Webcontrolling - Begriffserklärung

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Webcontrolling

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Webcontrolling, beziehungsweise Webanalyse oder Traffic-Analyse, umfasst die Steuerung der Online-Aktivitäten. Webcontrolling wird zur Beobachtung der Entwicklung und des Erfolges einer Website und/oder zur Identifikation von Schwachstellen auf der Website eingesetzt. Hierfür werden sogenannte Key Perfomance Indicators (KPIs) herangezogen, die Informationen über das Verhalten der Besucher beinhalten.

Webcontrolling-Prozess

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© TWT INTERACTIVE GMBH

  1. Definition der Ziele: Lege ein oder mehrere Ziele für die Website fest. Bei Online-Shops kann das zum Beispiel die Gewinnung eines neuen Kunden (Conversion) oder bei Corporate Websites die Anmeldung zum Newsletter sein.
  2. Planung: Erstelle ein Webcontrolling-Konzept und lege die einzelnen Meilensteine zur Zielerreichung genau fest. Bis wann soll das Ziel erreicht werden? In welchem Intervall erfolgt eine Erfolgsmessung? Mit welchem Tool wird das Webcontrolling durchgeführt? Und so weiter.
  3. Umsetzung: Im dritten Schritt werden erste Maßnahmen umgesetzt. Erste analysierte Schwachstellen der Website sollten entfernt werden, zum Beispiel Landingpages mit hoher Bounce Rate oder fehlerhafte Bestellprozesse.
  4. Erfolgsmessung: Die Erfolgsmessung ist ein zentraler Faktor des Webcontrollings. Hier wird überprüft, ob die ersten Umsetzungen greifen oder ob weiter optimiert werden muss.
  5. Analyse: Analysiere die Prozesse und schaue, ob die Ziele (aus Schritt 1) erreicht oder sogar übertroffen wurden? Bestimme die nächsten Ziele und denke darüber nach, wie du diese umsetzen kannst.
  6. Optimierung: Die Optimierung ist ein laufender Prozess. Behalte die KPIs im Auge und handle schnellstmöglich bei auftauchenden Komplikationen.

Wichtige Kennzahlen für das Webcontrolling

  • Besucheranzahl: Anhand der Besucheranzahl wird festgestellt, wie sich der Traffic auf der Website in einem bestimmten Zeitraum verändert.
  • Nutzerpfad: Anhand der Nutzerpfade werden Schwachstellen der Webseite in Bezug auf die Weiterleitung des Kunden bis zur jeweiligen Transaktion (Kaufabschluss oder Anmeldung zum Newsletter) sichtbar.
  • Page Value: Durch den Page Value, die Wertigkeit einer Webseite in Hinblick auf die darauf folgenden Aktionen (Kaufabschluss, Lead-Generierung oder Conversion), kann Handlungsbedarf auf der Webseite entdeckt werden.
  • Verweildauer: Die Verweildauer gibt Aufschluss über die Kundenzufriedenheit. Ist eine Webseite gut designet und bietet dem Leser guten Content, verweilt der Besucher in der Regel länger auf der Webseite.

Anhand der Leistungskennzahlen (KPIs) werden Maßnahmen hergeleitet, die zu einer positiveren Entwicklung des Web-Auftritts führen sollen.

Ziele des Webcontrollings

  • Anstieg der Verweildauer der Besucher
  • Conversion-Steigerung
  • Erfolgskontrolle von zusätzlichen Werbemaßnahmen
  • Kundenbindung
  • Steigerung der Besucherzahlen
  • Umsatzsteigerung
  • Verbesserung der Kundenzufriedenheit

Webcontrolling im Bereich der Suchmaschinenoptimierung

Beim Webcontrolling im Bereich der Suchmaschinenoptimierung werden andere KPIs gemessen als im Hinblick auf den E-Commerce. Hier werden KPIs herangezogen, die sich auf die Suchmaschinen beziehen, wie zum Beispiel:

  • Besucheranzahl
  • Content KPIs
  • Link KPIs (Domain-Popularität, Link-Popularität)
  • Referrer-Quellenanalyse
  • Sichtbarkeitsindex
  • Technische KPIs.