Key Performance Indicator (KPI) | SEO Trainee

SEO Trainee

. 2 3 4 5 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y
Ke Kn

Key Performance Indicator

Share on Facebook0Share on Google+0Tweet about this on TwitterEmail this to someone

Der Key Performance Indicator (KPI) ist eine Leistungskennzahl, die auf Informationen zum Verhalten der Besucher einer Website basiert. KPIs werden von ausgewählten Mitarbeitern eines Unternehmens individuell festgelegt und innerhalb des Webcontrollings beobachtet. Leistungskennzahlen machen die Leistung eines Unternehmens messbar und weisen daraufhin, ob es in bestimmten Bereichen einer Optimierung bedarf.

© Finlistics Solutions

© Finlistics Solutions

Auch im Bereich SEO lassen sich KPIs festlegen. Hier sind einige der wichtigsten SEO-KPIs:

  • Absprungrate: Eine hohe Absprungrate weist darauf hin, dass das Angebot für Besucher uninteressant ist. Demnach ist die Absprungrate ein wichtiger Key Performance Indicator für die Wertigkeit und den Erfolg einer Webseite.
  • Direkte Zugriffe: Als direkten Zugriff werden direct-type-ins (in die URL-Leiste) verstanden. Je nach Darlegung können aber auch organische Suchtreffer mit dem Markennamen als direkter Zugriff gezählt werden. Dieser Key Performance Indicator zeigt, wie es um die Awareness des Unternehmens steht.
  • Domain-Popularität: Die Domain-Popularität zählt alle Domains, die auf die eigene Website verweisen. Im Gegensatz zur Link-Popularität berücksichtigt die Domain-Popularität, neben der Quantität, auch die Qualität der Backlinks, zum Beispiel den Trust der linkgebenden Webseite. Die Domain-Popularität als Key Performance Indicator gibt Aufschluss darüber, wie das Backlink-Profil der Website aussieht.
  • Keyword Rankings: Keyword Rankings sind wichtige Key Performance Indicators, anhand derer der Betreiber erkennt, zu welchen Suchbegriffen die Website am besten rankt. Das Ranking beeinflusst den Traffic und die Conversions (Letzteres besonders bei Shopbetreibern).
  • Link Popularität: Im Gegensatz zur Domain Popularität zählt die Link-Popularität nur die Anzahl der eingehenden Links (Backlinks).
  • Conversion Rate: Die Conversion Rate beschreibt die Anzahl von Besuchern einer Website, die sich durch eine bestimmte Aktion wie z.B. einen Kauf, Download oder einen Newsletter-Eintrag in aktive Leads verwandeln. Je höher diese prozentuelle Zahl ist, umso besser.
  • Sichtbarkeit: Anhand der Sichtbarkeit können Aussagen darüber getroffen werden, für welche relevanten Keywords eine URL rankt und wie stark verlinkt diese ist. Die Sichtbarkeit kann mit verschiedenen Tools gemessen werden, die normalerweise alle Top-Rankings bis Platz 100 berücksichtigen. Generell gilt: Je höher die Sichtbarkeit, desto besser.
  • Social Signs: Social Signals stellen zwar keinen direkten Ranking-Faktor dar, können aber Faktoren wie die Besucherzahlen indirekt positiv beeinflussen. Sie bestehen aus allen geteilten Inhalten auf sozialen Netzwerken, also in Tweets, Shares oder Likes.
  • Verweildauer und CTR: Sowohl Verweildauer als auch Click-Through-Rate stellen wichtige Ranking-Faktoren für Suchmaschinen dar, weswegen sie auch als messbare KPIs verwendet werden können. Die Verweildauer gibt an, wie lange sich ein User auf einer Seite aufhält, währen die CTR ins Verhältnis setzt, wie oft eine Seite in den Suchergebnissen auftaucht und wie oft sie tatsächlich angeklickt wird. Auch bei diesen KPIs heißt es, je höher desto besser.
  • Visits/Tatsächliche Besucher: Visits beschreiben rein quantitativ die Menge an Besuchen auf einer Webseite. Dabei kann auch untersucht werden, über welches Endgerät, zu welcher Tageszeit oder ob über organische oder bezahlte Suchergebnisse zugegriffen wurde.
  • Page Rank: Auch wenn der sichtbare Page Rank 2014 durch Google eingestellt wurde, wird er immer noch in vielen Fällen als SEO KPI herangezogen. Auf einer Skala von 1 bis 10 beschreibt 10 den besten Page-Rank-Wert, der einen hohen Einfluss einer Webseite darstellt. Erhält man beispielsweise einen Backlink einer Seite mit höherem Page Rank als der eigene, kann man davon ausgehen, dass dies einen positiven Effekt auf die eigene Seite hat.