesem Jahr noch kostenlos zu nutzen. Im kommenden Jahr müssen Shop-Betreiber dann abwägen, ob sie dieses Angebot nutzen möchten oder ob sie sich von den Kosten abschrecken lassen. Mit der attraktiven Darstellung der Ergebnisse schafft Google auf jeden Fall einen interessanten Anreiz.

Quelle:
http://googlecommerce.blogspot.de/2012/05/building-better-shopping-experience.html
http://support.google.com/merchants/?hl=de
http://adwords.blogspot.de/2011/11/product-listing-ads-rolling-out-to-uk.html

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Dieser Artikel wurde am Freitag, den 22. Juni 2012 geschrieben. Wir freuen uns auf Deine Meinung, nutz hierfür einfach die Kommentarfunktion.
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